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Yes

Time And A Word

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1970
Besonderheiten/Stil: Klassischer Prog
Label: Atlantic Records
Durchschnittswertung: 9.2/15 (5 Rezensionen)

Besetzung

Jon Anderson vocals
Peter Banks gtr, vocals
Chris Squire bass, vocals
Bill Bruford drums, percussion
Tony Kaye keyboards

Tracklist

Disc 1
1. No opportunity necessary, no experience needed 4:47
2. Then 5:42
3. Everydays 6:06
4. Sweet dreams 3:48
5. The prophet 6:32
6. Clear days 2:04
7. Astral traveller 5:50
8. Time and a word 4:31
9. Dear father 4:14
10. No opportunity necessary, no experience needed   (original mix) 4:46
11. Sweet dreams   (original mix) 6:30
12. The prophet   (Single version) 4:43
Gesamtlaufzeit59:33


Rezensionen


Von: Andreas Pläschke @ (Rezension 1 von 5)


Das 2. Werk von Yes, und das letzte im Original-Line-up. In den "seeligen" Vinylzeiten wurde diese LP mit unterschiedlichen Covern und Titellisten herausgegeben. So fehlte auf der deutschen Erstauflage "The Prophet", dafür war "Dear Father" enthalten. Die US-Ausgabe zierte ein Bandfoto als Cover, in UK gab den Frauenkörper im Raum. Später erschien sie als Teil einer Doppel-LP zusammen mit ersten YES als TWO ORIGINALS of YES. In Zeiten der diversen CD-Ausgaben gibt es aber alle Titel. Der erste Track stammt von Richie Havens, "Everydays" von Stephen Stills, alle weiteren stammen von Anderson, teilweise mit Squire ("The Prophet") bzw. David Foster ("Sweet dreams", "Time and a word") geschrieben. Es fängt mit einem machtvollem Orgelspiel von Tony Kaye an, aber dann: Steichergedudel. Nicht, dass ich etwas gegen den Einsatz von klassischem Orchester habe, aber hier hat der Produzent (wie bei GENESIS' Erstlingswerk) ohne Einwilligung der Band einfach diese Geigerparts hinzugefügt und i.d. R. eher konzeptlos (Nachtrag: in den Linernotes der neuen Version steht das nun anders ??). So werden tolle Songs leider oft kaputtgemacht. Bestes Beispiel ist hierfür "Everydays", das sehr zart und fragil gesungen wird, mit perlenden Orgel und Gitarrentönen. Leider liegen im Hintergrund Streicher, die diese zerbrechliche Stimmung ins Kitschige abgleiten lassen. Dafür ist der mittlere instrumentale Teil dieses Song wieder Yes at the best, mit einem tollem Spiel zwischen Drums, Gitarre und Bass (und manchmal nervigen Streichern).

"Sweet dreams" ist ein sehr flott gemachter Popsong mit eingängigem Refrain, aber tollen Instrumentalteil, der "Owner.." um Längen schlägt ;-)).

"The prophet" ist neben "Astral Traveller" der stärkste Titel dieser CD, wieder beginnend mit einem kraftvollem Orgelspiel von Tony Kaye. Es ist auch der einzige Song, wo ich die Streicher mal als halbwegs passend empfinde, wie sie das Thema der Orgel bzw. Gitarre am Beginn mit aufnehmen. Überhaupt kommen bei diesen beiden Titel schon alle Yes-typischen Zutaten zum Einsatz, Tempiwechsel, oft ein abrupter Wechsel zwischen lyrischen und fast schon atonalen Passagen. Allerdings läßt diese YES-Besetzung die Musik swingen und fliessen, ohne auf Raffinesse zu verzichten. Kennzeichnend ist auch das tolle Orgelspiel von Kaye (wo hat er das eigentlich in den USA verlernt ??). Es gibt Zeiten, wo ich es bedauere, dass YES nicht auf diesem Wege weitergegangen sind. Sie hätten in der remasterten Version die Streicherparts rausnehmen können, zumindest als Bonusparts.

