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Manfred Mann's Earth Band

Somewhere In Afrika

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1982
Besonderheiten/Stil: Konzeptalbum; ArtPop; Worldmusic / Ethno
Label: Bronze Records
Durchschnittswertung: 10/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Manfred Mann Keyboards
Steve Waller Gesang
Chris Thompson Gesang
Shona Laing Gesang
John Lingwood Schlagzeug
Matt Irving Bass, Gitarre

Tracklist

Disc 1
1. Redemption Song (No KwaZulu) 7:36
2. Somewhere in Africa 1:41
3. Tribal Statistics 4:13
4. Africa Suite

1. Brothers And Sisters Of Africa 3:06
2. To Bantustan? 2:36
3. Koze Kobenini? (How Long Must We Wait?) 1:26
4. Lalela 1:31

8:39
5. Eyes Of Nostradamus 3:31
6. Demolition Man 3:46
7. Third World Service 5:18
8. Brothers And Sisters Of Azania 2:42
Gesamtlaufzeit37:26


Rezensionen


Von: Jochen Rindfrey @ (Rezension 1 von 2)


Auf "Somewhere in Afrika" setzte sich Manfred Mann kritisch mit den Verhältnissen in seinem Geburtsland Südafrika auseinander, wo damals noch die Apartheid herrschte. Passend zur Thematik ist die Musik stark von afrikanischen Elementen geprägt (neben den oben genannten wirken noch zahlreiche afrikanische Musiker und Sänger mit).

Ein geradezu beschwörend klingender Chorgesang "No KwaZulu, Bhophutatswana, No Transkei" (Namen der pseudo-selbständigen "Homelands", in die man damals die schwarze Bevölkerungsmehrheit abschieben wollte) taucht in mehreren Songs auf und durchzieht das Album wie ein roter Faden. Von Ethno-Percussion untermalte Stammesgesänge vermischen sich mit Manns typischen Mini-Moog-Soli, dazu schlägt die E-Gitarre teilweise schon recht aggressive Klänge an ("Tribal Statistics", "To Bantustan").

Wie auf allen Mann-Alben finden sich auch hier einige Coverversionen: "Redemption Song" (Bob Marley), "Eyes of Nostradamus" (Al Stewart, hier in einer arg verstümmelten Version; im Original heißt der Song übrigens nur "Nostradamus"), "Demolition Man" (Police). Besonders "Redemption Song" finde ich sehr beeindruckend, in dieser Version ist es eine perfekte Mischung des typischen Manfred Mann Stils mit afrikanischen Elementen. Und es klingt kein bisschen nach Reggae ;-)

"Somewhere in Afrika" ist eine deutliche Verbesserung nach den arg poppigen Alben "Angel Station" und "Chance" und bringt ganz neue Elemente in die Musik der Earthband ein. Leider war dies nur ein Strohfeuer, wie sich dann mit "Criminal Tango" zeigte.

Anspieltipp(s): Redemption Song
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 18.10.2003
Letzte Änderung: 20.10.2003
Wertung: 9/15

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Von: Piotre Walter @ (Rezension 2 von 2)


"Somewhere In Afrika" ist ein weiterer Beweis dafür, dass die 80er doch kein gar so finsteres Zeitalter waren. Manfred und seine Earthband laufen hier, leider zum letzten mal, zur Höchstform auf. Herzstück des Albums ist die Auseinandersetzung mit dem schwarzen Kontinent - inhaltlich eine Kritik am Apartheidssystem in Südafrika, musikalisch eine schöne Symbiose von Manns progressiv beinflußtem Bluesrock und afrikanischer Musik. Ein stilistisch grenzüberschreitendes und atmosphärisch dichtes Album.

Speziell afrikanischer Gesang und Rhythmen werden hier mühelos verflochten mit westlicher Rockmusik, und auch Manns Soli am Minimoog fügen sich homogen ein, geben dem ganzen Würze und Pfiff. Höhepunkte sind auf jeden Fall die "Afrika Suite", die das immer wiederkehrende Gesangsthema "No KwaZulu" geradezu zelebriert, sowie "Redemption Song", ein Bob Marley-Cover. Hier zeigt sich wiedereinmal, wie genial Mann mit Coverversionen umgeht, ihnen eine eigene Note verleiht. Kritiker sagen sicher, er borge sich viele Ideen - jedoch variiert er sie, kombiniert er sie so souverän mit Eigenem, dass dies völlig legitim ist. Das Album kann sich durchaus messen mit Peter Gabriels Ethno-Art-Pop-Ausflügen und ist zeitlich sogar noch ein wenig früher.

Empfehlenswerte Scheibe.

Anspieltipp(s): Redemption Song, Afrika Suite
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 17.11.2005
Letzte Änderung: 17.3.2014
Wertung: 11/15
feiner Ethno-Art-Pop

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Manfred Mann's Earth Band

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1972 Manfred Mann's Earth Band 7.00 1
1972 Glorified Magnified 9.00 1
1973 Solar Fire 13.67 3
1973 Messin' 9.00 1
1974 The Good Earth 12.00 1
1975 Nightingales and Bombers 12.50 2
1976 The Roaring Silence 11.50 3
1978 Watch 12.00 3
1979 Angel Station 8.00 2
1980 Chance 7.00 2
1983 Budapest Live 9.00 2
1986 Criminal Tango 5.00 1
1987 Masque 4.00 1
1996 Soft Vengeance 5.50 2
1998 Mann Alive 8.00 1
2001 Wired 10.00 1

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