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24183 Rezensionen zu 16530 Alben von 6438 Bands.
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The Urbane

Glitter

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2003
Besonderheiten/Stil: Beat; Rock / Pop / Mainstream; sonstiges
Label: InsideOut
Durchschnittswertung: 8.33/15 (3 Rezensionen)

Besetzung

John Mitchell vocals, guitars, keyboards
Martin Raggett bass
Paul Cooper drums, backing vocals
Patrick Darlington synthesizers, samplers

Gastmusiker

Helen Anderson backing vocals on "Don't say"
Luke Steele cello on "12"

Tracklist

Disc 1
1. Chain smoking a way to your heart 4:16
2. 12 4:39
3. Glitter 4:43
4. Beautiful sun 4:43
5. Parachute 5:56
6. Don't say 5:55
7. Time after time   (Cindy-Lauper-Coverversion) 3:50
8. Hate my radio 4:21
9. In-between 3:28
10. Cut the wire 6:01
11. Missing something 4:14
12. Give it away 4:49
13. Suffocate 7:47
14. (untitled track) 4:35
Gesamtlaufzeit69:17


Rezensionen


Von: Henning Mangold @ (Rezension 1 von 3)


Beim Hören dieser CD bilde ich mir ein, dass ich langsam die neueste Marktstrategie von InsideOut kapiere, denn "Glitter" scheint mir eine Art Sequel zu Ray Wilsons "Change" darstellen zu sollen, und zwar im folgenden Sinne:

InsideOut erfreuen den Progfan seit langem mit luxuriös aufgemachten Editionen, in denen sicherlich zum Teil Investitionen stecken, die so einfach nicht wieder reinkommen, und durch die solche Musiker in neuem Glanz erstrahlen, die früher in den hintersten Winkeln kleiner Plattenbuden verstauben mussten – ich denke da nur mal an die jüngsten Hackett-DVD-Ausgaben und die ganzen Flower-Kings-special-editions. Alles tolle Fan-Freuden, aber mit irgendwas muss die Plattenpresse ja auch mal geschmiert werden, besonders angesichts des quantitativ beachtlich großen Produktausstoßes dieses Vorzeigelabels.

Und nun kommen Leute wie Wilson und John Mitchell ins Spiel: das sind zwar keine echten Vollprogger, aber recht gute Songschreiber, die auch mal die eine oder andere Single unters Volk bringen können – bei Wilson hat das schon wunderbar geklappt und ihn die Charts gebracht. Aber dieser Mann ist sicher kein Goldesel, von dem ein Label jahrelang zehren kann, also muss die Firma auch weiterhin am Ball bleiben; da bietet sich Mitchell mit seinem "Urbane" als idealer Nachfolger für die Charts an, denn der macht flotte Songs, auf denen es nur so rockt und rollt, dass es einem leid tun kann, wie sein Erstling "Neon" ein typischer Verglas-Ladenhüter geworden ist. Was der Mann brauchte, war eine Single, und was InsideOut brauchten, war dasselbe, also nichts wie ran: müsste es doch mit dem Teufel zugehen, wenn das neue Album mit der Single "Time after time" (ein Cindy-Lauper-Cover) nicht auch einen Blumentopf gewinnen könnte.

Damit ich richtig verstanden werde: gegen so was ist prinzipiell rein gar nichts einzuwenden, denn wir alle wollen ja, dass das InsideOut-Füllhorn weiterhin seine Gaben ausschüttet, aber wir wissen auch, dass Mega-Progger nur in den seltensten Fällen auch Mega-Seller waren. Und auf dem Plattenmarkt weht eben ein rauer Wind dieser Tage, gegen den irgendwas aufgespannt werden muss.

Das Problem ist nur, dass der progorientierte InsideOut-Sammler gelegentlich mal gewarnt werden muss, denn wo so viel von einem einzigen Label auf den Markt geworfen wird, ist ganz sicher auch mal Wildwuchs dabei, und kein Mensch braucht eine Cindy-Lauper-Coverversion (falls ich mich irre und auch nur ein Leser dieser Rezi drauf steht, möge er mir bitte ein Feedback schicken: dann werde ich mich bessern und solche Pauschalisierungen in Zukunft vermeiden).

Dabei kann man "Glitter" sogar mögen: wenn man Fan von King's X ist oder Britpop hört – kein Problem. Aber Fans von Mitchells Hausband Arena können ihr Geld wirklich in der Tasche lassen: es ist kein Prog drauf, wenn sich auch die Booklet-Danksagungen wie ein "Who is Who" des Neoprog lesen.

Noch ein paar Bemerkungen zu einigen Songs: ganz typisch für ein hitorientiertes Album wie dieses ist die Art, wie es zu Beginn aufgebaut wird: nach dem Opener "Smoking..." (der in voller Breitseite die Dröhngitarre einführt, die dann über das ganze Album hinweg nicht mehr loszuwerden ist) folgt "12", ein vergleichsweise differenziert arrangierter Song mit zurückhaltender Gitarre in den Strophen, wo's nur im Refrain losdröhnt – könnte die nächste Single werden: Songs wie dieser wurden schon immer gern an zweiter Stelle platziert. Dann "Glitter", ein leicht Beatles-orientierter Song mit unerträglichem NaNaNa-Gesang im Finale. Wenig abwechslungsreich geht's weiter; Der 60er Jahre-Beat wird noch mehrfach auf dem Album ein wenig bemüht, ferner der Stil von U2 (besonders in "Beautiful sun" als Balladenbeispiel und in "In-between" als Abfetzer: die Gitarre reicht aber bei weitem nicht an Edge heran).

