Big Generator
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Informationen
Allgemeine Angaben
| Erscheinungsjahr: |
1987 |
| Besonderheiten/Stil: |
ArtPop |
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| Label: |
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| Durchschnittswertung: |
6.4/15 (5 Rezensionen) |
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Besetzung
| Jon Anderson |
vocals |
| Trevor Rabin |
gtr, keyboards, vocals |
| Chris Squire |
bass, vocals |
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| Alan White |
drums, percussion |
| Tony Kaye |
keyboards |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Rhythm Of Love
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4:49
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| 2. |
Big Generator
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4:31
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| 3. |
Shoot High Aim Low
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6:59
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| 4. |
Almost Like Love
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4:58
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| 5. |
Love Will Find A Way
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4:48
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| 6. |
Final Eyes
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6:20
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| 7. |
I'm Running
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7:34
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| 8. |
Holy Lamb
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3:15
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| Gesamtlaufzeit | 43:14 |
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Rezensionen

Big Generator macht im Prinzip dort weiter wo 90125 aufhörte.
Tatsächlich muss auch ich sagen, dass ich "Big Generator" fast höher bewerten würde als "90125"; die Songs sind zwar aus dem gleichen Power-Pop-Garn gesponnen (vgl. meine Bemerkungen oben) und eine ganz so geniale Single wie "Owner" fehlt (obwohl der Song "Big Generator" sich mächtig Mühe gibt, die "Owner"-Formel in grün zu kopieren...). Allerdings ist der Sound etwas farbiger und abwechslungsreicher, begonnen mit dem coolen Gesangs-Intro zu "Rhythm Of Love", über die Bläser auf "Almost Like Love", das tatsächlich ganz ordentlich abgeht, hin zum Streicher-Intro von "Love Will Find A Way", das dann aber im Übergang zum wieder ziemlich billigen "song proper" an der Rabin-Krankheit des unmotivierten Zusammenkleisterns grundverschiedener Teile leidet.
Aber leider kommen dazu zwei Totalausfälle: das zähe, zähe, zähe, zähe "Shooooooot Hiiiiiiiigh, Aiaiaiaiaiaim Looooooow" und das Anderson-Ditty "Holy Lamb", die die Wertung wieder runterziehen. Im Endeffekt kann ich nur sagen: wenn man unbedingt mal hören will, wie die Rabin-Yes klingen, dann ist es egal, ob man mit "90125" oder "Big Generator" einsteigt. Wenn man die eine mag, wird man die andere mögen, wenn man die eine hasst, wird man die andere hassen. Aber bei einem bleibe ich trotz Olivers 9 Punkte (s.u.): Finger weg von "Talk", die ist immer noch ein gutes Stück schlechter als beide...
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
6.6.2002 |
| Letzte Änderung: |
6.6.2002 |
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Ich stimme Udo in vielen Dingen zu, nur in einem nicht: "SHOOT HIGHT, AIM LOW" ist der einzige Song der YES (WEST) Ausgabe, der mir im Ohr bleibt, der so etwas wie Seele besitzt, auch wenn er musikalisch recht einfach gestrickt ist. Ihn würde ich auch heute gern live hören. Er ist alles andere als zäh ;-). Aber der Rest, bitte wegprogrammieren, allein die Titel erinnern eher an Modern Talking (wo finde ich das Wort LOVE mal nicht...). Aufgemotzter Pop, für den, der sich progressiv hält, aber sich nicht traut ;->
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
7.6.2002 |
| Letzte Änderung: |
7.6.2002 |
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Big Generator macht im Prinzip dort weiter wo 90125 aufhörte: Genialer Rock-Prog mit Anspruch und fetter Produktion von Rabin und Horn. Mit dem Unterschied, daß hier die Kontraste wesentlich größer sind als auf 90125. Zum einen charttaugliche und kommerziell angefärbte Songs wie Rhythm of Love und Love Will Find A Way, zum anderen abgefahrene Tracks wie das Titelstück Big Generator oder I'm Running (mit Mörder-Squire-Bass und großartigem Finale). Dazu gesellen sich dann noch ruhigere Parts zum Relaxen (Shoot High... und Holy Lamb).
Letztgenanntes hätte auch gut auf eine Jon & Vangelis gepasst. Auch das völlig Yes-untypische Almost Like Love ist ein Song der besonderen Art: Abgeh-Drums und Fanfaren treffen auf Jon Anderson in Perfektion. Eine ultracoole Mischung mit hymnenhaften Vocals und Gitarrengimmicks. Ab Minute 3:51 setzt Anderson noch einmal zu einem stimmlichen Höhenflug der Extraklasse an. Wow! Unbedingt auf Kopfhörer anhören! Final Eyes ist ein typischer Rabin-Song mit genialen Gitarren, harmonischen Keys und Gänsehaut-Anderson-Stimme. Herz, was willst Du mehr? Für Alt-Yes'ler ist Big Generator mit Sicherheit nichts (ich bin schon auf Udo's Antwort auf diese Rezi gespannt!), aber für mich stellt dieses Album die Schnittstelle zwischen 90125 und Talk dar. Also was liegt zwischen 12 und 14? Ja, richtig, die 13!
