Meddle
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
EMI |
| Durchschnittswertung: |
12/15 (2 Rezensionen) |
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Besetzung
| Roger Waters |
Bass guitar and vocals |
| Nick Mason |
Percussion |
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| Dave Gilmour |
Guitars and vocals |
| Rick Wright |
Keyboards and vocals |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
One of these days
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5.57
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| 2. |
A Pillow of winds
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5.07
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| 3. |
Fearless
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6.05
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| 4. |
San Tropez
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3.40
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| 5. |
Seamus
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2.13
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| 6. |
Echoes
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23.31
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| Gesamtlaufzeit | 46:33 |
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Rezensionen

Mit dieser Platte haben die vier Musiker nach eigener Einschätzung endlich den richtigen Weg betreten.Dieses dürfte vor allem für den epischen, über 20-minütigen Track "Echoes" gelten. Davor aber muß der Hörer fünf sehr unterschiedliche Songs über sich ergehen lassen.
Eröffnet wird die Reihe von einem einfach-genialen Instrumentalstück, das mit Windgeräuschen beginnt, aus denen ein einfaches, treibendes Bass-Motiv hervorgeht.Darüber hört man sparsame Orgelakkorde und zornige Gitarren.
Im Mittelteil von "One of these days",da vibriert und pulsiert es, als hätte man das Tonband mit dem Bass-Sound auseinandergeschnitten und beim Zusammenfügen die Hälfte weggelassen.Dazu droht Masons verfremdete Stimme irgendjemand in kleine Stücke schneiden zu wollen. Zum Schluß wird aus "One of these days" ein lebhaft rockendes Stück, mit singenden Gitarren von Gilmour. Sehr beeindruckend die Nummer, das war vielleich meine erste bewußte Begegnung mit Rockmusik im weitesten Sinne...
Die Windgeräusche kehren wieder zurück, um als Überleitung zur folkig-akustischen Gitarrenballade "A Pillow of Winds" zu dienen. Hier überzeugt vor allem die von Gilmour gesungene stimmungsvolle Melodie. Melodisch ist auch "Fearless" sehr gelungen, ein Gilmour-Song mit einprägsamem Gitarrenriff und einem Text von Waters, der angeblich mit Anspielungen auf Syd Barrett gespickt ist. Zum Schluß grölen dann die Fußballfans ein Lied von Rodgers und Hammerstein. Darauf folgt "San Tropez", ein charmantes, jazziges Stück, das unter Floyd-Fans als dankbares Haßobjekt gehandelt wird.
Bei der einfallslosen, mit Hundegeheul versehenen Blues-Nummer "Seamus" sind sich allerdings alle einig: nur als Witz akzeptabel.
Damit kommen wir zum Track "Echoes", ohne den es "Dark Side.." sowie die vielen Nachahmer-Bands nicht gegeben hätte. "Echoes" beginnt mit einem suggestiven Keyboard-Feedback-Effekt, der durch Zufall im Studio entstand. Ein kurzes Instrumentalintro wird vom ruhigen Gesangsthema abgelöst, das nach einem rockigen Übergang in einigen sphärischen, vom einfachen Rhythmus mit Orgelbegleitung getragenen Gitarrensolos mündet.
Diesbezüglich muß gesagt werden, dass ohne Dave Gilmours einmaliges Gitarrenspiel, Pink Floyd wohl auch nie die riesige Resonanz erfahren würden. Als nächstes entführt uns Mr. Wright in eine beeindruckende, fantasieanregende Welt der Keyboardsounds: vielleicht eine kalte Höhlenwelt, klares Winterfirmament oder Ähnliches musikalisch wiedergebend. Als Kontrast zu diesem unfreundlichen Ambiente kommt eine euphorische, aufsteigende Gitarren/Keyboards-Passage. Zum Abschluß gibt's eine erneute Begegnung mit dem bereits bekannten Gesangsthema, danach löst sich "Echoes" in himmlischen Chören auf. Proggig oder nicht, "Meddle" bleibt für viele ein wegweisender Klassiker.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
21.4.2002 |
| Letzte Änderung: |
29.4.2002 |
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Hier muss ich - obwohl bekennender Floyd-Verehrer (spätere Alben ausgenommen) - etwas auf die Euphorie-Bremse treten. Meddle enthält sicherlich zwei Klassiker der Band, One of these days und Echoes. Gerade letzeres ist für mich so ziemlich, der erste typische Floyd-Titel.
Was sich zwischen diesen beiden Giganten tummelt, fällt allerdings höchstens in die Kategorie "nett". A Pillow of Winds ist eine hübsche, aber harmlose akustische Ballade, Fearless leidet etwas unter dem zu langen Gröhlteil am Schluss. Das swingende San Tropez finde ich recht charmant, kann mir gut vorstellen, dass "harte" Floyd-Fans nicht viel Gefallen daran finden - dafür ist es zu weit weg von dem, was man sich üblicherweise unter Pink Floyd vorstellt. Das gilt auch für Seamus, das leider deutlich weniger gelungen ist (mal wieder ein Beispiel dafür, dass Prog und Blues sich im allgemeinen nicht gut vertragen). Obwohl, es hat schon wieder so einen gewissen Trash-Faktor.
Somit sind hier, gemessen an den Laufzeiten der Songs, zwei Drittel Klassiker und ein Drittel eher harmloses Material drauf. Das ist mir für eine Spitzenbewertung nicht genug.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
8.6.2007 |
| Letzte Änderung: |
8.6.2007 |
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