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IQ

J'ai Pollette D'arnu

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1991
Besonderheiten/Stil: live; Neoprog
Label: Giant Electric Pea
Durchschnittswertung: 8.5/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Paul Cook drums
Tim Esau bass, acoustic guitar, vocals
Mike Holmes lead & acoustic guitar
Paul Menel vocals
Martin Orford keyboards, vocals
Peter Nicholls vocals on track 4

Tracklist

Disc 1
1. It all stops here 7:40
2. Sera Sera 2:43
3. Intelligence Quotient 7:33
4. Dans le parc du chateau noir 7:38
5. Medley   (Live) 14:26
6. Common ground   (Live) 6:56
7. Promises

1. Get Into The Groove (Madonna)

  (Live)
7:06
8. Wurensh   (Live) 8:35
Gesamtlaufzeit62:37


Rezensionen


Von: Jörg Schumann @ (Rezension 1 von 2)


Mit der Nummer GEPCD1001 war dies das erste Album, das die Band 1991 auf ihrem eigenen, neu gegründeten Label veröffentlichte. Gemäss Peter Nicholls brauchte man Geld, um ein neues Studioalbum (Ever) produzieren zu können. Des weiteren wurden die alten Masterbänder bzw. die Rechte an den früheren Platten für GEP zurückgekauft.

Das Cover ist nicht unbedingt dazu angetan, potentielle Käufer zu ködern. Spartanisch und abstrus finden sich da lediglich Bandname und Albumtitel. IQ haben stets betont, dass dieser gar nichts bedeuten würde.

Mit welchen Songs will man die die Fans locken?

Da ist einmal "It all stops here", ein Stück, welches bis dato lediglich auf einer picture disk und dem Samurai-Bootleg von "living proof" zu finden war.

"Sera Sera" sollte ursprünglich einmal auf der B-Seite der 12"-Single von "Drive on" veröffentlicht werden, was allerdings dann doch nicht geschah. Es ist ein wehmütiges, ruhiges, von akustischer Gitarre und Gesang dominiertes Stück, welches von der Stimmung her eher zu Nomzamo als zu Are you sitting comfortably? passt, in dessen Zeit es aber gehört.

Mit "Intelligence Quotient" gibt`s die Rückseite oben erwähnter picture disk und eine Komposition, die locker die Qualität der meisten Stücke auf Nomzamo erreicht, den Weg auf die LP aber nicht fand.

Schliesslich hat man als viertes und letztes Studiowerk mit "dans le parc du chateau noir" eine weitere B-Seite (der 12" single von "Barbell is in") auf diese Compilation draufgepackt. Atmosphärisch erinnert es an The Wake und gefällt v.a. durch reichlich Mellotron und eine düstere Grundstimmung.

Der Rest der CD enthält 4 Live-Versionen der 89er Tour. Auch da gibt es bis dato Unveröffentlichtes wie ein paar Takte von "the last human gateway" und "the enemy smacks". "Promises" beginnt mit einem flotten Computerbeat und streut später Samples von Madonna und `S`Xpress (wer kennt diesen Nr.1 Hit noch?) ein. IQ mal ganz anders.

Mit diesem Album haben Orford, Holmes und Konsorten ihre Karriere, die nach Are you sitting comfortably etwas festgefahren schien, wieder neu belebt. Sicherlich: was Neues gab es hier nicht zu hören, aber doch Seltenes. Und mal abgesehen von "Nostalgia" finde ich dieses Album interessanter als AYSC.

Das wichtigste aber ist, dass mit diesem Album Peter Nicholls, der wahre Frontman, als Sänger zurückkehrt.

Anspieltipp(s): Intelligence Quotient
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 27.7.2003
Letzte Änderung: 7.3.2011
Wertung: 8/15
Startschuss für die zweite Dekade IQ

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Von: Andreas Pläschke @ (Rezension 2 von 2)


Teil 2 meiner Grabbelkistenaktion. Positiv hier ist Paul Menel als Sänger. Er klingt von der Lage Peter Nicholls ähnlich, hat aber nicht dessen Krampf um die Suche nach dem richtigen Ton.

Ansonsten, der erste Titel rockt, klingt aber zumindest am Anfang wie das wahllose Zusammengestückel aus Tonbandfragmenten. Die Keyboardssounds sind grottenschlecht, die übertreffen noch Meister Wakeman während seiner "TORMATO"-Phase.

Besser sind da schon die Titel 2 und 3. Das "Kinderlied" ist einfach gelungen schlicht, "Intelligence Quotient" klingt zwar deutlich nach Hackett-Solo, ist aber so gut "kopiert", das es mir gefällt.

Beim vierten Stück singt der alte Sänger - leider! Zwar besser als auf anderen Werken, knödelt er mir doch etwas zu sehr.

"Rock'n'Roll... " im Medley? Ich finde, Menel versucht die Unarten von Nicholls zu kopieren. Gerade bei den höheren Lagen klingt er, als ob der Schnupfen noch nicht auskuriert ist. Und leider gibt es auch wieder diese Unart, Breaks, Temppiwechsel etc. in völlig unsinniger Weise einzustreuen. Es ist ein Medley, aber ein solches kann man geschickter mit passenden Zwischenstücken aufbauen. Die letzten drei Livestücke sind besser, besonders "Promises" ist witzig.

Für eine "Raritäten/Outtake"-Sammlung ein überwiegend gelungenes Album, mit besserem Sänger (zumindest im Studio!)wenn man über die deutlichen GENESIS/HACKETT-Anleihen hinwegsehen kann.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 1.3.2006
Letzte Änderung: 1.3.2006
Wertung: 9/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von IQ

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1983 Tales From The Lush Attic 12.00 3
1985 The Wake 11.00 2
1985 Living Proof 10.00 2
1987 Nomzamo 8.00 2
1989 Sold on you (single) - 1
1989 Nine in a pond is here 8.00 1
1989 Are you sitting comfortably? 6.00 1
1993 Ever 10.50 2
1996 Forever Live 11.00 3
1997 Subterranea 12.25 4
1998 Seven stories into '98 8.50 2
1999 The lost attic (a collection of rarities 1983-1999) 6.75 4
2000 Subterranea - The Concert 10.00 2
2000 The Seventh House 11.25 4
2002 Subterranea - The Concert (DVD) 11.00 1
2003 The archive collection - IQ20 10.00 2
2004 The twentieth anniversary show (DVD) 10.67 3
2004 Dark Matter 10.80 6
2006 Stage - Dark Matter Live In America And Germany 2005 (DVD) 11.00 2
2007 Forever Live : Live at the Stadthalle Kleve Germany : June 12 1993 (DVD) 11.50 2
2008 Frequency Tour CD 7.00 1
2009 Frequency 10.00 5
2010 The Wake - Live at De Boerderij - 1
2011 Re:Mixed - 1
2012 Live from London (DVD) 11.00 2
2012 IQ30 - Live In Zoetermeer 10.00 1
2014 The Road of Bones 10.67 3
2015 Live On The Road Of Bones 11.00 1
2017 Scrape Across The Sky 11.00 1
2017 Tales From A Dark Christmas 11.00 2

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