Nachtrag 2003: Auch hier wieder eine zweite remasterte Ausgabe von Rhino mit zusätzlichen Tracks, die die Ausgabe für Sammler lohnenswert macht. Inzwischen gefallen mir auch die Streicher öfter als früher ;-))

Anspieltipp(s): Astral traveller, The prophet
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 20.4.2002
Letzte Änderung: 11.8.2013
Wertung: 10/15
ohne Streicher wären es mehr

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Von: Jochen Rindfrey @ (Rezension 2 von 5)


Wer immer den Orchesterkleister zu den rundum gelungenen Songs dieses Albums hinzugefügt hat - er hat dem Werk keinen Gefallen getan. Dabei würde ich nicht so weit gehen wie mein Vorrezensent und von "kaputtmachen" reden, aber arg beeinträchtigt werden die Songs schon. Welche Wohltat, mit "Astral Traveller" wenigstens einmal von dem Kleister verschont zu werden und diese Inkarnation von Yes endlich "pur" zu hören.

Yes zeigen sich auf "Time and a Word" deutlich weiterentwickelt, die Songs sind vielschichtiger als auf dem Debüt. Ausgerechnet der in der späteren Yes-West-Phase (zurecht) viel gescholtene Tony Kaye überzeugt mit herrlichen Orgelsoli (z.B. bei "The Prophet"). Interessant auch die beiden Coverversionen, von denen mir vor allem "Everydays" (von Stephen Stills) mit seinem Kontrast zwischen dem zarten (leider mit Streichern überzuckerten) Gesangsteil und dem dynamischen Instrumentalteil gefällt.

Trotz der "Verunstaltung" durch das Orchester eine schöne Platte. Meine Schallplattenausgabe hat übrigens ein anderes Cover als das oben abgebildete.

Anspieltipp(s): Everydays, The Prophet, Astral Traveller
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 28.12.2004
Letzte Änderung: 28.12.2004
Wertung: 9/15
auch ich würde ohne Orchester mehr geben

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Von: Nik Brückner @ (Rezension 3 von 5)


Interessant ist an den ersten beiden Yes-Alben doch vor allem die Frage: inwiefern weisen sie schon Elemente auf, die Yes später als "Progressive Rock" definieren helfen? Natürlich gibt es die Endsechziger-Popsongs, wie "Time and a Word", aber allein schon die Abwesenheit allzusehr nach den Beatles klingender Songs spricht deutlich für die Nachwuchsband, Eigenständiges jenseits der Beatles war nämlich zu der Zeit eine echte Rarität auf der Insel.

Auf dieser Platte ist ein Orchester anwesend. Das ist natürlich grundsätzlich verdächtig. Und schnell stellt sich heraus, daß das Ganze zudem recht unausgegoren ist. Die Sache klingt derart überdeutlich nach Schnellschuß, daß einem der Verdacht kommen kann, daß die Idee auf dem Mist von Jon Anderson gewachsen ist. Und prompt steigen wenig später die ersten Bandmitglieder aus. Wenn man das im größeren Zusammenhang sieht bzw. hört, ist es nicht mehr ganz so idiotisch, wie es mit Kenntnis der weiteren Erfolgsgeschichte wirkt. Andererseits haben Andere die Zeichen der Zeit verstanden. Ich kann mir nicht vorstellen, daß Squire so begeistert von der Orchester-Idee war, aber wie man weiß, opfert der ja dem kommerziellen Erfolg sogar den letzten Rest irgendeiner künstlerischen Integrität.

