Are you sequenced?
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Wea Records |
| Durchschnittswertung: |
7.33/15 (3 Rezensionen) |
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Besetzung
Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Welcome to the Moog brothers
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6.28
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| 2. |
Vocs in the dark I
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4.23
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| 3. |
Vocs in the dark II
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10.04
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| 4. |
No frets-no bass
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9.39
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| 5. |
Valle de la luna
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9.00
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| 6. |
Are you sequenced?
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3.14
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| 7. |
Moogie baby goes solo
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7.18
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| 8. |
Moldanya
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10.21
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| 9. |
Vidanya
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2.11
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| 10. |
The wizard of Doz
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10.22
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| 11. |
Are we getting lost?
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6.50
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| Gesamtlaufzeit | 79:50 |
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| Disc 2 |
| 1. |
SQ 1 (Essentials)
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17.25
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| 2. |
Voices in the dark I (Lite mix)
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8.13
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| 3. |
SQ 2 (Extended mix)
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8.10
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| 4. |
Flutish baby (Humate mix)
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7.32
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| 5. |
SQ 3 (Subsonic affair mix)
|
7.43
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| 6. |
Voices in the dark II (Chill mix)
|
8.32
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| 7. |
SQ 4 (Short cut)
|
4.29
|
| Gesamtlaufzeit | 62:04 |
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| Disc 3 |
| 1. |
Vat Was Dat?
|
77.25
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| Gesamtlaufzeit | 77:25 |
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Rezensionen

Die zweite Hälfte der 90-er Jahre war für meine Begriffe kreativ gesehen nicht die beste Zeit für Klaus Schulze. Die Alben aus jener Zeit, "In blue", "Dosburg online" und "Are you sequenced?" beinhalten nur wenig Interessantes. Man könnte sogar sagen, die treten - nicht zuletzt wegen der unter diesen Umständen auffallenden Länge - in vielerlei Hinsicht auf der Stelle.
"Welcome to the Moog brothers" und die darauffolgenden vier Titel (legt man die CD ein, lauscht man eigentlich einem einzigen Track mit wechselnden Titeln) bieten kaum mehr als unverbindlich-flache Sounds mit ebensolchen Improvisationen, simpelstem Rhythmus und vor sich herblubbernden Synthies. Scheinbar war Schulze in den ersten 20 Minuten von "Are you sequenced?" nach Schulze-light, oder wie die zweite, nur aus Remixen von Musikern der nächsten Generation bestehende CD nahelegt, wollte Schulze mal nicht wagnerianisch-bombastisch daherkommen, sondern tanzbar und zugänglich wirken. Wie hätten die jungen Leute bloss was Schweres und Atmosphärisches remixen sollen?
Nach 20 Minuten - mit "Valle de la luna" verschwindet kurzzeitig der Tanzrhythmus - bekommt man romantische, schwebende Klanglandschaften zu hören. Aber das währt nur 9 Minuten lang, danach geht es so ähnlich weiter, wie in den 20 Minuten davor. Immerhin, eine gewisse Steigerung ist zu vermelden: Die Synthieimprovisationen auf "Moogie baby goes solo" sind ziemlich ungestüm und damit interessant. "Moldanya" ist zwar symphonisch-getragen und ohne Rhythmus, gleichzeitig jedoch für Schulze ungewohnt zurückhaltend ausgefallen. Ab "Vidanya" gesellen sich rhythmische Akzente zu den bedächtigen Flächen. Auf "The wizard of oz" wird rhythmisch wieder der einfachste, stampfende Weg eingeschlagen. Zumindest ist die quälende Farblosigkeit der ersten 20 Minuten den weitschweifigen Klangräumen gewichen.
Und dann kommt noch die zweite CD, die mit dem Essentials-Remix von Pete Namlook beginnt. Ich bin versucht zu sagen: Namlooks 17-minütige "Are you sequenced?"-Essentials wirken auf mich überzeugender (weil kompakter), als 80 Minuten "Schulze Für Junge Neueinsteiger" auf der ersten CD. Den Remix von Thomas Fehlmann von The Orb würde ich als atmosphärische Technomusik beschreiben, die mit den neueren Kraftwerk-Aufnahmen vergleichbar ist. Gefällt mir. Der Mix von dem mir unbekannten Sam Pels erweitert Schulzes weitgehend farblose Vorlage (jetzt wissen wir warum die farblos ist : damit die Remixe besser klingen können) um interessante rhythmische Akzente. Hinter "Humate" steckt ein deutscher DJ namens Gerret Frerichs. Sein für meine Ohren durchschnittlicher Techno-Mix läßt kaum was von Schulze übrig, wofür ich ihm in diesem Fall gar nicht mal so böse bin. Der Mix-Beitrag von Jörg Schaaf (dieser Musiker ist auch auf "Contemporary Works" von Schulze zu hören) scheint sich in dem monotonen Tanzrhythmus zu erschöpfen. Zum Tanzen nicht schlecht, aber zum Hören? Peter Kuhlmanns Schulze-Remix fällt sehr angenehm durch seine dunkle Industrial-Stimmung auf. (Wenn ich unbedingt ein subjektives Highlight dieser Doppel-CD nennen müsste, wäre das "Voices in the dark II - Chill mix"...). Zum Schluß gibt es ein Wiederhören mit Pete Namlook: Sein "SQ 4 (Short cut)" bietet die charakteristische, erfrischende Namlook-Rhythmik.
