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Barclay James Harvest

Octoberon

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1976
Besonderheiten/Stil: ArtPop; Rock / Pop / Mainstream
Label: Polydor
Durchschnittswertung: 10.33/15 (3 Rezensionen)

Besetzung

John Lees Guitars, Vocals, Harmony Vocals
Les Holroyd Guitar (Acoustic), Bass, Vocals, Harmony Vocals
Mel Pritchard Percussion, Drums
Stewart Wooly Wolstenholme Keyboards, Vocals

Gastmusiker

Richie Close Conductor, Vocal Arrangement, String Arrangements

Tracklist

Disc 1
1. The World Goes On 6.30
2. May Day 8.00
3. Ra 7.21
4. Rock 'N' Roll Star 5.18
5. Polk Street Rag 5.40
6. Believe In Me 4.24
7. Suicide? 7.56
Gesamtlaufzeit45:09


Rezensionen


Von: Thomas Schüßler @ (Rezension 1 von 3)


Der Titel "Octoberon" ist eine Anspielung auf die Figur des Toberon aus Shakespeares "Sommernachtstraum", verwurschtelt mit den Tatsachen, daß dies das achte BJH-Album darstellt und es am 1. Oktober 1976 erschien.

Los geht es mit "The world goes on", das sehr ruhig mit akustischer Gitarre, von Streichern untermalt, beginnt, bevor später die Band dazu kommt. Am Ende gibt´s noch ein schönes E-Gitarren-Solo.

"May day" ist zweigeteilt. Der erste Teil ist ein netter Popsong mit mitreißendem Mittelteil. Für die letzten drei Minuten jedoch haben sich BJH etwas ganz Besonderes ausgedacht: textlich und musikalisch unabhängig vom ersten Teil intoniert hier ein gemischter Chor sechs(!) (Volks-)Lieder gleichzeitig. Muß man gehört haben!

"Ra" ist Woolys einziger Beitrag auf diesem Album, dafür ein umso furioserer und dramatischerer. Am Anfang steht ein Crescendo aller Instrumente, bevor Wooly gefühlvoll den ägyptischen Sonnengott besingt. Zum Schluß gibt es noch einmal das Crescendo vom Anfang.

Über das Leben eines "Rock 'N' Roll Star" wird in dieser etwas rockigeren Nummer berichtet. "Polk Street Rag" gefällt mir nicht besonders, ist zwar mitreißend, aber zu simpel. "Believe in me" besitzt einigen schönen Harmoniegesang, ist insgesamt aber auch recht einfach gehalten.

Für "Suicide?" haben sich BJH nochmal was ganz Spezielles ausgedacht. Der Text handelt von einem Mann, der von seiner Freundin verlassen wurde und nun, lebensmüde wie er ist, auf ein Hochhaus steigt, um sich in den Tod zu stürzen. Helfende Hände wollen ihn zurückhalten. Besonders makaber hierbei der Spruch: "Don´t jump, let me move my car". Und das "?" im Titel steht auch nicht ohne Grund da! Die Musik dazu ist sehr schön und traurig, ruhig gehalten. Als Zugabe gibt es in den letzten zweieinhalb Minuten noch einmal den kompletten Song als Hörspiel, incl. dem Ende!

BJH zeigten sich hier noch einmal von ihrer innovativsten Seite. Die Ideen wurden in wirklich schöne Songs umgesetzt, kann man nicht anders sagen. Für mich das absolute Highlight in der Karriere von Barclay James Harvest!

Anspieltipp(s): Ra, Suicide?
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 25.7.2003
Letzte Änderung: 25.7.2003
Wertung: 13/15

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Von: Andreas Pläschke @ (Rezension 2 von 3)


Nachdem EMI die alten Harvestalben remastert und mit Bonustracks angereichert neu herausgab, folgten etwas später die ersten fünf Polydor-LPs. Freundlicherweise wurden auch hier ausführliche Linernotes und passende Bonustracks beigegeben. Wer die Band kennenlernen will, findet nun preiswertes, gut gemachtes Futter.

Bei dem vorliegenden Album wurden frühe Mixe von "Ra", "Polk street rag", "Suicide", "Rock n' roll Star" und ein für die Sendung "Top of the Pops" angefertigter Backingtrack zu "Rock n' roll Star" hinzugefügt.

Nach dem Labelwechsel wurde die Band eingängiger, das Mellotron und diverse Keyboards ersetzten das Orchester, die beiden Hauptkomponisten Lees und Holroyd bevorzugten nun melodiösen ArtPop.

Das macht sich auch auf dieser zweiten Studio-LP für POLYDOR bemerkbar. Der Eröffnungstitel erinnert noch an die alten Zeiten mit viel Geigengeschmuse, "May Day" ist weder Fisch noch Fleisch, die "rockige" Einlage in der Mitte klingt für mich so, als ob brave Jungs auch mal böse Rocker sein wollen, aber nicht können; anschließend geht es im alten Trott weiter. Etwas besser klappt dieses neue Konzept in "Polk street Rag", bei dem man fast schon mitsingen möchte. "Believe in me" hat einen starken Westcoasteinschlag, was aber nicht verwundert, hatten sie kurz zuvor doch eine lange USA-Tournee absolviert.

Der "Rock n' Roll Star" ist auch einer der eher müden Sorte, ein typischer BJH-Schmachtfetzen, der mit R & R nix zu tun hat.

Wirklich gut gefällt mir "Ra", das stark an die alten BJH erinnert, pathetisch, orchestral und britisch. Es wird hier schon deutlich, das sich die musikalischen Vorstellungen von Wolstenholme und den anderen immer weiter auseinander entwickeln (die Trennung kam dann nach "XII").

