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Neal Morse

The Transatlantic Demos

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2003
Besonderheiten/Stil: RetroProg
Label: Radiant Records
Durchschnittswertung: 10/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Neal Morse

Tracklist

Disc 1
1. Hanging in the Balance 18:01
2. Working on Mystery Train (on a Bus) 1:46
3. We All Need Some Light 5:23
4. Dance With The Devil 9:01
5. Working On Piano Solo in 'All Of The Above' 0:53
6. Bridge Across Forever 4:48
7. Full Moon Rising 22:34
Gesamtlaufzeit62:26


Rezensionen


Von: Nik Brückner @ (Rezension 1 von 2)


Wer hat gesagt, Roine Stolt, Mike Portnoy und Pete Trewavas hätten viel mehr input auf dem zweiten Album von Transatlantic gehabt? Wer war das? Ich erinnere mich, daß er das so ziemlich in jedem Interview mehrfach betont hat. Na egal, fällt mir schon wieder ein. Neal "Cat" Morse legt hier etwas vor, was er eigentlich nicht darf: ein Transatlantic-Album. Schon etwas seltsam, nach dem Rückzug letztes Jahr, einem entsprechend hastig hingehudelten Spock's Beard-(Doppel!-)Album und dem Verbot, auf dieser Schiene weiterzumachen, legt Morse gerade dieses Album vor.

Bei den sieben Stücken auf der Platte handelt es sich um Demo-Versionen zu Stücken von beiden Transatlantic-Alben, die Morse den anderen dreien vorgelegt hatte. Diese Frühfassungen reichen von ersten Ideen, summend mit Klampfe oder Klavier auf einem Kassettenrecorder aufgenommen ("Working on Mystery Train (on a Bus)", "Working on Piano solo in ´All of the Above'"), bis zu relativ weit ausgearbeiteten Stücken ("Hanging in the Balance", "Bridge across forever"). Manches hat man schon in einer (anderen) Rohfassung gehört ("Dance with the Devil"), weil es ja - löbliche - Gewohnheit bei den beteiligten Bands ist, in special limited editions Rohfassungen mitzuliefern. Genau hier ist die Platte denn auch einzuordnen: Sie ist das Richtige für Leute, die sich sämtliche Fassungen von "Vrooom" auf eine Kassette drücken und am liebsten Aufnahmen von den Studio-Sessions zu "Close to the Edge" hätten: Sie dokumentiert die Entstehung von Musik eher, als daß sie Fertiges enthält, auch wenn viel von dem, was man zu hören bekommt, recht fertig klingt. Bei einigen Stücken war wirklich nicht mehr viel zu tun, gerade bei den längeren Sachen wundert man sich, daß nur noch einige Teile umgestellt werden mußten. So enthält die Platte auch nur sehr sehr wenig Unbekanntes - hier mal ein Keyboard-Solo, hier mal ein Riff, das soll dann aber schon gewesen sein.

Letztlich zeigt das Album damit, wie wenig doch von den anderen dreien zur Musik von Transatlantic beigetragen wurde. Zum Vergleich sollte man aber auf jeden Fall in die "Roine Stolt Mixes" hineinhören, die dieser Tage von Radiant in limitierter Auflage vorgelegt werden. Vielleicht läßt sich da einiges Erhellendes entdecken. "The Transatlantic Demos" jedenfalls ist in erster Linie ein Beweis dafür, was Transatlantic mit Neal Morse verloren gegangen ist: Der führende Kopf und nahezu alleinige Ideengeber der beiden kommerziell erfolgreichsten - und dabei nicht der schlechtesten - Bands der Szene, der Bands also, die es am ehesten in der Hand hatten, diese Musik wieder populär zu machen. Bleibt zu hoffen, daß Er vielleicht doch noch einen Engel schickt, der mit einem lauten "Halt ein!" Abraham davon abhält, Isaak zu opfern. "The Transatlantic Demos" lassen hoffen.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit: Transatlantic, Spock's Beard
Veröffentlicht am: 26.6.2003
Letzte Änderung: 2.7.2004
Wertung: keine Das Album würde ich mit 12 Punkten bewerten, diese Bewertung bezieht sich allerdings auf den historischen Wert, nicht auf die musikalische Qualität - das wäre unfair. Abzug gibt's, weil es zu kurz ist.