| Anspieltipp(s): |
Shoot High Aim Low (wegen seiner Atmosphäre), Almost Like Love, Final Eyes |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
5.8.2002 |
| Letzte Änderung: |
29.8.2002 |
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Keine Frage : BG ist sicher nicht höher einzustufen als 90125. Dazu fehlt sowohl die kompositorische Klasse als auch das Ueberaschungsmoment, das der Vorgänger noch hatte. Und um gleich die Brücke zu Talk zu schlagen : das ist dann nochmal ein wenig tiefer anzusiedeln als BG. Wo 90125 als Zuckerstückchen noch einige Progausflüge einbrachte, da ist BG bloss noch ein blankpoliertes Hitparaden-Popalbum. Produktion und Sound sind wiederum exzellent. Und zum ersten Mal kann man ein Yes-Album wohl bedenkenlos als Partymusik auflegen...
"Rhythm of love" geht locker als Dancefloor-Rocker durch. Und den Klang der snaredrum habe ich schon immer geliebt. Und ganz witzig sind die nach Beach Boys klingenden Background-Uhuhus vor dem Refrain (bei "night time fever burning..."). Ist noch konsequenter auf Mainstream getrimmt als das doch noch etwas variablere "owner of a lonely heart".
"Big Generator" setzt nochmal eins drauf. Tiefe Riffs und krachende beats schmettern einem entgegen. Die Komposition ist abwechslungsreicher als der opener. Ruhige Momente wechseln sich mit Kracherpassagen ab.
Hier werfe ich die CD meistens wieder aus, denn :
"Shoot high aim low" ist mir zu lang und zu langweilig. Es will stimmungsvoll sein, was aber nicht gelingt. Ganz nett das Gitarrensolo und ein wenig Bombast am Schluss. Zu wenig.
"Almost like love" ist simpelster, kruder Rock-Krach-Müll.
"Love will find a way" hat wenigstens noch eine schöne Melodie und wird übrigens später auf Talk in Form von "walls" nochmals aufgewärmt. Aber auch zu wenig.
"Final eyes" klingt anfänglich beinahe ein wenig nach den frühen Genesis. Aber nach dem guten Anfang wird der Song im Mittelteil banal vergeigt. Ausserdem geht mir hier Andersons Stimme irgendwann tierisch auf den Geist, da er die höchsten Töne teilweise so rauspresst, dass das Trommelfell schmerzt. Das Stück hätte wohl Potential, aber immer wenn es mal gerade spannend wird, kommt die kalte 08/15-Dusche der X-Beliebigkeit und spült alles weg.
"I`m running" beginnt mit witzigem Einspiel Marke "Los Lobos", dann folgt atmosphärischer Gesang, von Tiefbass und Synthifundament unterlegt, schliesslich ein banaler Refrain. Anschliessend geht es metrisch und harmonisch etwas anspruchsvoller zu und her. Viele kleine Soundeffekte machen das Stück interessant und spannend. Gehört auf die Haben-Seite der Platte.
"Holy lamb" gehört dagegen geschlachtet.
Nicht, dass die Platte wirklich schlecht wäre, aber es mangelt irgendwie an Ideen, alles ist sehr ähnlich, klanglich uniform glattpoliert, Videoclip-tauglich und ohne Ecken und Kanten. BG kann gut im Hintergrund laufen und keiner stört sich dran. Für mich beginnt mit diesem Album der Abstieg von Yes.
| Anspieltipp(s): |
Rhythm of love, Big Generator |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
12.6.2003 |
| Letzte Änderung: |
12.6.2003 |
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Da startete doch jemand dieser Tage in unserer kleinen [progrock-dt] eine Umfrage nach den schlechtesten Yes-Alben. Also flugs mal ein paar potentielle Kandidaten durchgehört, man will ja eine fundierte Antwort geben. Zu den heißen Anwärtern gehört mit Sicherheit auch "Big Generator", das zweite Album der Rabin-Ära.
Mir geht es mit "Big Generator" ähnlich wie Andreas: ausgerechnet das von einigen anderen besonders kritisierte "Shoot High, Aim Low" finde ich den einzigen Song, der hier in voller Länge erträglich ist. Nicht besonders komplex (wie auch der Rest), aber dafür mit Atmosphäre. Auch den abwechselnden Gesang von Anderson und Rabin (?) finde ich recht reizvoll.
Der Rest ist eigentlich nicht weiter erwähnenswert. Ein paar originelle Momente hie und da wie die Gesangs-Intros zu "Rhythm of Love" und dem Titelsong reißen das Album nicht wesentlich aus dem auf AOR getrimmten Einheitssound heraus.
Fazit: "Big Generator" die Aufnahme in den Kreis der schlechtesten Yes-Alben souverän gemeistert. Insgesamt finde ich es aber noch geringfügig besser als den Nachfolger "Union", daher gibt es einen Punkt mehr.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
5.3.2004 |
| Letzte Änderung: |
5.3.2004 |
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