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STATISTIK
24089 Rezensionen zu 16462 Alben von 6400 Bands.
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Steve Morse

Cruise Control (DVD)

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2003 (In den USA unter dem Titel "Sects, Dregs & Rock´n´Roll))
Besonderheiten/Stil: instrumental; live; DVD; Jazzrock / Fusion
Label:
Durchschnittswertung: 12/15 (1 Rezension)

Besetzung

Steve Morse guitar
Dave La Rue bass
Rod Morgenstein drums
T Lavitz keyboards
Jerry Goodman electric violin

Tracklist

Disc 1
1. Dixie Dregs Live Connecticut 2001

1. Bloodsucking Leeches
2. Country House Shuffle
3. Assembly Line
4. Hereafter
5. Justice for All
6. Steve‘s Welcome
7. BusyBodies
8. Kat Food
9. Sleeveless in Seattle
10. Brick Chicken
11. Dance of the Maya
12. The Bash
13. Cruise Control
14. Ionized
15. Take it off the Top

2. Steve Morse - Live in New York 1992

1. Northern Lights
2. Picture This
3. Jesus, Joy of man’s desiring
4. Jammin’
5. Point counterpoint
6. Little kid
7. Flat Baroque
8. Ghostwind
9. Get it in writing
10. Country colours
11. Tumeni notes
12. Sparkle Plenty
13. Rocky top
14. Steve Morse - The "Guitar Show" Interview
15. Steve Morse Band - Cruise Missile (Video Clip)
16. Steve Morse Guitar Clinic & Interview

3. Deep Purple

1. Steve Morse Guitar Solo [1999]
2. Roger Glover & Ian Gillan Interview

4. GESAMTDAUER 230 Minuten


Rezensionen


Von: Ralf J. Günther @


Das DVD-Zeitalter stellt den Rezensenten vor ganz neue Aufgaben. "Cruise Control" dauert fast vier Stunden und ist im positiven Sinne so "vollgepackt", dass es mehr als nur ein paar Zeilen erfordert, um der Sache gerecht zu werden.

Die DVD ist in drei Abteilungen mit den Überschriften "Dixie Dregs" - "Steve Morse" - "Deep Purple" gegliedert. Gehen wir also der Reihe nach vor.

I

Der erste Teil des Programms enthält ein neueres Konzert der Dixie Dregs, jener Gruppe, mit der Steve Morse bereits in den 70er Jahren auf den Spuren des Mahavishnu Orchestras wandelte. Dem Ziel ist er mittlerweile ein gutes Stück näher gekommen, denn seit 1999 treten die Dixie Dregs regelmäßig mit dem ehemaligen Mahavishnu-Geiger Jerry Goodman auf. Mit ihm markiert nunmehr der Mann den Gegenpart zu Steve Morse, der an so legendären Alben wie The Inner Mounting Flame oder Birds Of Fire mitgewirkt hat. Sicher mehr als nur ein Ersatz für den ursprünglichen Dregs-Violinisten Allen Sloan (der sich mittlerweile voll seinem Beruf als Arzt widmet). Von den Ur-Dregs ist hingegen neben Morse noch Rod Morgenstein am Schlagzeug dabei. Dave LaRue spielt Bass, an den Keyboards sitzt T Lavitz - sämtlich fähige, auch solistisch exzellente Musiker. Kritik zieht m.E. am ehesten Rod Morgenstein auf sich, der seine Drums manchmal mit etwas mehr Leichtigkeit bedienen könnte.

Das Dixie Dregs-Konzert wurde am 29. Novemer 2001 in Connecticut aufgezeichnet. Optisch ist der Mitschnitt nicht allzu aufregend, der Kameramann ist manchmal ein bisschen desorientiert darüber, wo denn die Musik wirklich gerade spielt, und die Möglichkeit der Perspektivenwahl steht auf dieser DVD leider nicht zur Verfügung. Aber das Bild lässt einen doch an einem exzellenten Konzert teilhaben, bei dem Morse (mit Sonnyboy-Grinsen) und Goodman (mit konzentriertem Mephistoblick) wundervolle, virtuose Kabinettstücke abliefern. Neben Dregs-Stücken gibt es auch Mahavishnu-Material (Dance of the Maya). Zudem fehlt auch der bei den Dixie Dregs unvermeidliche Country & Western nicht, doch all den vielen Hörern, die diese Musikrichtung hassen, sei versichert: So wie von Morse und Goodman vorgetragen, bekommt man bei Country & Western nicht nur die sprichwörtlichen Stielaugen (denn die Fingerartistik ist wahrhaft zirkusreif), sondern außerdem noch Stielohren, auch wenn die weniger sprichwörtlich sind. Goodman legt sich voll in Zeug, und Morse´ Gitarrenspiel ist derart fließend-flink, dass er gegenüber der Geige manchmal fast noch im Vorsprung zu sein scheint.

Insgesamt handelt es sich bei dem Mitschnitt um ein atmosphärisch stimmiges, musikalisch mitreißendes Konzert, für Jazzrockfreunde unbedingt empfehlenswert.