"No Opportunity necessary, no Experience needed" - nebenbei: ein Song mit einem Titel, den viel zu wenige Songs tragen - wird durch die Geigen und das "Big Country"-Motiv lediglich ein wenig aufgemotzt, kein Grund, gleich vom Stuhl zu fallen. Dann aber folgt "Then", ein echter Höhepunkt der frühen Karriere von Yes. Der Einstieg schon läßt den Hörer fragen, wozu man das Orchester eigentlich brauchte. Hie und da ist es für einige Effekte gut, und Effekte werden die Musik der Band später, ab den frühen Achzigern, ja immer wieder aufmotzen. Hier sind sie, von den schrägen Tönen hinter der zweiten Strophe bis zum heftigen Bläserausbruch 1:45 vor Schluß, sehr hörbar, nicht zuletzt weil man weiß, daß sie für eine lange Zeit die letzten sein werden. Der Song selbst ist fast ein wenig zu abwechslungsreich für die knapp 6 Minuten, die er darf. Schon am Anfang wird der hart riffenden Orgel eine jazzige Gitarre und Brufords flirrendes Schlagzeugspiel gegenübergestellt, dann Anderson bei "As long as we see" im Las-Vegas-Breitwandsound, dann die Bridges, die sich nie wiederholen, der Instrumentalteil über Squires Achtelnoten, das Orgelsolo und der stille letzte Refrain - ein kleines Meisterwerk. "Everydays", bandseitig im trockenen Barsound gehalten, leidet dann allzusehr unter der filmmusikhaften Orchestrierung, um die wunderbar smoothen Rhythmuswechsel zur Geltung kommen zu lassen. Der aufgeregte Mittelteil ist unnötig. Interessant wird's erst wieder, wenn das Orchester sozusagen ein Solo hat. "Sweet Dreams": Einer der Popsongs auf dem Album und mir ein Rätsel, warum es immer wieder live zu hören war. Lediglich der kurze "Come on and write your letters"-Teil stellt eine Abwechslung zum allzu mainstreamigen Rest dar. Zwischendurch darf allenfalls der spitzfindige Hörer einen Vorgriff auf "The revealing Science of God" vermuten. "The Prophet" beginnt mit einem Orgelsolo, das Wakeman nie hinbekommen hätte, und das, wenn ich richtig höre, Keith Emerson geklaut hat, richtig? Dann das eigentliche Intro, mir schon zu seicht, aber in seinen Rhythmus- und Harmoniewechseln recht aufwändig. Der Song selbst ist dann bei weitem zu sehr englischer Sixtiespop, brrr. Dazu die Wir-fliegen-mit-einem-Helikopter-hinter-Wildpferden-her-Geigen, nää. An "Astral Traveller" ist vor allem der klassikische Mittelteil interessant - sag' mal, irgendwie ist das Zeug alles gleich konstruiert, oder? - und man hört überdeutlich, wie unnötig das Orchester letztlich war, hier ist es nämlich nicht zu hören, und das fällt nicht mal auf.

Alles in Allem muß man sagen, daß auf diesem Album die komplexeren Ideen noch allzu unvermittelt neben den konventionellen Songs stehen, zu vieles nicht zu Ende gedacht, entwickelt wird. Das sollte sich mit dem nächsten Album gründlich ändern (obwohl "The Yes Album", nebenbei gesagt, auch noch nicht zum engsten Kreis der ganz großen Yes-Alben zählen wird) aber es gibt genügend Progelemente, die dieses Album sehr hörbar machen.

Man könnte noch so einiges sagen, zu Peter Banks' Gitarrenspiel, und zu Brufords Drumming, aber damit würde die Rezi zu lang und dann liest sie keiner mehr.

