Gringo
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
MCA |
| Durchschnittswertung: |
10/15 (2 Rezensionen) |
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Besetzung
| Casey |
Vocals |
| John G. Perry |
Bass, Backing Vocals |
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| Henry Marsh |
Guitar, Keyboards, Backing Vocals |
| Simon Byrne |
Drums, Backing Vocals |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Cry The Beloved Country
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5:54
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| 2. |
I'm Another Man
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4:16
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| 3. |
More And More
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4:42
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| 4. |
Our Time Is Our Time
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5:04
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| 5. |
Gently Step Through The Stream
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3:55
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| 6. |
Emma And Harry
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3:55
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| 7. |
Moonstone
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4:38
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| 8. |
Land Of Who Knows Where
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4:06
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| 9. |
Patriotic Song
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5:12
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| 10. |
I'm Another Man (single a-side)
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3:37
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| 11. |
Soft Mud (single b-side)
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3:17
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| Gesamtlaufzeit | 48:36 |
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Rezensionen

Musik aus dem Umfeld der "Canterbury-Scene". Der spätere "Caravan"- und "Quantum-Jump"-Bassist John G.Perry betrat mit diesem Album 1971 erstmals die Prog-Bühne. Musikalisch klingt das Ganze wie etwas poppigere "Caravan", "Spirogyra" oder auch wie Rupert Hine in seiner frühen Phase; nicht sehr verwunderlich, spielte Perry doch auf dessen 73er "Unfinished Picture" ebenfalls den Bass.
Als typische Früh-70er Single, aber eher untypisch für das gesamte Album, sticht beim ersten Hören "I´m another Man" hervor, Art-Pop der an Phil Collins erste Band "Flaming Youth" erinnert. Bei den weiteren Stücken sind Blues, Folk- und Jazz-Einflüsse ständig präsent. Gitarrist Henry Marsh lässt an Steve Howe denken und die Rhythmus-Sektion meistert ihre Aufgabe tadellos. Einziger Minuspunkt ist die relativ dünne Stimme des Lead-Sängers Casey, der meines Wissens auch nach den Aufnahmen in der Versenkung verschwunden ist. Da aber alle Musiker auch die Backing Vocals übernommen haben, klingt der Gesang insgesamt trotzdem gut.
Aus heutiger Sicht ein eher unspektakuläres Album dürfte es bei seinem Erscheinen sicherlich im höchsten Maße progressiv gewesen sein und ich halte es nicht für übertrieben, das Album in eine Reihe mit den im gleichen Jahr erschienenen Werken "In the Land of Grey and Pink", "The Yes Album", "Tarkus" oder - okay, jetzt lehne ich mich weit aus dem Fenster - "Nursery Cryme" zu stellen. Wer´s nicht glaubt, sollte alle 5 Alben nacheinander hören. Ein zu Unrecht vergessener Klassiker!
| Anspieltipp(s): |
Alles |
| Vergleichbar mit: |
Caravan, früher Rupert Hine |
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| Veröffentlicht am: |
29.12.2003 |
| Letzte Änderung: |
29.12.2003 |
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Gringo entstanden im Grunde Ende 1966 in Bath, als sich der in den USA von britischen Eltern geborene John G. Perry einer Band anschloss, die sich Utopia nannte und der auch Henry Marsh und Simon Byrne angehörten. Utopia fiel recht bald wieder auseinander, doch taten sich Perry, Marsh und Byrne 1968 wieder zusammen, diesmal unter dem Namen Toast. Um das Jahr 1970 änderte die Band dann, nachdem sich die irische Sängerin Annette Casey der Gruppe angeschlossen hatte, ihren Namen in Gringo um.
Das einzige, 1971 bei MCA erschienen Album von Gringo wird meist ins Canterbury-Umfeld gestellt, begründet hauptsächlich mit der Tatsache, dass Perry später einige Zeit bei Caravan spielte. Ansonsten hatten Gringo eigentlich nichts mit nämlicher nordenglischer Stadt zu schaffen.
Auch stilistisch kann ich eigentlich kaum Gemeinsamkeiten ausmachen. Gringo spielen einen lockeren, eher an amerikanische Westcoastproduktionen der späten 60er erinnernde Rocksongs, dominiert von der exaltierten, aber eher dünnen, doch von den anderen Bandmitgliedern choral unterstützen Stimme der Casey, die sich eigentlich nie in wirklich progressive, nicht mal protoprogressive Gefilde vorwagen. Einige wenige jazzige Tastenläufe (in der zweiten Hälfte von ?Cry The Beloved Country? oder in der Mitte des ?Patriotic Song?) erinnern allerdings entfernt an Canterburyartiges, so dass ich den von meinem Vorschreiber bemühten Vergleich ?poppige Caravan? einigermaßen nachvollziehen kann. Ansonsten ist das hier Gebotene allerdings sehr viel geradliniger als bei der Vergleichsband, weniger verspielt und deutlich erdiger, fast blueslastig.
?Gringo? ist sicher kein vergessener Klassiker, zumindest kein Progklassiker (und ganz sicher nicht mit den von Dirk weiter oben, gegen Ende seiner Rezension angeführten wirklichen Klassikern vergleichbar). Wer aber gut gemachten, einigermaßen abwechslungsreich und versiert vorgetragenen Poprock der frühen 70er schätzt, kann sich trotzdem nach der Scheibe umschauen.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
11.4.2009 |
| Letzte Änderung: |
11.4.2009 |
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