II

Fortgesetzt wird die DVD mit einem Sprung ein Jahrzehnt zurück. Gezeigt wird ein Konzert des Steve-Morse-Trios, aufgezeichnet 1992 in New York. Trio heißt hier: Morse spielt zusammen mit den beiden Dregs Dave LaRue (Bass) und T Lavitz (Tasten). Ein Schlagzeuger fehlt also, er wird an einigen Stellen durch eine Drum-Maschine ersetzt. Diese Mitteilung lässt vielleicht Schlimmes befürchten. Doch kann man Entwarnung geben, denn das etwa 50minütige, in eher intimer Atmosphäre angesiedelte und entsprechend gefilmte Konzert läuft ohnehin in eigenwilliger Manier ab: Zuerst tritt Morse rein solistisch auf und führt dabei u.a. seine Fähigkeiten auf der akustischen Gitarre vor (er gehört ja zu denjenigen, die auch schon Solo-Stücke von Steve Howe komplett gecovert haben - zu hören auf dem Sampler Tales From Yesterday). Die nächste Sequenz des Konzerts besteht dann aus Duo-Arrangements für Gitarre und Bass, bevor erst ziemlich gegen Schluss auch Keyboarder Lavitz in das Geschehen eingreift.

Auch diese Aufzeichnung ist lohnend. Morse - mit Frankfurter "Batschkapp"-T-Shirt mitten in NYC - meistert auch die unlärmigen, akustischen Nummern mit Bravour. Seine Fingerarbeit lässt sich zudem in vielen Nahaufnahmen gut beobachten - mehr etwas zum Staunen, denn mit dem Nachahmen wird es in den meisten Fällen wohl nicht klappen. Dennoch ist der optische Aspekt hier ein Wert für sich. Viel Material stammt von der LP High Tension Wires (leider mitsamt einigen der scheußlichen Backingtracks), aber es ist doch ein bedeutender Unterschied, ob man z.B. das Stück "Tumeni Notes" (vulgo: "Too many Notes") nur hört oder den dazugehörigen Fingertanz auch sieht.

In dieser Abteilung der DVD gibt es ferner zwei sehr ausführliche Interviews mit Morse, die sich erfreulicherweise nicht auf die üblichen Journalistenfragen beschränken, sondern sehr eingehend gitarristische Themen behandeln. Das eine dieser beiden Interviews wurde im Rahmen der "Guitar Show", das andere am Rande einer Guitar Clinic geführt. Morse hat in beiden Fällen das Instrument in der Hand und gibt mehrfach Demonstrationen seiner verblüffenden Spieltechnik. Diese Interviews stellen also eine wirkliche Bereicherung der DVD dar, zumindest wenn man dem Englisch halbwegs folgen kann.

Weniger bereichernd ist das außerdem noch beigegebene Promo-Video "Cruise Missile" der Steve-Morse-Band (mit Rod Morgenstein und dem Bassisten Jerry Peek). Ein verzichtbarer Bonus, denn Videoclip-Atmosphäre hilft dem musikalischen Genuss auf dieser DVD wenig weiter.

III

Die dritte und letzte ist die Deep Purple-Abteilung. Sie ist bei weitem die kürzeste, und man wird sich kaum täuschen, wenn man annimmt, dass sie vornehmlich aus Reklamegründen aufgenommen wurde. Seit Morse die Nachfolge von Ritchie Blackmore angetreten hat, lässt sich sein Name für ein wesentlich breiteres Publikum bewerben als zuvor. Dabei darf das Markenzeichen Deep Purple aber natürlich nicht fehlen. Folglich enthält die DVD ein etwa zehnminütiges Gitarren-Solo, das auf der 99er Australien-Tour von Deep Purple aufgezeichnet wurde. Ein Verlust ist es sicher nicht, den Gitarrenkönig hier auch einmal zusammen mit den Hardrock-Altvorderen um Jon Lord agieren zu sehen, aber das Dixie Dregs-Konzert ist doch weitaus interessanter. Zusätzlich gibt es in dieser Sektion der DVD noch ein Interview, in dem die Herren Roger Glover und Ian Paice das Hohelied ihres Gitarristen (und dabei ein wenig auch ihr eigenes) singen.

Die Popularität, die Steve Morse als Deep-Purple-Gitarrist gewonnen hat, ist sicher auch der Grund dafür, dass hier nicht einfach eine Dixie-Dregs-DVD veröffentlicht wurde (obwohl die Musiker von Abteilung II ja ebenfalls ohne Ausnahme Dregs sind). Zweifellos ließ es auf größeren Absatz hoffen, das ganze Produkt unter den Namen "Steve Morse" anstatt unter den einer nicht allzu bekannten US-Jazzrockformation zu stellen. So kommt die DVD etwas personenkultig daher, doch trifft es zum Glück keinen Unwürdigen.

Fazit

Eine DVD randvoll mit exzellenter Musik und aussagekräftigen Wortbeiträgen. Von der Bildgestaltung her nicht spektakulär, aber völlig ausreichend, um daran teilzuhaben, um was es geht: Musik.

Der in Deutschland verwendete Titel "Cruise Control" wurde wohl an die Stelle des US-Titels "Sects and Dregs and Rock & Roll" gesetzt, weil man den darin enthaltenen Scherz für zu unverständlich hielt. Zwar hat man auch hierzulande schon von "Sex and Drugs and Rock & Roll" gehört hat. Aber dass sich die Dixie Dregs selbst als "Abschaum" (eben: Dregs) bezeichnen, musste ich auch erst im Wörterbuch nachschauen.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 6.9.2003
Letzte Änderung: 7.9.2003
Wertung: 12/15

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