Anspieltipp(s): Then
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 29.6.2005
Letzte Änderung: 22.5.2013
Wertung: 8/15

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Von: Gunnar Claußen @ (Rezension 4 von 5)


Und da hätten wir das Yes-Zweitwerk. Kompositorisch ist "Time And A Word" die logische Fortführung des Debüts, wobei schon bei "No Opportunity Necessary, No Experience Needed" auffällt, dass die Band vor allem an dem, was man landläufig tightness nennt, zugelegt hat. Gegenüber dem soeben gehörten und besprochenen Debüt muss ich Yes sogar ausstellen, einige der Kritikpunkte ausgeräumt zu haben: Die Instrumentalisten, v.a. Peter Banks, setzen sich gekonnter in Szene. Selbst Tony Kaye schafft es mit schöner Regelmäßigkeit, gegenüber den fanfarenhaften Orchestereinsätzen zu bestehen. "Ankreiden" könnte ich wohl, dass mich sein Spiel in "Astral Traveller" ein wenig an den guten Ken Hensley von Uriah Heep ("Salisbury") erinnert. Aber irgendwo sind sich ja alle Hammond-Organisten ähnlich, und zeitlich sollte dieser Vergleich eigentlich eher umgekehrt gelten.

Apropos Orchester: Sonderlich unpassend finde ich diese Einsätze übrigens nicht. Eher sind sie in den flotteren Stücken mal wieder mit dem Anglizismus over the top ganz gut beschrieben und geben den jeweiligen Passagen eine zusätzliche dramatische Komponente. Auf keinen Fall lässt sich sowas mit dem süßlichem Gegeige von Schnulzen wie - sagen wir mal - "Massachusetts" von den Bee Gees vergleichen.

Ich schrieb gerade "in den flotteren Stücken". In ruhigeren Passagen wie z.B. weiten Teilen des schon in der "Yes"-Rezi meinerseits als "dröge" bezeichneten "Everydays" muss obige Anmerkung dann nicht streng gelten. Grundsätzlich liegt für meine Begriffe die Problematik hier aber nicht im Orchester, sondern darin, dass die Stücke an sich eben langweilig sind. Ganz konkret rede ich jetzt aber wirklich nur von "Everydays", denn "Then" ist zwar auch ruhig, baut aber praktisch völlig auf dem Orchester auf. Diese Nummer ist damit zwar nicht langweilig, aber doch etwas konfus.

Die sonstigen Lieder bewegen sich kompositorisch aber deutlich über dem Niveau praktisch aller Stücke von "Yes" und meines Erachtens auch über dem der meisten vom "Yes Album". Wirklich herausragend sind hierbei, wie schon angedeutet wurde, die spannender aufgebauten "harten" Stücke wie "Astral Traveller", "The Prophet" oder das erwähnte "No Opportunity Necessary, No Experience Needed". Andererseits können auch eher simple, aber hymnische Nummern wie der Titelsong oder "Sweet Dreams" überzeugen.

Unterm Strich ist "Time And A Word" eine deutliche Steigerung zum Vorgänger und eine wirkliche Weiterentwicklung. Das Album bietet spannende Musik, die naturgemäß im Vergleich zu den ätherischen Großtaten der Band etwas erdiger und basischer rüberkommt. Insbesondere ist zu betonen, dass die Melodien schön ausgearbeitet und nicht mehr bloß "nett" sind und die Band, wie eingangs erwähnt, ihr rhythmisches Zusammenspiel gekonnt intensiviert hat. Ich fasse zusammen, dass "Time And A Word" in diesen Tagen eine interessante Wiederentdeckung sein kann. (Dieser Kalauer muss jetzt sein:) Mein Wort!

Anspieltipp(s): Astral Traveller, No Opportunity...
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 25.7.2011
Letzte Änderung: 25.7.2011
Wertung: 10/15

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Von: Jörg Schumann @ (Rezension 5 von 5)


Nach dem Debüt, auf dem ich an der einen oder anderen Stelle sanfte Einflüsse der Beatles (die man in "Every Little Thing" sogar zitiert) und auch Beach Boys (hört, hört!) raushöre, sind Yes auf ihrem zweiten Album eigenständiger geworden und nehmen in einigen Stücken den späteren klassischen Stil deutlicher vorweg, als noch auf YES, wo dieser nur punktuell angedeutet wurde. In den 60ern haben Rockbands gerne mal mit Orchesterbegleitung rumexperimentiert, so zum Beispiel The Moody Blues oder The Nice. Nun also auch Yes. Interessanterweise erinnern mich einige Orchesterpassagen an Days of Future Passed und das heftige Orgelspiel Tony Kayes mitunter an Keith Emerson. Doch das nur am Rande.

