A Different Point Of You
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
DVS Records |
| Durchschnittswertung: |
12/15 (3 Rezensionen) |
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Besetzung
| Ludwig Benedek |
drums |
| Frank Fischer |
bass |
| Philip Griffiths |
vocals |
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| Vytas Lemke |
keys |
| Matthias Richter |
guitars |
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Gastmusiker
| Christian Schimanski |
spanish guitar on "Your Other Way", add. acoustic guitars, back. vocals |
| Bernd Schreiber |
contrabass on "Too Much Toulouse" |
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| Werner Stephan |
back. vocals |
| Timo Wagner |
sax on "Fake The Right" & "A Clown's Tale" |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
A Clown's Tale
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06:50
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| 2. |
Fake The Right
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05:00
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| 3. |
Your Other Way
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06:46
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| 4. |
Icarus Unworded
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06:34
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| 5. |
The Usual Routine
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04:40
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| 6. |
Drifting
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03:16
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| 7. |
On The Fringe
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07:02
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| 8. |
The Great Open
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07:26
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| 9. |
Too Much Toulouse
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03:16
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| Gesamtlaufzeit | 50:50 |
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Rezensionen

Nach "Field Of Names" waren die Erwartungen an den Zweitling von Alias Eye ziemlich hoch gesteckt... oh, ein déjà-vu? Das hatte ich doch schon in den Rezis von "Field Of Names" in Bezug auf das Demo gelesen...
Aber... geschafft! Hürde erfolgreich genommen, "A Different Point Of You" ist nicht nur ein würdiger Nachfolger von "Field Of Names", sondern zeigt die Band auch gereift und mit einer hohen Eigenständigkeit. Alias Eye haben ihren eigenen Platz in der "progressive Szene" gefunden und gefestigt.
Allerdings habe ich einige Durchläufe benötigt, bis "A Different Point Of You" so richtig bei mir gezündet hat, man sollte der Scheibe also eine Chance geben. Schon weil einem sonst ein ganzer Schwung von tollen, facettenreichen Songs verborgen bliebe. "A Clown's Tale" startet mit einer im Hintergrund verklingenden Reminiszenz an "Field Of Names", bevor orientalische Klänge (von Saxophon(?) und Percussion) die Szene beherrschen. Dieser orientalische Touch zieht sich durch den gesamten Song bis hin zu den Vocals. Besonders schön ist der Kontrast zu den leicht heavy Gitarren. "Fake The Right" gibt dann gleich den Rocker mit aggressiven Gitarren, Saxophon-Unterstützung und treibendem Gesang. Cool! Ein kommender Live-Kracher für die nächste Alias Eye-Konzerte. "You Other Way" setzt dann einen lyrischen Kontrapunkt mit seinem Beginn, getragen von sphärischen Keys und der 'spanischen' Gitarre. Es entwickelt sich ein ruhiger, getragener Song mit verhaltenem Bombast und netten Keys-Einsprengseln. "Icarus Unworded" führt diese Richtung weiter ...fast bis an die Schmalz-Grenze, aber insbesondere die geschmacksvoll eingestreuten Gitarrenarragements und der dramatische Gesangsstil von Phil retten die Nummer. "The Usual Routine" geht dann wieder deutlich flotter zur Sache. Für Farbe sorgen hier vor allem die Keys (Synthie-Bläsersätze, grollende Hammondsounds, E-Piano) sowie die "funky" Gitarre. Dazu kommt noch ein toller (Mitsing-)Refrain, eine echte "Gute-Laune-Nummer". Dann wieder ein Umschwung: "Drifting" ist ein ruhige, stimmungsvolle Ballade, getragen von akustischer Gitarre und dem Gesang von Phil Griffiths. "On The Fringe" startet mit Didgeridoo-artigen Klängen, mit perlendem E-Piano und dem wiederum tollen Gesang... hinein in einen abwechslungsreichen Midtempo-Song mit leichtem Saga-Touch ("On The Loose", "Wind Him Up"....). "The Great Open" bietet dann nochmals melodische Rockmusik mit einem leichten Bombast-Touch in Perfektion. Begonnen von den bedeutungsvoll grummelnden Keys über die akustischen Gitarren bis zum dramatischen Gesang passt hier alles. Im Mittelteil tragen vor allem die Gitarrenparts den Song, welche sich bis hin zum rockigen Ende immer mehr steigern. Zum Abschluss gibt es dann mit "Too Much Toulouse" noch eine entspannte bar-jazz-inspierte Nummer zum "ausschwingen".
Ein sehr gelungenes Album mit zahlreichen Facetten, die es zu entdecken gilt. Meine Empfehlung für Liebhaber anspruchsvollen, melodischen Prog-Rocks.