Besonders amüsant wird's noch zum Schluss: "Suffocate" ist ein Versuch, Porcupine Tree nachzuahmen, der aber scheitert, weil man PT eh kaum nachmachen kann und weil der Song außerdem oberflächlich zusammengeschustert wurde: ich glaube kaum, dass diese Jungs sich eine Vorstellung davon machen, wie sorgfältig ein Steven Wilson seine Musik angeht. Und dann kommt zu guter Letzt auch noch eine Art hidden Track, der das Album ausgerechnet in bemühter no-man-Manier mit untergelegtem sehr künstlichem Rhythmus-Hüftgelenk abschließt.

Direkt schlecht reden will ich das alles nicht – wieso sollte nicht auch mal ohne Tiefgang gerockt werden? Aber ich glaube kaum, dass diese Musik bei den üblichen verdächtigen InsideOut-Hörern einen bleibenden Eindruck hinterlassen wird.

Anspieltipp(s): ziemlich egal; für Porcupine Tree-Fans: unbedingt "Suffocate"!
Vergleichbar mit: zu vielem, als dass man es hier aufzählen könnte...
Veröffentlicht am: 16.9.2003
Letzte Änderung: 31.7.2013
Wertung: 7/15

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Von: Christian Rode @ (Rezension 2 von 3)


Im Vertrieb von InsideOut, dem Garanten für melodischen Prog(Metal), erscheint das neue Album von The Urbane. Die 14 Stücke der CD gehen gut ins Ohr, weisen hübsche, poppige Harmonien und Melodien auf und trotzdem ein notwendiges Maß an Härte und dezente Progressivität im Sound. Was ja auch nicht wundert, wenn man bedenkt, dass Mitch Mitchell bei Arena klampft. Und Kollege Henning erwähnte es: Irgendwie lebt hier auch der Brit-Pop fort.

Das Album verbreitet eine ganz angenehme Leichtigkeit, wirkt dabei andererseits jedoch auf die Dauer etwas glatt. Aber wer auf luftigen Ohrwurmrock steht, wird an GLITTER seine Freude haben.

Anspieltipp(s): 12, Don’t say
Vergleichbar mit: Elvis Costello, They might be Giants, (frühe) Blur
Veröffentlicht am: 18.10.2003
Letzte Änderung: 20.1.2005
Wertung: 7/15

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Von: Horst Straske @ (Rezension 3 von 3)


Hinter dem Bandnamen The Urbane verbirgt sich in erster Linie der Arena-Gitarrist John Mitchell, der sich auf dem Album "Glitter" neben der Saitenbearbeitung auch für den Gesang verantwortlich zeigt. Wer jetzt typischen britischen Neoprog im Stil seiner Stammformation erwartet, sieht sich aber schon bei den ersten Tönen des Openers "Chain Smoking A Way To Your Heart" gewaltig getäuscht. Stattdessen hat sich das Quartett um den prominenten Frontmann auf seinem Erstling der eingängigen Rockmusik verschrieben.

Das Songmaterial variiert zwischen ohrwurmartigen Popsongs und treibendem Alternative Rock. Beim Songwriting wurde ein besonderes Gewicht auf absolut eingängige Gesangsharmonien gelegt und das gesamte Album wird von einer ansteckenden guten Laune bestimmt. Stilistisch könnte man den musikalischen Inhalt als mitreißenden Fun-Rock bezeichnen, bei dem stets ein gewisser Spaßfaktor dominiert. Es macht einfach Laune, diesen umkomplizierten Klängen zu lauschen und trotz der ganzen Leichtfüßigkeit sind die Kompositionen mit durchaus anspruchsvollen Details versehen.

Die Gitarre schrammelt teilweise in bester Alternative-Manier vor sich hin und neben einem großen Maß an Drive verstehen es The Urbane aber auch, wie im Fall der Midtempo-Nummer "Beautiful Sun", gefühlvolle Passagen einfließen zu lassen. Somit wird hier eindeutig ein ausgewogenes Maß aus fröhlichem Pop-Rock und melancholischen Ausflügen geboten.

Nach der sehr überzeugenden Powerballade "Don´t Say" wird mit "Time After Time" eine kraftvolle Coverversion des bekannten Cindy Lauper Hits geboten. Hier haben es die Briten verstanden, dieser Schmachtballade eine rockige Komponente zu verleihen, ohne dabei den Grundcharakter dieses Songs zu verleugnen. Im Fall von "Hate My Radio" lässt es das Quartett auch mal so richtig krachen und vereint die krachenden Gitarrenriffs mit synthetischen Synthieklängen. Das hört sich dann fast so an, als ob der 80er Jahre Hitliferant Howard Jones einen Schulterschluss mit einer heutigen Alternative-Band gewagt hätte.

Mit den modernen Beats des ruhigen Titels "Suffocate", der fast schon in Richtung Trip Hop tendiert, klingt ein überaus abwechslungsreiches Album aus, das mit Progressive Rock wirklich nicht im Entferntesten etwas zu tun hat. Dies tut der Qualität des gebotenen musikalischen Inhaltes aber keinerlei Abbruch. Dennoch werden es The Urbane mit diesem Album aber nicht ganz leicht haben, sich gegen die große Konkurrenz auf dem InsideOut-Label durchzusetzen. Leider wird es auch schwierig, die Aufmerksamkeit von Hörerschichten außerhalb der Progszene zu erlangen.

Anspieltipp(s): Chain Smoking A Way To Your Heart, Hate My Radio
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 28.10.2003
Letzte Änderung: 28.10.2003
Wertung: 11/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von The Urbane

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1999 Neon 9.00 1

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