Cyclorama
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Tommy Shaw |
guitar, mandolin, vocals |
| Glen Burtnik |
bass, guitar(9), vocals |
| Lawrence Gowan |
piano, organ, synth, vocals |
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| James Young |
guitar, vocals |
| Todd Sucherman |
drums, perc, loops, vocals |
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Gastmusiker
| Chuck Panozzo |
bass on "Bourgeois Pig", back. vocals on "Kiss Your Ass Goodbye" |
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| Billy Bob Thornton |
lead vocals on "Bourgeois Pig" |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Do Things My Way
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04:57
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| 2. |
Waiting For Our Time
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04:12
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| 3. |
Fields Of The Brave
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03:23
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| 4. |
Bourgeois Pig
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00:49
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| 5. |
Kiss Your Ass Goodbye
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03:13
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| 6. |
These Are The Times
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06:45
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| 7. |
Yes I Can
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03:50
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| 8. |
More Love For The Money
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03:47
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| 9. |
Together
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04:46
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| 10. |
Fooling Yourself (Palm Of Your Hands)
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00:39
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| 11. |
Captain America
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03:53
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| 12. |
Killing The Thing That Your Love
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05:36
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| 13. |
One With Everything
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05:56
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| 14. |
Genki Desu Ka
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06:13
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| Gesamtlaufzeit | 57:59 |
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Rezensionen

2003 und Styx sind mal wieder mit einem Album am Start... die letzten beiden Alben ("Edge Of The Century" und "Brave New World" in unterschiedlichen Besetzungen) wussten nicht wirklich zu überzeugen, und nun? Zunächst: Von der Original-Besetzung ist eigentlich nur noch James Young dabei. Mit Tommy Shaw ist noch ein zweiter Styx-Musiker an Bord, der zumindest auf allen wesentlichen Alben dabei war. Bassist Chuck Panozzo ist nurmehr Gastmusiker mit zwei Kurzauftritten, Dennis De Young hat die Band endgültig verlassen. Macht nix: Glen Burtnik und vor allem Lawrence Gowan (die Entdeckung der letzten Live-Tournee) sind mehr als Ersatz.
Insgesamt knüpft das Album deutlich an die "guten, alten Zeiten" Mitte bis Ende der 70er an, nur der Sound ist natürlich frischer und moderner. Anscheinend hatte Lawrence Gowan auch einen guten Einfluss beim Songwriting (die Credits gehen mit einer Ausnahme an alle Bandmitglieder, man kann allerdings an den Lead-Vocals deutlich erkennen, wer den Songs beeinflusst hat). Die CD rockt mit "Do Things May Way" gleich gut los: Ziemlich heftig für einen Tommy Shaw (lead vocals)-beeinflussten Song, mit tollem Harmonie-Gesang (es gibt jetzt im Prinzip fünf gute Sänger in Band!). Und so geht's auch munter weiter: "Waiting For Our Time" ist dann wieder ein typischer Shaw-Soft-Rocker, "Fields Of The Brave" ist ein klassischer De Young-Bombast-Fetzen, aber dafür gibt's ja jetzt Herrn Gowan... und so weiter, kein Ausfall bis "Yes I Can", dies der erste etwas schwächere Song (wohl wieder eher von Tommy Shaw beeinflusst). Macht nix, weiter geht's mit guten, typischen Styx-Rockern und -Balladen. In "Captain America" darf sich dann auch mal James Young so richtig austoben, bevor mit "Genki Desu Ka" und einigen Sound-Schnipseln aus dem Proben-Raum die CD ausklingt.
Fazit: Besser als vieles zuletzt, wer Styx auf den durchweg guten Alben wie "The Grand Illusion" oder "Pieces Of Eight" mag, sollte zugreifen.
| Anspieltipp(s): |
Do Things My Way, Kiss Your Ass Goodbye |
| Vergleichbar mit: |
Styx in den 70ern |
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| Veröffentlicht am: |
8.6.2003 |
| Letzte Änderung: |
16.10.2004 |
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Ein tolles Styx-Album, das ich in dieser Qualität nicht mehr erwartet hätte...
Mit extrem hohem Sympho-/Bombastfaktor und auch wieder gelöster Handbremse, was den Rockfaktor betrifft, liefert die Band hier mit Songs wie vor allem "These are the times" oder "Do things my way" wahre Perlen anspruchsvollen AOR ab. Den Chorgesang habe ich von Styx noch nie so gut gehört wie auf diesem Album, und die Scheibe hat eine erstaunliche Konstanz an Qualität. Von den 14 Tracks skippe ich nur zwei (Track 5 und 11), der Rest ergibt gute 50 Minuten Sympho-Rock.
Obschon dies natürlich kein Prog ist, ist die Scheibe dennoch völlig frei von Schmalz und meilenweit davon entfernt, mit Mainstreamigem wie Survivor oder gar Foreigner in einen Topf geworfen zu werden.
So gut kann intelligent gemachter Sympho-Rock also auch 2003 noch klingen..
| Anspieltipp(s): |
These are the times; Killing the one that you love |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
1.2.2005 |
| Letzte Änderung: |
1.2.2005 |
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Styx sind ja nun nicht gerade meine Baustelle. Als mir dieser Tage "Cyclorama" in der Dualdisc-Ausgabe ins Haus flatterte, dachte ich: Hmpf. Eine knappe Stunde später dachte ich immer noch: Hmpf. Aber mehr im folgenden Sinne: "Hmpf. So schlecht ist das nicht." Um genau zu sein: für ein AOR-artiges Album ist "Cyclorama" sogar ziemlich gut, soweit ich das als ausgesprochener Nicht-Genre-Experte sagen darf.