Die Bonustracks sind schöne Beigaben, aber nicht weltbewegend anders.

Insgesamt zeigt sich am Beispiel dieser Band, welche Wege in den 70ern auch beschritten wurden. Mit Rock selbst im weiteren Sinne hat das nicht mehr viel zu tun, eher mit Orchestermusik für sonntägliche Kurkonzerte. Das meine ich nicht böse, BJH setzen hier ein Konzept fort, das die Moody Blues begannen, aber in den Jahren selbst nicht mehr überzeugend fortführen konnten.

Eine melodiöse, manchmal etwas klischeehafte Musik, die aber in den stärkeren Stücken auch heute noch einen eigentümlichen Reiz hat.

Anspieltipp(s): Ra, The world goes on
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 12.6.2004
Letzte Änderung: 9.8.2005
Wertung: 9/15

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Von: Markus Peltner @ (Rezension 3 von 3)


„Octoberon“ ist das achte Album der britischen Schmuserocker von Barclay James Harvest, wenn man die „Live“-Platte von 1974 mitrechnet. Auf diesem siebten Studioalbum beweisen die vier Musiker einmal mehr, dass sie ein Gespür für sehr eingängige Melodien haben. Dabei klingt alles allerdings sehr weichgespült, obwohl sich mit „Rock’n’Roll Star“ und „Polk Street Rag“ sogar zwei Songs auf dem Album befinden, die tatsächlich versuchen ein wenig zu rocken. Bei „Rock’n’Roll Star“ ist dieser Ansatz jedoch auf wenige Takte beschränkt und schon befindet man sich wieder in typischen, harmonischen Barclay James Harvest Klangwelten mit mehrstimmigen Hintergrundchören. „Polk Street Rag“ rockt dagegen nicht nur fast schon aggressiv los, sondern hält diese Stimmung auch das ganze Lied über bei. Viel anfangen kann man mit diesem Stück allerdings trotzdem nicht.

Die anderen fünf, ursprünglich auf der Platte enthaltenen Stücke, sind dann schon sehr viel bezeichnender für Barclay James Harvest. „The World Goes On“ ist so ein typischer Schmusesong mit ganz viel Streichern, bei der die Band haarscharf an Genres heranreicht, die sie garantiert nicht bedienen möchte. Deutlich besser gelungen ist da schon das knapp achtminütige „May Day“. Nicht so seicht und trotzdem mit einer schönen und eingängigen Melodie ausgestattet. Und schließlich wird das Lied richtig hymnisch, wenn der Chor im zweiten Teil des Liedes intoniert.

„Ra“, der Beitrag Wooly Wolstenholmes zum Album, klingt ein wenig nach Filmmusik. Ein Historienfilm könnte damit perfekt untermalt werden. Zumindest mit dem Beginn und dem Ende des Stücks. Der Zwischenteil wirkt da fast schon ein wenig langweilig. „Believe In Me“ ist dann wieder so ein Barclay James Harvest Stück, welches sich auch auf einer der vorherigen Platten befinden könnte. Melodiös, mehrstimmiger Gesang – genau die Zutaten, für die die Band von Beginn an stand.

Bliebe noch das ursprünglich letzte Stück „Suicide?“. Auch diese Nummer geht schnell ins Ohr, wirkt mitunter ein wenig pathetisch und auch traurig. Das Interessante ist sicherlich das Ende des Stücks, bei dem der Text noch mal nachgestellt wird in Form eines Tondokuments, welches dann auch dem Titel entsprechend drastisch endet.

Fünf Zugaben gibt es noch auf der remasterten Version der Platte, bei denen es sich allerdings nur um alternative Versionen der regulären Tracks handelt. Essentiell ist das alles dann nicht mehr.

Fazit: „Octoberon“ ist wahrlich kein schlechtes Barclay James Harvest Album. Alle Zutaten, die diese Band ausmachen, finden sich auch auf dieser Veröffentlichung. Richtig begeistern können die einzelnen Stücke aber immer nur ansatzweise. Barclay James Harvest Fans werden das natürlich deutlich anders sehen beziehungsweise hören - alle anderen finden „Octoberon“ vielleicht noch ganz nett. Ganz nett mit einigen Längen.

Anspieltipp(s): May Day, Ra, Rock’n’Roll Star, Suicide?
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 18.9.2012
Letzte Änderung: 18.9.2012
Wertung: 9/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Barclay James Harvest

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1970 Barclay James Harvest 6.67 3
1971 Once Again 10.50 2
1972 Barclay James Harvest & Other Short Stories 9.50 2
1972 Baby James Harvest 8.33 3
1974 Live 12.50 2
1974 Everyone Is Everybody Else 10.50 2
1975 Time honoured ghosts 11.50 2
1977 Gone To Earth 9.00 2
1978 XII 8.75 4
1978 Live tapes 11.00 1
1979 Eyes of the Universe 6.67 3
1981 Turn of the Tide 5.00 1
1982 Berlin - A concert for the people 10.00 2
1983 Ring of Changes 6.50 2
1984 Victims of Circumstance 4.00 1
1991 Best of Barclay James Harvest - 1
1993 Caught In The Light 7.00 1
1997 River of Dreams 8.00 1
2000 Revival 9.00 1
2002 ...BBC Live in concert 1972 10.00 1
2002 Caught Live (DVD) 10.00 1
2005 All is safely gathered in - An anthology 1967-1997 11.50 2
2007 Legacy - Live at The Shepherd´s Bush Empire (DVD) 12.00 1
2007 Legacy - Live at The Shepherd´s Bush Empire 8.00 1
2008 After the day - The Radio Broadcasts 1974-1976 10.00 1
2009 Sea of Tranquility. The Polydor Years 1974-1997 11.00 1

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