Die Schulze-Alben davor und danach beweisen, dass "Are you sequenced?" unter seinen Möglichkeiten liegt. Vielleicht auch mit Absicht: Schulze für die jungen Klub-Besucher, ziemlich zurechtgestutzt, damit diese ihn nicht zum Abschalten finden. Angeblich gibt es auch eine Einzel-CD-Ausgabe von "Are you sequenced?", ohne die zweite CD.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
2.1.2004 |
| Letzte Änderung: |
16.6.2006 |
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Auch von diesem Album gibt es jetzt eine Remaster-Ausgabe. Diese kommt ebenfalls als Doppel-CD, die zweite CD enthält jedoch anstelle der Remixe ein bislang unveröffentlichtes Stück von 1993 mit der stolzen Länge von fast 80 Minuten.
Siggy hat in seiner Rezension die wesentlichen Probleme von Are You Sequenced? bereits angesprochen: zum einen klingt die Musik auf Dauer einfach zu eintönig, zum anderen nervt der einfache, Techno-beeinflusste Rhythmus. An sich finde ich diese "Schulze light"-Klänge durchaus sympathisch, aber über die maximal mögliche CD-Laufzeit ausgewalzt, machen sich doch nach einiger Zeit Ermüdungserscheinungen breit. Der fast permanent monoton stampfende Technorhythmus tut ein übriges, um mir die Musik rasch zu verleiden.
Die zweite CD enthält, wie bereits erwähnt, in der Neuausgabe nicht die Remixversionen, sondern ein 1993 entstandenes Stück mit dem eigenartigen Titel Vat Was Dat?. Dieses zeigt Schulze von einer ähnlichen Seite wie das etwa zur gleichen Zeit entstandene Wagner Desaster. Typische Synthie-Patterns wechseln mit orchestralen, teils recht bombastischen Klängen, dazu erklingt fast durchweg ein digitaler Tenor mit textlosem Gesang. Leider ist auch dieses Stück entschieden zu lang, auf Dauer hat man den Eindruck, es wiederholen sich immer wieder die gleichen Teile. Hätte man gut und gerne auf die Hälfte der Spielzeit kürzen können. Und der Rhythmus ist mir auch wieder zu technoid. Interessanterweise wird das Stück ein- und ausgeblendet, möglicherweise ist es in Wirklichkeit also noch länger.
Insgesamt gehört Are You Sequenced? nicht zu den essentiellen Werken Klaus Schulzes. Na, bei einem so umfangreichen ?uvre kann ja nicht alles essentiell sein. Die Neuausgabe kommt jedenfalls wieder in gewohnt hochwertiger Aufmachung.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
15.6.2006 |
| Letzte Änderung: |
15.6.2006 |
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Ganz so schlecht, wie meine geschätzten Vorredner finde ich diese CD gar nicht.
Schulze hat seit dem digitalen Zeitalter schon immer einen Hang zu imho sehr gradlinigen, wenig abwechslungsreichen Rhythmen in der Schlagzeugspur. Und genau die sind es auch, die diese CD runterziehen. Das Technomäßige ist recht leise im Mix, aber doch so deutlich hörbar, dass es auf die Dauer etwas nervig werden kann. Ohne diese Einschränkung ist es aber eine recht gute Aufnahme. Die Sounds sind schön analog und warm, das Blubbern kennt man von früheren Werken, wobei er aber auch neuere Sounds hinzu kombiniert. Beste Stücke sind die schon von Siggy erwähnten "Moldanya" und "Vidanya". Mir gefällt dieser "Light"-Sound, nie zu viele Spuren übereinander, so wie er es in seinen analogen Werken auch schon spielte.
Deutlich schlimmer empfinde ich die Bonus-CD der Neuausgabe. Hier nervt der stampfende Rhythmus wirklich, manche Stimmsamples nerven (einer klingt wie eine meckernde Ziege). Hier wird nix Neues geboten.
Fazit: CD 1 ist halbwegs brauchbar (und wäre ohne diese Technobeats gut, CD 2 ist nur was für Komplettisten.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
2.7.2006 |
| Letzte Änderung: |
2.7.2006 |
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