Dieser Eindruck kommt vor allem daher, dass Styx gerade in den ersten paar Nummern sehr modern (oder eher Postmodern? schliesslich gehen die Britpop-Einflüsse, die mir Styx hier unter Anderem aufzugreifen scheinen, auch in die 60er zurück) mit einer einnehmenden Lockerheit ans Werk gehen und weder sich selbst noch den Rest der Welt zu ernst zu nehmen scheinen. Da scheinen immer wieder die Beatles durch, und auch das mit einem beinahme punkigen Refrain versehene, nicht ganz ernst gemeinte, stark augenzwinkernde "Kiss your ass goodbye" überrascht mit ein paar 60s-Schlenkern. Seien wir ehrlich: viele der mehrstimmigen Refrainpassagen klingen auch nicht anders als manche der mainstreamigen Momente bei Spock's Beard, um das Terrain in Sachen Prog-Vergleiche ein wenig abzustecken.
Leider halten Styx diese Alterslässigkeit nicht ganz durch. Schon "These are the times" dramatisiert wieder unnötig, und beim akustischen "Yes I can" tröpfelt schon wieder ein Quantum Schleim aus den Boxen. Trotz solcher Ausrutscher bleibt ein überraschend guter Gesamteindruck.
Noch ein paar Worte zur Dualdisc als solcher: dabei handelt es sich um einen Silberling, der auf der einen Seite normales CD-Audio-Format enthält, die zweite Seite der gleichen Scheibe ist im DVD-Format. Die DVD-Seite enthält das Album in einem 5.1-Surround-Mix sowie ein paar Bonusgoodies (Video, Interview, Lyrics und einen Datenteil). Ich habe zwar gelegentlich gelesen, dass manche CD-Player Probleme mit diesen Scheiben haben, auf meinen drei Teststationen (zwei Audio-Player und Computer-CD-ROM-Laufwerk) gab es keine. Insofern finde ich die DualDisc eine gute Sache, da sie sowohl den Audiophilen und Surround-Freaks als auch den "normalen" Konsumenten anspricht und obendrein für beide Gruppen mit dem Bonus-Material zusätzlich zur Musik einen Anreiz bietet, das Format anzutesten.
| Anspieltipp(s): |
Kiss Your Ass Goodbye |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
19.8.2005 |
| Letzte Änderung: |
19.8.2005 |
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"Cyclorama" ist das erste Styx-Studioalbum in der neuen Besetzung, die sich 1999 nach dem Split mit Sänger / Keyboarder Dennis DeYoung zusammenfand. Etwas zu vollmundig wird es auf der Presseinfo als kreative Wende hin zum ursprünglichen Styx Sound wie z.B. auf "The grand illusion" angekündigt. Für den Sound und die Zusammenarbeit mag dies sicherlich zum Teil zutreffen, die Songs hingegen sind weit weniger verspielt und sinfonisch angehaucht wie noch Mitte, Ende der 70er, als die Band zu stadionfüllenden Superstars aufstieg.
Trotzdem ist "Cyclorama" ein ansprechender Schritt in die richtige Richtung. Eine griffige, kompakte AOR-Scheibe mit einigen Rückgriffen in die eigene Vergangenheit, die in der früheren Radiolandschaft sicherlich mit einigen Titeln auch ihren Weg in den Äther gefunden hätte. Als besonderer Pluspunkt erweist es sich vor allem, dass Styx über vier(!) Leadsänger und Songschreiber verfügt. Neben den für die meisten Titel zuständigen Tommy Shaw sowie Styx-Urgestein James Young sind ebenfalls Keyboarder Lawrence Gowan und Bassist Glen Burtnik am Mikrofon aktiv. Aber nicht nur die verschiedenen Stimmen sorgen für ansprechende Abwechslung, sondern vor allem die perfekt arrangierten, mehrstimmigen Vokalharmonien geben den Songs den rechten Drive. Doch damit nicht genug, im Background trällern als Gäste u.a. auch noch zur weiteren stimmlichen Verfeinerung Beach Boy Brian Wilson und John Waite ("Missing you") mit.
Das Songmaterial ist ein gelungener Balanceakt zwischen neueren Einflüssen wie z.B. die zwischenzeitliche Tätigkeit von Tommy Shaw bei den Damn Yankees sowie Erinnerungen und Zitaten an das, was Styx in der sinfonisch-bombastischen Vergangenheit auszeichnete. Die augenzwinkernde A-Capella -Kurzversion des Klassikers "Fooling yourself" sowie auch titelmäßige Ähnlichkeiten (statt "Miss America", heißt es jetzt "Captain America") sind offensichtliche Verwandtschaften. Musikalisch hätte das knapp siebenminütige, majestätisch rockende "These are the times" oder das etwas an die Beatles erinnernde "More love for the money" durchaus ihren Platz auf den LPs der späten 70er und frühen 80er finden können. Als Gegenpol dazu dient rockiges, straightes Material wie der Opener "Do things my way" oder das rotzfreche "Kiss your ass goodbye". Selbst die Balladen, für die der gebürtige Kanadier Lawrence Gowan jetzt zuständig ist, sind weit weniger zuckrigsüß als noch bei Dennis DeYoung.
Insgesamt keine völlige Rückkehr zur alten Stärke, denn dafür wurden die Keyboards bzw. Soli an den Tasten leider zu weit in den Hintergrund gedrängt, fehlt es am Bombast und der Power der Klassiker. Dennoch sind Styx auf "Cyclorama" deutlich vernehmbar wieder mit vollem Elan unterwegs und bieten AOR der allerbesten Sorte. Abgerundet wird die Scheibe noch durch ein karottiges Artwork von Storm Thorgerson (u.a. für Pink Floyd und Alan Parsons tätig).
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
8.7.2006 |
| Letzte Änderung: |
8.7.2006 |
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