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Von: Jörg Schumann @ (Rezension 2 von 2)


Hier gilt an sich dasselbe wie für die Stolt-Mixes: ist eigentlich nur was für Fans. Die trauernde Beard- und Transatlanticgemeinde findet hier Frühfassungen und Demoversionen von Neal Morse, die sich deutlicher von den schliesslich veröffentlichen Stücken unterscheiden, als dies die Stolt-Mixes tun.

Alleine bei "hanging in the balance" finden sich eine andere, härtere E-Gitarre, dann eine Westernmässige A-Gitarre, ein schnellerer Instrumentalpart ab 6:18, der ebenfalls die Gitarren eher im Vordergrund sieht und die beinahe nach Supertramp klingenden Tastenakkorde zurücknimmt. Dazu kommt ein anderes Gitarrensolo. Das Unterkapitel "awakening the stranger" ist dem Original hingegen sehr ähnlich, obwohl hier, wie überhaupt bei vielen Passagen, der Bombast fehlt. Der Sound ist schlanker und teilweise akustischer. Das gilt auch für "slide". "Stranger in your soul" lässt ebenfalls die Gitarren dominieren. Mir scheint beinahe, Morse habe diese Demos bewusst gitarrenlastiger gestaltet, um sie deutlicher vom ursprünglichen Mix abzusetzen.

Als kleine Spielerei (auch Wortspielerei) gibt's dann mit track 2 ein rohes Akustikgitarrenstück.

"We all need some light" finde ich als Komposition nicht besonders, diese Version ändert da auch nichts dran. Ebenso verhält es sich mit "bridge across forever".

"Dance with the devil" gabs schon auf der Bonus-CD der limited edition von "bridge across forever". Ist daher nicht wirklich neu. Die Version wartet ebenfalls mit einem deutlich schlankeren Klanggewand auf, die einzelnen Instrumente klingen teilweise völlig anders als im endgültigen Mix, die Stimme ist verzerrt.

Ich denke, der Unterschied dieser CD gegenüber den Mixes by Stolt ist der, dass hier wirklich andere Versionen geboten, dass hier die Entwicklung der Stücke verfolgt werden kann. Diese Stücke unterscheiden sich von der Endfassung deutlicher, als es Stolt bei den bereits relativ fertigen Fassungen mit seinem Mix noch hinkriegen konnte.

Vielleicht kann man das eine mit dem anderen auch gar nicht vergleichen. Wie gesagt sind beide Alben meiner Ansicht nach nur etwas für Fans und ich denke, diese werden mit beiden outputs etwas anfangen können. Das farbigere Album der beiden, weil unterschiedlicher im Vergleich zum Original, ist aber dieses.

Für das abschliessende "full moon rising" gilt im Wesentlichen das über track 1 und track 4 Gesagte. Interessante, andere Sounds und Klangfarben und für Transatlantic-Verhältnisse beinahe hausmusikartige Schlankheit.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit: SMPTe und Bridge across forever
Veröffentlicht am: 17.7.2003
Letzte Änderung: 19.9.2003
Wertung: 10/15
Musik siehe bei den Originalen

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Neal Morse

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1999 Neal Morse 6.67 3
2000 Merry Christmas From The Morse Family 10.00 1
2001 It's Not Too Late 6.33 3
2003 Testimony 9.00 6
2004 Testimony Live (DVD) 11.00 1
2004 One 10.80 6
2005 ? 10.75 4
2006 Cover To Cover - 1
2006 Send the Fire - 1
2007 Sola Scriptura 7.33 7
2007 Songs From The Highway - 1
2007 ? Live 6.33 3
2008 Sola Scriptura And Beyond (2DVD) 12.50 2
2008 Lifeline 7.40 5
2009 So Many Roads (Live In Europe) 10.00 2
2011 Testimony two 10.33 3
2012 Momentum 11.33 3
2013 LIVE Momentum 11.00 1
2014 Songs From November - 2
2015 The Grand Experiment 9.67 3
2015 Morsefest 2014 10.50 2
2016 The Similitude Of A Dream 10.75 4
2016 Alive Again 10.00 2
2017 Morsefest 2015 12.00 2
2018 Life & Times - 1
2018 The Similitude Of A Dream Live In Tilburg 2017 11.50 2

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