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24835 Rezensionen zu 17010 Alben von 6632 Bands.
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Osanna

Milano Calibro 9

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1972
Besonderheiten/Stil: mit Orchester; HardRock; Klassischer Prog; Psychedelic
Label: Fonit
Durchschnittswertung: 7/15 (1 Rezension)

Besetzung

Lino Vairetti Vocals, keyboards
Lello Brandi Bass
Elio D'Anna Sax, flute, voice
Massimo Guarino Drums
Danilo Rustici Guitars, Voice

Gastmusiker

Luis Enriquez Bacalov Arrangeur, Komponist und Dirigent
ein anonymes Streichorchester

Tracklist

Disc 1
1. Preludio 4:11
2. Tema 4:51
3. Variazione I 2:15
4. Variazione II 5:15
5. Variazione III 1:38
6. Variazione IV 1:32
7. Variazione V 2:11
8. Variazione VI 2:50
9. Variazione VII 1:28
10. Canzona (There will be time) 4:55
Gesamtlaufzeit31:06


Rezensionen


Von: Achim Breiling @


Die 2. Scheibe von Osanna "Milano calibro 9" (oder eigentlich "Preludio, tema, variazioni, canzona", dies war zumindest der Titel auf dem Cover der LP-Erstausgabe) ist der Soundtrack zu gleichnamigem Film und stellt eine Mischung aus Osannas Musik und den Orchesterkompositionen von Luis Enriquez Bacalov (siehe auch "Concerto grosso per i New Trolls") dar. Das hat zur Folge, daß die Musik hier mitunter so klingt, als wären aus Versehen Aufnahmen einer Rockband mit solchen eines Streichorchesters vermischt worden und zusätzlich noch mit "psychedelischen" Elektronikeffekten unterlegt worden - in "Preludio", "Tema" und "Canzone" kommt es mir zumindest so vor. Ganz so furchtbar ist die Platte allerdings auch wieder nicht. "Tema" ist eigenlich noch recht nett, wenn auch ziemlich kitschig, aber doch auch lyrisch und entspannt. Sehr gut kommt "Variazione I", eine recht wilde, fast freejazzrockige Improvisation mit schrägen Streichern am Ende. Auch "Variazione II" ist nicht schlecht! Ein schöner, schräger Rocker mit ein paar ruhigeren Stellen, ganz im Stil der ersten Osanna-Scheibe.

Danach wird es dann "experimenteller". In den folgenden, recht kurzen Stücken erklingen Instrumental- und Orchesterspuren recht unmotiviert nebeneinander her, manchmal bricht die Band heftig dazwischen, manchmal gibt es nur Flöten- oder Perkussionsklingklang zu hören. Das ist eine Aneinanderreihung von - recht interessanten - Ideenfragmenten, bei der aber so etwas wie Atmosphäre oder der Eindruck eines durchkomponierten Ganzen nicht aufkommt. Vielleicht wirkt dies als Filmuntermalung, "nur" als Musik genossen hinterläßt das Ganze einen ziemlich unbefriedigenden Eindruck. Das Schlussstück "Canzona" ist dann schlichtweg grässlich! Ein kitschiger AOR-Song unterlegt mit schmalzigem Orchester. Da kann auch Rusticis recht abgefahrenes Gitarrenspiel, welches im Hintergrund allerdings kaum zu vernehmen ist, nichts mehr retten!

Osannas Zweitling ist eigentlich recht enttäuschend. Da das Ganze aber ein Filmmusikprojekt war und nicht so recht abzuschätzen ist, welchen Einfluß die Band auf das Endprodukt wirklich hatte, ist das unausgegorene Ergebis wohl nicht all zu überraschend. Interessant, aber eigentlich nur für Italoprog.-Komplettisten!

Anspieltipp(s): Variazione I und II
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 28.7.2003
Letzte Änderung: 28.2.2004
Wertung: 7/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Osanna

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1971 L'Uomo 10.00 1
1972 Palepoli 11.50 2
1974 Landscape Of Life 8.00 1
1978 Suddance 8.00 1
2002 Taka Boom 4.00 1
2003 Uomini e miti - Live 6.00 1
2012 Rosso Rock 8.00 2

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