Auf "Time And a Word" sind die Orchestereinlagen mitunter gelungen, mitunter wirken sie etwas deplatziert. In der Coverversion von Richie Hafens "No Opportunity" wirkt das Orchester mit seiner Western-Attitude witzig und passend; ist allerdings auch kein typisches Yes-Stück. Das folgt dann allerdings gleich mit "Then". Hier setzt das Orchester lediglich kleine Farbtupfer in das abwechslungsreiche Prog-Gemälde. "Everydays" lässt mich dann schmunzeln. Eigentlich sind die Streicher hier "too much". Sie erinnern irgendwie aber so sehr an einen Agententhriller Marke "Bond" aus den 60er Jahren, dass es schon wieder kultig ist. Das Ganze Stück atmet eine "Pink-Panther meets Dr.Mabuse"-Stimmung, die ich total geil finde. Plötzlich geht es Polka-mässig ab und Squire blubbert seine hohen Basslinien raus, darüber quietscht Banks Gitarre und Bruford wirbelt sich einen ab. Einfach klasse.

Mit "Sweet Dreams" folgt gleich ein weiterer Höhepunkt des Albums, der für mich stilistisch und vom Sound das Prelude zu "Starship Trooper" ist. Herrlich der grummelnde Bass und die Orgelakkorde im verschleppt-groovigen Anfangsteil, dann auch einige kleine Taktwechsel, die am Trommelfell ziehen. Weiter geht's in "The Prophet" mit einem rollenden Orgeleinspiel, das an Keith Emerson erinnert (oder umgekehrt), und in das die Streicher dezent einsetzen. Auch hier finden sich in der Folge schöne Wechsel von Takt und Metrik. "Clear Days" ist für mich das einzige Stück, was ich hier eigentlich nicht haben will. Okay, die Geigen sind mitunter echt schräg und kratzig, aber das Ganze passt irgendwie nicht zu Yes und dem ganzen Rest des Albums. Egal; weiter.

"Astral Traveller" ist zu Anfang der Bruder im Geiste von "I See You", später wird es straight und rockig. Mir missfällt einzig die emulierte Stimme Andersons. Sonst Daumen hoch. Den Abschluss macht der Titelsong, eine fliessende Auf-Wiedersehen-Nummer, die live wohl zum Feuerzeug-Schwenken eingeladen haben dürfte.

Wie Nik schon geschrieben hat ist hier Vieles noch nicht so homogen miteinander verwoben und durchdacht wie auf späteren Alben. Aber das Album ist ein deutlicher Fortschritt zum Debüt und steht stilistisch hörbar näher an "The Yes Album" als sein Vorgänger. Die Streicher sind zwar zuerst einmal gewöhnungsbedürftig, insgesamt aber weniger schlimm als man vermuten würde. Im Gegenteil. Manchmal sind sie echt cool.

Anspieltipp(s): Everydays, Sweet Dreams
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 15.5.2015
Letzte Änderung: 15.5.2015
Wertung: 9/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Yes

