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Nucleus

Live In Bremen

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2003 (Aufnahme von 1971)
Besonderheiten/Stil: instrumental; live; Canterbury; Jazzrock / Fusion
Label: Cuneiform
Durchschnittswertung: 8/15 (1 Rezension)

Besetzung

Ian Carr Trumpet, Flügelhorn, Percussion
Karl Jenkins Oboe, Hohner Electra Piano
Brian Smith Tenor and Soprano Sax, Flute, Percussion
Ray Russell Guitar
Roy Babbington Bass
John Marshall Drums and Percussion

Tracklist

Disc 1
1. Song For The Bearded Lady 9:27
2. By the Pool (Wiesbaden '71) 12:59
3. Kookie and the Zoom Club 17:01
4. Torrid Zone 9:08
5. Zoom Out 2:17
Gesamtlaufzeit50:52
Disc 2
1. Snakehips' Dream 13:40
2. Oasis/Money Mad 8:50
3. Dortmund Backtrack 7:20
4. Bremen Dreams 2:26
5. Elastic Rock 8:33
6. A Bit for Vic 5:20
7. Persephone's Jive 1:18
Gesamtlaufzeit47:27


Rezensionen


Von: Udo Gerhards


Im Rahmen seiner andauernden Suche nach unveröffentlichten Aufnahmen aus dem Canterbury-Umfeld hat sich Cuneiform-Chef Steve Feigenbaum diesmal die britische Band Nucleus vorgenommen. Nucleus waren eine der ersten Bands, die sich - unabhängig von Miles Davis' etwa zeitgleichen elektrifizierten Experimenten, wie Trompeter und Bandboss Ian Carr betont - an der Vermählung von Jazz und Rock versuchten. Später wurden sie so etwas wie ein "menschliches Ersatzteillager" für Soft Machine: als sich dort nach dem Ausstieg von Robert Wyatt das Personalkarussell zu drehen begann, füllten immer wieder Ex-Mitglieder von Nucleus die auftretenden Lücken.

Nucleus sind die vielleicht jazzigste Canterbury-Band. Zwar zeugen nicht nur die Präsenz elektrischer Instrumente, insbesondere der Gitarre, sondern auch die den Stücken zugrundeliegenden Riffs und John Marshalls bestimmtes Schlagzeugspiel von Rockverbundentheit, aber es handelt sich eben um einen Rock, der mit dem für den Jazz so wichtige Stilelement des "Swing" fusioniert ist. Die erwähnten Riffs dienen als Grundlage für ausgedehnte Improvisationen von Gitarre, Trompete / Flügelhorn und Holzbläsern, und da alle Beteiligten exzellente - nicht nur technisch! - Musiker sind, macht es durchaus Spass, diesen Solo-Einlagen zu lauschen.

Allerdings erreichen Nucleus nie die brachiale Kraft, wie sie z.B. die zeitgenössischen Soft Machine vor allem live dank Mike Ratledges verzerrter Orgel und Hugh Hoppers grollendem Fuzzbass auszeichnete, was deren stärkere Verwurzelung im Rock deutlich macht. Bei Nucleus bleibt ähnlich wie auf den Studioalben auch live die Stimmung eher gedämpft, selbst in den gelegentlichen heftigeren Passagen. Das führt dazu, dass über die gesamte Spielzeit von zwei CDs etwas die Höhepunkte fehlen. Dazu kommt, dass die Soundqualität des Radiomitschnitts zwar in Ordnung, aber doch etwas dumpf ist.

Alles in allem bleibt also für den Canterbury-Fan ein willkommener, aber nicht unbedingt essentieller Sammlungs-Zuwachs. Wer Nucleus noch nicht kennt und seinen Canterbury-Horizont erweitern möchte, kann auch zugreifen: der Sound der Band ist gut repräsentiert, und auch die frühen Studioalben sind momentan nur als Doppel-CDs mit jeweils zwei Alben zu bekommen.

Anspieltipp(s): Dortmund Backtrack
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 1.8.2003
Letzte Änderung: 2.8.2003
Wertung: 8/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Nucleus

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1970 Elastic Rock 12.00 2
1970 We'll Talk About It Later 13.00 2
1971 Solar Plexus 10.00 1
1972 Belladonna 11.00 1
1973 Labyrinth 10.00 1
1973 Roots 9.00 1
1974 Under The Sun 10.00 1
1975 Alleycat 7.00 1
1975 Snakehips Etcetera 8.00 1
1977 In Flagrante Delicto 10.00 1
1979 Out Of The Long Dark 6.00 1
1980 Awakening 7.00 1
2006 Hemispheres 10.00 1
2006 UK Tour ´76 10.00 1

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