Am 13.12.2003 war die offizielle CD-Release-Party in Mannheim, ein tolles Konzert mit allen Band-Highlights (und den Special-Guests Martin Griffiths und Timo Wagner). Wer nicht dort war, hat was verpasst!
| Anspieltipp(s): |
A Clown's Tale, Fake The Right, On The Fringe |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
23.11.2003 |
| Letzte Änderung: |
29.12.2003 |
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Ok, nachdem ich meine, dass dieses Album nicht an euch vorübergehen sollte und noch nicht gelesen habe, wie der Tenor zur Scheibe aussieht, schreibe ich also doch noch was dazu.
Field Of Names zeigte eine frische Band, die willens war, den Markt mit einer eingängigen Mischung aus Prog, Pop und Rock zu erobern. Das Experiment darf man getrost als gelungen bezeichnen. Euphorische Reaktionen von Fans und Presse gleichermaßen belegten die Qualität des Debüts. Nun kommt mit A Different Point Of You ein weitaus sperrigeres Album, wobei... kann man es wirklich sperrig nennen?
Zumindest wirkt es die ersten Höreindrücke ein wenig so. A Different Point Of You wirkt weniger gleichklingend als der Vorgänger, doch genau das ist der DICKE Pluspunkt des Albums: Es gewinnt dadurch eine wesentlich längere Lebensdauer. Vielschichtig und experimentierfreudig zeigt sich eine Band, die nicht verlernt hat, ihre positiven Aspekte zu verleugnen, vielmehr, diese mit neuen und stellenweise höchst interessanten Arrangements zu versehen. Ok, die ein oder andere etwas, sagen wir... "schnulzige" Ballade ist auch dabei, insgesamt lässt sich dies aber verschmerzen. Denn die Frische der anderen Songs lässt einen darüber hinweg sehen. Da wird es mal funky (Fake The Right - ziemlich klasse!), dann wieder klingts französisch angehaucht mit Akkordeon (Your Other Way), auch jazzig wirds mal (Too Much Toulouse), das epische Meisterwerk ist meines Erachtens aber The Great Open, welches hymnisch und mit wahnsinnig viel Gefühl vorgetragen wird.
Neben all dem gibt es natürlich die typischen ALIAS EYE Trademarks in Hülle und Fülle: Sei es Philip Griffiths Gesang, der wie immer gekonnt sicher über allem schwebt, sei es das sanfte, emotionale Gitarrenspiel von Matthias Richter, die Vielfalt des Vytas Lemke an den Keyboards oder die solide Rhythmusarbeit der Herren Ludwig Benedek und Frank Fischer.
Der anfangs als "sperrig" erscheinende Eindruck des Albums ist einem Facettenreichtum gewichen, den man in diesem Genre wohl viel zu selten findet. ALIAS EYE verbinden gekonnt Pop- und Rockmusik mit Anspruch. Sie schaffen es, gelichermaßen eingängig, dabei aber nimmer langweilig zu klingen. Somit sind ALIAS EYE für mich die Band, die es schaffen kann, sich auch außerhalb des Prog-Bereichs einen Namen zu erspielen, ohne ihre Prog-Wurzeln zu verleugnen.
| Anspieltipp(s): |
Your Other Way, The Great Open |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
8.12.2003 |
| Letzte Änderung: |
9.12.2003 |
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Nach dem international hochgelobten Debüt Field Of Names liegt nun das zweite Album des Mannheimer Quintetts um den charismatischen Sänger Phil Griffiths vor und ohne Zweifel, der Band ist es gelungen, die Erwartungen, die das Debüt geweckt hat, vollends zu erfüllen. Um es vorwegzunehmen: Ich finde, dass sich die Band in allen Belangen deutlich weiterentwickelt hat.
Diese Entwicklung vom frechen Newcomer zur professionell ambitionierten Formation manifestiert sich vor allem im Abwechslungsreichtum der neun neuen Songs ihres Zweitlings. Alias Eye scheinen mir mit "A Different Point of View" ihren eigenen Stil definiert zu haben - und dieser könnte nicht abwechslungsreicher sein: Ein Cocktail der verschiedensten Stilrichtungen, die dennoch zu einem homogenen Ganzen verflochten werden. So stehen Elemente aus dem Rock und Pop neben Jazz und Funk, vermengt mit augenzwinkernden Zitaten aus Metal und Klassik und einigen Ethnoeinflüssen. Der Band gelingt es dabei immer, musikalisch komplexere Strukturen unverkrampft in die Kompositionen zu transponieren, ohne dass Spielfreude und Spielwitz auf der Strecke bleiben, vor allem aber ohne dass der eigentliche Song in den Hintergrund tritt: Die südwestdeutsche Truppe hat ein unbestreitbares Talent für griffige, eingängige und unwiderstehliche Melodien (und so nebenbei gesagt für wortwitzige Texte ebenso), die musikalisch durchaus anspruchsvoll, jedoch nie angestrengt und verbissen klingen. Pluspunkte gibt es für die saubere Produktion, das witzige Cover und für die schönen Bläser, v.a. dem betörenden Saxophon im Opener "A Clown's Tale".
| Anspieltipp(s): |
A Clown's Tale, Icarus Unworded, On The Fringe, The Great Open |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
9.12.2003 |
| Letzte Änderung: |
9.12.2003 |
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