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Johannes Schmoelling

Wuivend Riet

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1987
Besonderheiten/Stil: instrumental; Elektronische Musik
Label: Erdenklang
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Johannes Schmoelling keyboards,computer programming and electronic percussion

Gastmusiker

Hans Bosch The Voice

Tracklist

Disc 1
1. Matjora is still alive 4.56
2. Zeit (for Stephan) 6.34
3. Kneeplay No.9 3.58
4. Walking on wooden legs 3.52
5. Wuivend Riet Part 1 6.18
6. Wuivend Riet Part 2 12.48
Gesamtlaufzeit38:26


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @


Auf seinem ersten Soloalbum betreibt der ex-Tangerine Dream-Keyboarder Schmoelling wirkungsvolle Elektronik-Kunst, und zwar ohne Effekt-Overkill, ohne unbedingt ein bombastisches Ein-Mann-Orchester sein zu wollen. Neben Tangerine Dream-beeinflußten Stücken besteht im Falle von einigen introvertierten Schmoelling-Kompositionen vielmehr die Änhlichkeit zu Musik von Hans-Joachim Roedelius, als etwa zu der von Klaus Schulze.

"Matjora is still alive" mag noch nach intimer Keyboard-Lyrik klingen, aber schon "Zeit" erinnert stark an Tangerine Dream der 80er, am ehesten an das Album "Le Parc". Mit "Kneeplay No.9" folgt ein auf Digitalpiano basiertes, melodisches Stück mit dezentem Streicher-Hintegrund. Es steht mal wieder die Melodik im Vordegrund und nicht etwa Erstaunen hervorrufende Effekte oder geheimnisvolle Stimmungen. "Walking on a wooden legs" bietet einige vorgetäuschte Akustiksounds, die mit Elektronik eine Symbiose eingehen. Es erklingt ein täuschend echter, akustischer Bass zu elektronischen Keyboards und ebensolchem Rhythmus. Dazu spielt ein undefinierbares, digitales Blasinstrument die Hauptmelodie. Der erste Teil vom Titeltrack ("Wuivend Riet" ist niederländisch, und heißt auf Deutsch: "Wehendes Schilf") wird von Geräuschen begleitet, die man als typisch für Teichbiotope bezeichnen kann. Zum dezenten Rhythmus gibt es mehrere lässig vor sich hersummende Synthiesounds, die ich so bisher nur bei diesem Musiker gehört habe. Es macht sich relaxte Stimmung breit, die jedoch musikalisch interessant rüberkommt. Obwohl das Stück zum großen Teil der Ambient-Musik zuzuordnen wäre, macht die Originalität des Klangbildes den Hintergrundmusik-Charakter wieder zunichte. Zu Anfang von "Wuivend Riet Part 2" entlockt Schmoelling seinen Keyboards wieder die mir bisher unbekannten Sounds. Zu hängendem Keys-Hintegrund verdichten sich einzelne Spuren zu einem Sequencermuster, irgendwo zwischen Glocken und Vibraphon. Es wird ein dichtes rhythmisch-melodisches Geflecht gebildet, mit Motiven, die mich an Vangelis erinnern.

Klanglich souverän, musikalisch über jeden Zweifel erhaben, zeigt Schmoelling auf seinem Debütwerk viel Klasse und weiß sich damit als eigenständige künstleriche Persönlichkeit zu behaupten, die sich vor Vergleichen mit seiner ex-Stammband nicht zu fürchten braucht.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 3.8.2003
Letzte Änderung: 3.8.2003
Wertung: 11/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Johannes Schmoelling

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1988 The Zoo of Tranquillity (Original version) 11.00 1
1990 White out (Original version) 11.00 1
1995 Songs no words (Lieder ohne Worte) 9.00 1
1998 The Zoo of Tranquillity 10.00 1

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