Eyes of the Universe
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Polydor |
| Durchschnittswertung: |
6.67/15 (3 Rezensionen) |
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Besetzung
| John Lees |
Guitar, Vocals |
| Les Holroyd |
Bass, Vocals |
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| Mel Pritchard |
Drums, Vocals |
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Gastmusiker
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| Kevin McAlea |
Keyboards, Organ (Hammond), Mini Moog, Piano (Grand) |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Love on the Line
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4.45
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| 2. |
Alright Down Get Boogie (Muala Rusic)
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3.53
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| 3. |
The Song (They Love to Sing)
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6.15
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| 4. |
Skin Flicks
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6.54
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| 5. |
Sperratus
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5.04
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| 6. |
Rock & Roll Lady
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4.34
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| 7. |
Capricorn
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4.35
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| 8. |
Play to the World
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7.02
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| Gesamtlaufzeit | 43:02 |
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Rezensionen

Obwohl die meisten Songs aus der Feder von Les Holroyd und John Lees stammen, war für mich immer Woolly Wolstenholme der kreative Kopf hinter BJH. "Eyes of the universe" ist die erste Platte nach seinem Ausstieg. Die anderen versuchten das zu kompensieren, indem sie zum einen auf zwei Stücken einen Gastkeyboarder engagierten und zum anderen Les Holroyd selbst in die Tasten griff. Dies sah dann meist so aus, daß man einen Sequenzer programmierte, monotone Patterns von sich zu geben. Nicht wirklich kreativ. Hier fehlte Woolly an allen Ecken und Enden.
Die Platte ist wieder einmal perfekt produziert und wurde hierzulande sogar mit Platin ausgezeichnet. Das soll jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, daß sich an der Belanglosigkeit der Songs im Vergleich zum Vorgänger "XII" wenig geändert hat. Einzig "Sperratus" (Anagramm zu "Superstar", heutzutage wieder topaktuell) sei hervorgehoben, das schönen melancholischen Gesang und zwei mitreißende, duellierende Gitarren bietet.
Dieses Strickmuster wurde in den 80ern fortgesetzt und perfektioniert, was für mich Grund genug war, diese CDs bei eBay zu verschachern. Wenn also jemand ausgesprochene Freude daran hat, Platten in der Luft zu zerreißen und miese Noten zu verteilen: meinen Segen hat er!
| Anspieltipp(s): |
Sperratus |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
18.8.2003 |
| Letzte Änderung: |
18.8.2003 |
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Nach der Trennung von Woolly Wolstenholme unterzogen sich Barclay James Harvest wohl der größten stilistischen und inhaltlichen Veränderung in ihrer Karriere. Vor allem das Fehlen der elegischen, bisweilen sakralen Keyboardsparts macht sich hier sehr schmerzlich bemerkbar, denn die von den verbliebenen Mitgliedern übernommenen Tastentätigkeiten dienen nur noch zur Hintergrunduntermalung bzw. weisen die für die frühen 80er typischen, leicht käsigen Bläsersounds auf.
Doch auch wenn "Eyes of the universe" einige frühere Fans verstörte, so gab das modernisierte Soundbild und wesentlich geradlinigere, dem Zeitgeist angepasste Arrangements der Band vom kommerziellen Sichtpunkt her Recht. Während ihr ehemaliger Keyboarder sich mit sehr bescheidenem Erfolg an seinem ersten Soloalbum versuchte, gelang mit dem treibenden "Love on the line" ein veritabler Singlehit und in Deutschland erreichte "Eyes of the universe" innerhalb von drei Monaten Gold- und einige Zeit später Platinstatus. Natürlich sagen Verkaufszahlen nur wenig über den musikalischen Gehalt eines Albums aus, doch immerhin lagen Barclay James Harvest mit ihrem Gefühl für den Zeitgeist auf der richtigen Linie.
Im Vergleich mit früheren Werken, wirken hier einige Songs doch recht seicht und vom sinfonischen Bombast der Vergangenheit befreit. Lässt man mal den kurzen Flirt mit der Discowelle bei "Alright down get Boogie" und die poppigen Ideen außer vor, so sind mit dem rockigen "Sperratus" und dem getragen-dramatischen "Play to the world" dennoch zwei Songs am Start, die die Ideen der Vergangenheit gekonnt fortsetzen.
Die persönliche Benotung sei damit entschuldigt, dass dies eine der ersten, selbst gekauften LPs war und somit der Nostalgiefaktor doch einiges beschönigt.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
21.1.2007 |
| Letzte Änderung: |
3.3.2012 |
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Die popsongorientierte Weiterentwicklung der Schmetterlinge des "Soft-Rock-Pop-Prog" (bitte fünf mal nacheinander schnell nachsprechen...) hatte sich bereits auf XII voll entfaltet. Auf Eyes of The Universe erlebt BJH sogar, wie ich finde, eine gewisse Rückkehr zu ihren epischeren Zeiten.
Auffällig sind die Veränderungen beim Keyboardsound, die hier bei einigen Stücken synthetisch-futuristisch wirken. Es fehlt dadurch einiges von der Wärme des klassischen BJH-Sounds. Aber die Grundausrichtung der Band wurde beibehalten, wie es nach den ersten beiden discolastigen Stücken deutlich wird (der Hit Love on the Line klingt für mich übrigens wie eine Mischung aus Alan Parsons, Bee Gees und Steely Dan). Die klassischen Ambitionen sind durchaus auch noch in erträglichem Rahmen vorhanden.
Insgesamt halte ich das Album bei näherem Hinhören musikalisch für besser als der Ruf, der ihm vorauseilt. Vielleicht liegt dies daran, dass BJH einfach nicht so viel Anpassungsleistung an die veränderten Strukturen der Musikwelt erbringen mussten wie andere klassische Rockbands der 70er, um zeitgemäß zu klingen...
| Anspieltipp(s): |
Skin Flicks, Play to the World |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
6.11.2009 |
| Letzte Änderung: |
6.3.2012 |
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