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1969 Yes 8.40 5
1971 The Yes Album 9.80 6
1972 Fragile 11.20 5
1972 Close To The Edge 13.80 13
1973 Yessongs 13.00 3
1973 Tales From Topographic Oceans 13.25 8
1974 Relayer 14.22 9
1975 Yessongs (VHS/DVD) 11.00 2
1975 Yesterdays - 2
1977 Going For The One 9.88 8
1978 Tormato 7.71 8
1980 Drama 11.50 8
1980 Yesshows 10.00 3
1981 Classic Yes 12.00 2
1983 90125 8.13 8
1985 9012 Live - The Solos 5.00 3
1987 Big Generator 6.67 6
1991 YesYears 13.00 2
1991 Union 6.00 7
1991 Owner Of A Lonely Heart - 1
1992 Union Tour Live (DVD) 7.00 1
1992 Yesstory - 1
1993 Highlights - The Very Best of Yes - 1
1993 Symphonic Music of Yes 2.00 2
1994 Talk 6.17 6
1994 Yes Active - Talk (CD-ROM) 8.00 1
1996 Keys to Ascension (VHS/DVD) 7.00 1
1996 Live in Philadelphia 1979 (DVD) 4.00 1
1996 Keys To Ascension 8.00 4
1997 Something's coming - the BBC Recordings 1969-1970 9.00 2
1997 Open Your Eyes 4.17 6
1997 Keys To Ascension 2 10.50 4
1998 Yes, Friends and Relatives 3.00 2
1999 Musikladen live (DVD) 6.00 1
1999 The Ladder 6.00 7
2000 House of Yes - Live from House of Blues (DVD) 8.00 2
2000 House Of Yes - Live From House Of Blues 6.00 2
2000 Masterworks 8.00 1
2000 The Best of Yes - 2
2001 Keystudio 9.00 2
2001 Magnification 8.00 9
2001 Live 1975 At Q.P.R. Vol. 2 (DVD) 14.00 1
2001 Live 1975 At Q.P.R. Vol. 1 (DVD) 13.00 2
2002 Extended Versions - 2
2002 Symphonic Live (DVD) 10.00 3
2002 Yes today - 1
2002 In a Word: Yes (1969- ) 12.50 2
2003 Yes Remixes 2.00 1
2003 YesSpeak (DVD) 9.67 3
2003 Greatest Video Hits (DVD) 3.00 1
2003 YesYears (DVD) 10.00 1
2004 Yes Acoustic (DVD) 6.00 2
2004 Inside Yes. 1968 - 1973. An independent critical review. (DVD) 10.00 1
2004 The ultimate Yes 10.00 2
2005 Inside Yes Plus Friends and Family (DVD) 11.00 1
2005 The Word is Live 11.00 1
2005 Songs From Tsongas - Yes 35th Anniversary Concert (DVD) 10.50 2
2006 9012Live (DVD) 10.00 2
2006 Essentially Yes - 1
2007 Live at Montreux 2003 (DVD) 9.00 1
2007 Live at Montreux 2003 - 1
2007 Yes. Classic Artists. Their definitive fully authorised Story in a 2 Disc deluxe Set - 1
2008 The New Director's Cut 9.00 1
2009 The Lost Broadcasts 7.00 1
2009 Rock Of The 70's 7.00 1
2010 Live in Chile 1994 10.00 1
2010 Keys to Ascension (2CD + DVD Box Set) 10.00 1
2011 Union Live (DVD) 11.00 1
2011 The Revealing Science Of God 7.00 1
2011 Fly from here 8.57 7
2011 Live on Air - 1
2011 In The Present - Live From Lyon 9.00 2
2012 Yessongs - 40th Anniversary Special Edition (Blu-Ray) - 1
2013 The Studio Albums 1969-1987 - 1
2014 Like It Is - Yes at the Bristol Hippodrome 6.00 1
2014 Songs From Tsongas - Yes 35th Anniversary Concert (3CD Set) 9.00 1
2014 Heaven & Earth 5.17 7
2015 Progeny: Highlights From Seventy-Two 12.00 1
2015 Like It Is - Yes at the Mesa Arts Center 10.00 1
2015 Progeny - Seven Shows from Seventy-Two 8.00 2
2017 Topographic Drama – Live Across America 10.00 1
2018 Fly from Here - Return Trip - 1

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