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Shadowfax

Too far to whisper

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1986
Besonderheiten/Stil: Worldmusic / Ethno
Label: Windham Hill Records
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Chuck Greenberg lyricon, saxophones, wood flutes, double ocarina
G.E.Stinson guitar, mbira, tamboura, vocals
Phil Maggini electric bass, vocals
Stuart Nevitt drums, octobans, timbales, gongs, balafon, bass vibes, marimba, xylophone, percussion
David Lewis Yamaha DX7 and TX7, MemoryMoog, Steinway Grand Piano, Roland Juno 106, QX1 programming
Charles Bisharat electric and acoustic violins

Gastmusiker

Morris Dollison vocals on track 9
Emil Richards marimba, steel drums, log drums, angklung, cabasa gongs, percussion on track 3,6,7
Haralambi A background vocals on track 2,10
Adam Rudolph tabla, bata, conga, talking drums, clay drums, gudu gudu, percussion

Tracklist

Disc 1
1. Too far to whisper   (Stinson) 4:32
2. What goes around   (Stinson) 4:26
3. China blue   (Maggini) 4:09
4. The orangutan gang (strikes back)   (Lewis) 3:50
5. Road to Hanna   (Bisharat) 4:03
6. Streetnoise   (Greenberg) 4:16
7. Slim limbs akimbo   (Nevitt) 4:01
8. Tsunami   (Lewis) 4:36
9. Maceo   (Maggini) 3:59
10. Ritual   (Greenberg/Stinson/Maggini) 3:43
Gesamtlaufzeit41:35


Rezensionen


Von: Jörg Schumann @


Wenn ich die Musik von Shadowfax mit einem Wort beschreiben müsste, so würde ich sie wohl als "entspannt" bezeichnen. Selbst da, wo die Stücke temporeicher und virtuoser werden, verbreiten sie Wärme und Relaxtheit.

Die Tatsache, dass die Band ihre Platten auf dem Windham Hill Label veröffentlichte, drückte ihr lange Zeit den Stempel "New age" auf. Davon steckt gewiss eine ordentliche Portion mit drin, daneben stehen Jazz-, verschiedenste Ethno- und auch zarte Rockeinflüsse. Shadowfax kreierten einen bunten Mix aus verschiedensten Stilrichtungen und flochten Musikelemente unterschiedlicher Kulturen in ihre Kompositionen mit ein. Diese und weitere Infos gibt es auf einer der wenigen Seiten im Netz: http://www.dol.net/~smith/shadow/

Dominiert werden die Stücke meistens von Greenbergs Lyricon, einem von ihm selbst entwickelten, elektronischen Blasinstrument, des weiteren von Saxophon und Flöte, die wunderschöne, schwerelose Melodien in den Raum zaubern.

Zusammen mit den übrigen Instrumente wird in jedem Stück eine besondere Stimmung und Atmosphäre geschaffen, die schlicht emotional packend ist. Dabei ist es mal der Bass, der einen, warm, rein und häufig in mittleren Tonlagen agierend, in Schwingungen versetzt. Dann spielt Stinson ein stimmungsvolles Gitarrensolo, entführen uns fernöstliche Percussion und Synthesizerklängen oder überrascht eine Violine.

Einzelne Stücke herauszuheben fällt mir schwer, da alle diesen besonderen Zauber versprühen. Shadowfax ist Balsam auf die geschundene Alltagsseele, Wohltat für überstrapazierte Trommelfelle und schliesslich eine Entdeckungsreise zu neuen Ufern.

Trotzdem : Meine Favoriten sind das Titelstück, weil Bass und Gitarre so herrlich weinen, The Orangutan Gang wegen seines tollen grooves, Streetnoise, weil diese Lyriconmelodie auf dem Boden eines monotonen Schlagzeuggrooves und einer ebenso einfachen Bassline einfach genial ist und schliesslich Ritual, weil es klingt wie ein Wasserfall in den Anden.

Anspieltipp(s): Streetnoise, Ritual
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 6.7.2003
Letzte Änderung: 6.7.2003
Wertung: 11/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Shadowfax

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1976 Watercourse way 12.33 3
1982 Shadowfax 5.00 1
1983 Shadowdance 8.00 1
1984 The dreams of children 9.00 2
1988 Folksongs For A Nuclear Village 10.00 1
1990 The odd get even 12.00 1
1992 Esperanto 8.00 1
1995 Shadowfax live 5.00 1

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