Masterworks
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Informationen
Allgemeine Angaben
| Erscheinungsjahr: |
2000 |
| Besonderheiten/Stil: |
live |
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| Label: |
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| Durchschnittswertung: |
8/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Jon Anderson |
lead vocals |
| Chris Squire |
bass, vocals |
| Steve Howe |
gtr, vocals |
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| Alan White |
drums, percussion |
| Igor Khoroshev |
keyboards |
| Bill Sherwood |
gtr, vocals |
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Rezensionen

Das Internet machte es möglich. Nachdem schon die WHO ihre letzte LiveCD nur via Internet vertrieben, gingen YES noch einen Schritt weiter. Jeder konnte aus einem Pool von 15 Songs seine eigene Doppel-CD (2 x 70min) zusammenstellen. Den größtmöglichen "Gewinn" hatte man, wenn man THE MESSENGER weglies (den es als Bonustrack bei der europäischen THE LADDER-Tourausgabe eh schon gab)
Die meisten Songs wurden bei einem Auftritt im HOUSE OF BLUES in Las Vegas mitgeschnitten (erschien später als CD;DVD), nur SIBERIAN KHATRU, STARSHIP TROOPER und HEART OF THE SUNRISE stammen von einem anderen Auftritt. Dafür fehlt vom House of Blues-Auftritt "Close to the edge" und "Hearts".
Inzwischen ist dies das fünfte YES-Livealbum, die Songauswahl ist auch in wesentlichen Teilen nicht besonders originell, es sind halt die alten Klassiker, die YES immer wieder zum Besten geben, hier mit ein paar Sprengseln des neuesten Machwerkes gemischt. Von der Rabinära spielen sie nur den unvermeidlichen Hit "Owner of a lonely heart". Mir persönlich hätte das komplette House of Blues-Konzert in richtiger Reihenfolge besser gefallen, weil dies besseren Eindruck von YES 2000 gegeben hätte.
Andererseits muss ich sagen, dass mir gerade "Siberian Khatru" und "Heart of the sunrise" sehr gut gefallen, die Truppe spielt dynamisch und locker auf, Igor setzt mit Klaviereinlagen ein paar nette Akzente und auch das Zusammenspiel Howe / Sherwood kommt ganz gut rüber. Letzterer geht sonst ziemlich unter, und es ist kein Wunder, das er inzwischen nicht mehr dabei ist, frage ich mich doch, welche Rolle er im Livekonzept spielte (außer daß er wohl bei "Owner of a Lonely heart" die Leadgitarre spielen darf.
Auch die Stücke von "THE LADDER" passen im Konzertrahmen ganz gut hinein, und wirken wesentlich besser, als die Studioversionen. Mein Hauptkritikpunkt sind allerdings die oft nervenden Keyboardsounds. Ich frage mich, warum die ganzen jungen Keyboarder digitale Synthies benutzen, nur um diese Plastik-streichersound etc. zu nutzen, die wahrscheinlich irgendein japanischer Werksangestellter programmiert hat. Zu Wakemanns Zeiten mögen solche Klänge ja noch angehen, immerhin gab es mit dem Polymoog nix besseres, aber heutzutage dessen Sounds schlecht imitieren zu wollen (oder gar den Minimoog oder ein Mellotron), das geht echt zuweit. Programmierte Werksklänge gehören in meinen Augen verboten. Besser klingt er, wenn er Klavier- oder Orgelsounds nutzt.
Die restliche Truppe ist sonst gut beieinander, Andersons Stimme klingt immer noch gut, obwohl manchmal etwas angestrengt (aber sehr selten), White ist nicht nur das lebende Metronom wie sonst immer, und die kleinen Gimmicks (wie am Ende von ROUNDABOUT) sind auch nett anzuhören. Zum größten Teil klingen sie hier lebhafter als auf den "Keys to.." CDs. Jetzt bleibt nur noch zu hoffen, das sie von der MASTERWORKS-Tour auch was rausgeben, immerhin wartet die Fangemeinde schon Jahrzehnte auf eine neue Version von "Gates of Delirium".
Fazit: man muss diese CDs nicht haben, aber sie schaden auch nicht, an YESSONGS kommen sie allerdings nicht heran
| Anspieltipp(s): |
Perpetual change, Siberian Khatru |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
20.4.2002 |
| Letzte Änderung: |
20.9.2003 |
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