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Shadowfax

The dreams of children

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1984
Besonderheiten/Stil: Worldmusic / Ethno
Label: Windham Hill Records
Durchschnittswertung: 9/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

G.E. Stinson guitars, vocals
Chuck Greenberg lyricon, tenor & soprano sax, stone flutes
Phil Maggini bass
Stuart Nevitt drums, percussion, boobams
Jamii Szmadzinski violin, baritone violin
David Lewis Yamaha DX7, memory moog, steinway grand piano

Gastmusiker

Morris Dollison guitar on 1
Michael Spiro bata drums, crotales, caxixi, bells, chimes on 1 and 2
Hara Lambi vocals on 8
Adam Rudolph chekere, talking drums, clay pots, caxixi, turtle shell, fra fra bell, cowbells, rattles, berimbau, angklung on 5,7,8

Tracklist

Disc 1
1. Another country   (Grennberg) 4:20
2. Snowline   (Greenberg) 4:30
3. The big song   (Lewis & Stinson) 4:00
4. The dreams of children   (Greenberg) 4:50
5. Word from the village   (Stinson) 4:40
6. Kindred spirits   (Stinson) 4:15
7. Shaman song   (Maggini) 5:20
8. Above the wailing wall   (Stinson) 4:50
Gesamtlaufzeit36:45


Rezensionen


Von: Jörg Schumann @ (Rezension 1 von 2)


Dieses Album ist (abgesehen von watercourse way) der Höhepunkt des Schaffens von Shadowfax. Die ersten vier Stücke gehören schlicht zu den schönsten Kompositionen auf diesem Erdenball. Chuck Greenberg hatte eine schöpferische Kraft, die einen zu Tränen rühren kann.

"Another country" lebt von einer wehmütigen Flötenmelodie, in "Snowline" sind es Saxophon und Violine, die sich abwechselnd über einem schleppenden, zarten Rhythmus umeinander herumwinden. Die Musik ist zart, hauchdünn, wirkt zerbrechlich und geht an Bauch und Hirn vorbei direkt ins Gefühlszentrum.

"The big song" umgarnt einen mit einem ergreifenden Gitarrenspiel, das von einem abermals schleppenden Groove unterlegt ist. Dahinter perlen zarte Keyboardarpeggios in den Raum.

Das Titelstück schliesslich ist ein von Lyricon getragenes, traurig wirkendes Stück. Wen das kalt lässt, der hat das Herz am falschen Platz.

Die übrigen vier Kompositionen erreichen nicht mehr die Tiefe und Kraft der ersten vier. Sie sind immer noch sehr gut, etwas heller, schneller und "rockiger", wobei dies schon fast wieder übertrieben ist, aber die emotionale Wirkung der ersten vier Kompositionen haben sie nicht mehr.

Chuck Greenberg starb 1995 im Alter von 45 Jahren.

Anspieltipp(s): Another country, Snowline, The big song
Vergleichbar mit: manchmal Isildur`s Bane
Veröffentlicht am: 30.7.2003
Letzte Änderung: 19.2.2004
Wertung: 12/15
Track 1-4: 15

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Von: Ralf J. Günther @ (Rezension 2 von 2)


Eigentlich schreibe ich diese Rezension nur, um noch ein bisschen Werbung für "Watercourse Way" zu machen, denn das ist wirklich ein Knaller.

Jörgs Satz "Dieses Album ist der Höhepunkt des Schaffens von Shadowfax" trifft auf "Watercourse Way" viel besser zu als auf "Dreams of Children". Allerdings hat mein Kollege ebenfalls sehr richtig bemerkt, dass WW mit dem Rest des Shadowfax-Oeuvres nicht viel gemein hat. Und hier liegt für mich die Crux: Prog und erst recht Rock sucht man auf den späteren Alben von Shadowfax weitgehend vergeblich. Das müsste kein Nachteil sein, wenn die Musik stattdessen nicht so arg besinnlich-beruhigend daherkäme. Mein Fall ist das jedenfalls nicht.

Eines zumindest muss ganz klar gemacht werden: Wer es schafft, ein Exemplar von "Watercourse Way" zu ergattern, sollte sich in seiner (zu erwartenden) Begeisterung nicht dazu hinreißen lassen, einfach alle anderen Shadowfax-Alben nachzuordern. Da geht es völlig anders zu als auf dem Erstling.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 23.9.2003
Letzte Änderung: 23.9.2003
Wertung: 6/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Shadowfax

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1976 Watercourse way 12.33 3
1982 Shadowfax 5.00 1
1983 Shadowdance 8.00 1
1986 Too far to whisper 11.00 1
1988 Folksongs For A Nuclear Village 10.00 1
1990 The odd get even 12.00 1
1992 Esperanto 8.00 1
1995 Shadowfax live 5.00 1

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