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Phoenix

Cantafabule

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1975
Besonderheiten/Stil: Folk; HardRock; Klassischer Prog; Psychedelic
Label:
Durchschnittswertung: 11/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Nicolae Covaci Gesang, Gitarre, Blockflöte
Josef Kappl Gesang, Bass, Blockflüte, Geige
Ovidiu Lipan Schlagzeug
Günter Reininger Keyboards, Tubular Bells
Mircea Baniciu Gesang, akust. Gitarre

Tracklist

Disc 1
1. Invocatie 10:13
2. Norocul Inorogului 3:19
3. Scara Scarabeului 2:20
4. Definul, Dulce Dulful Nostru 5:49
5. Uciderea Balaurului 4:35
6. Stima Casei 2:21
7. Pasarea Calandrinon 5:50
8. Filip Si Cerbul 4:30
9. Vasiliscul Si Aspida 3:55
10. Sirena 3:45
11. Pasarea Roc..k And Roll 5:32
12. Canticlu A Cucuveaualiei 7:07
13. Zoomahia 6:04
14. Phoenix 3:44
Gesamtlaufzeit69:04


Rezensionen


Von: Horst Straske @ (Rezension 1 von 2)


"Cantafabule" wurde 1975 als Doppelalbum veröffentlicht und markiert den unbestrittenen Höhepunkt in der Karriere der Rumänen. Phoenix präsentierten sich hier deutlich progressiver als auf den beiden vorangegangenen Werken. Die traditionellen Folk- und Hardrockelemente wurden aber beibehalten und um elektronische Elemente erweitert. Hierzu gehören in erster Linie die pulsierenden Synthies des neu hinzugekommenen Keyboarders Günter Reininger

Der archaisch-düstere Grundcharakter des Stils der Rumänen harmoniert besonders im eindrucksvollen Opener "Invocatie" optimal mit der hinzugekommenen symphonischen Komponente. Nach leicht experimentell anmutenden elektronischen Effekten entwickelt sich hieraus ein kraftvoller Rocksong. Es wird eine stetig wachsende Spannung aufgebaut, die wundervoll von einer Passage unterstrichen wird, in der ein unheimlich anmutender Text rezitiert wird. Hieraus entwickelt sich ein hymnischer Part, der dann wiederum zum rockigen Anfangsthema überleitet. Ausgefeilte mehrstimmige Gesangspassagen runden diesen gelungenen Einstieg ab.

"Norocul Inorogului" tendiert dann in mittelalterliche Gefilde und wird von Flötenspiel sowie spinettartigen Tastentönen dominiert. Eindringlich vorgetragene mehrstimmige Gesangsharmonien vermitteln einen Hauch von spätmittelalterlichem Minnegesang.

Der eingängige Nachfolger "Scara Scarabeului" ist dann ein kommerziell ausgerichteter Song, der stilistisch sogar eher in die späten 60er Jahre passt und einen leichten Beat-Charakter hat.

Diese drei ersten Songs sind charakteristisch für den auf "Cantafabule" anzutreffenden Stilmix. Dies unterstreicht, dass bei den Rumänen Abwechslungsreichtum großgeschrieben wurde. Hierzu passt auch solch ein mitreißender Hardrocker wie "Uciderea Balaurului", der mit aggressiver Lead-Gitarre, röhrendem Orgelspiel und knackigem Bass überzeugen kann.

Dieser hardrockige Einfluss kommt aber bisweilen auch in einem psychedelischen Gewand daher und entwickelt so eine fast noch größere Intensität. Zwischenzeitlich sind auch mal klassische Klaviertöne und beherztes Geigenspiel als willkommene Erweiterung der instrumentalen Palette eingeflochten.

Nach dem hardrockigen Kracher "Pasarea Roc..k And Roll" wird mit "Canticlu A Cucuveaualiei" der psychedelisch-progressive Abschluss von "Cantafabule" eingeleitet, der mit dem Song "Zoomahia" seinen Höhepunkt erreicht.

Anspieltipp(s): Invocatie, Uciderea Balaurului, Zoomahia
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 13.12.2003
Letzte Änderung: 13.12.2003
Wertung: 12/15

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Von: Jochen Rindfrey @ (Rezension 2 von 2)


Phoenix zeigen sich auf Cantafabule deutlich gereift gegenüber dem Debüt (das dazwischen erschienene Mugur de Fluier kenne ich nicht). Zwar ist der progressive Anteil auch hier nicht übermäßig groß, wenn man mal mit anderen Veröffentlichungen aus den 70ern vergleicht, aber die Kombination psychedelisch-hardrockiger Klänge und rumänischer Folklore steht doch ziemlich einzigartig da.

Besonders hervorzuheben sind die Gesangsarrangements, die Stücken wie Invocatie eine geradezu archaische Wucht verleihen. Das liegt natürlich auch am für unsere Ohren ungewohnten Klang der rumänischen Sprache, der alleine schon etwas düsteres hat.

Leider finden sich hier auch einige weniger gelungene Sachen wie die simple Beatnummer Scara Scarabeului oder der gewöhnliche Hardrocksong Pasarea Roc...K And Roll, so dass ich in der Gesamtbewertung nicht so hoch greife wie der Kollege. Eine gelungene Scheibe ist Cantafabule aber allemal und Liebhabern exotischer Klänge nachdrücklich zu empfehlen.

Anspieltipp(s): Invocatie
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 24.12.2007
Letzte Änderung: 24.12.2007
Wertung: 10/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Phoenix

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1972 Cei Ce Ne-Au Dat Nume 10.00 2
1974 Mugur De Fluier 9.00 1
1981 Transsylvania-Phoenix 12.00 1

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