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Amon Ra

Precarious Balance

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1998
Besonderheiten/Stil: Neoprog
Label:
Durchschnittswertung: 10/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Scott Balaban Vox
Thomas Wenzel GTR
Sebastian Amberger Bass
Dirk Neldner Keys
Lothar Hermann Drums
Dietmar Foth Additional GTR on The Way

Tracklist

Disc 1
1. The Way 7.44
2. Two Suns 6.30
3. In The Name Of Ra 7.28
4. The Forest 1.13
5. Waterfall 5.56
6. The Story Of Beren And Luthien 9.50
7. Dragonwall 6.48
8. Search Your Soul 8.35
9. Stay 8.14
10. Illu-Vata 11.30
Gesamtlaufzeit73:48


Rezensionen


Von: Thorsten Gürntke @ (Rezension 1 von 2)


Beim erstmaligen Anhören der CD schüttelte ich nur hoffnungslos den Kopf. Nein, nicht die Mucke ist mies. Sondern vielmehr grübelte ich, wieso diese Band aus Deutschland noch keinen Plattenvertrag in der Tasche hat. Hallo ihr Plattenfirmenheinis, seid ihr alle taub??? Entschuldigung, aber das mußte mal raus. Angesichts der Qualität dieser Band muß endlich ein Label wach werden.

Dabei bin ich recht unbefangen an dieses in Eigenregie produzierte und veröffentlichte Teil rangegangen. Einflüsse von Yes, Genesis, Marillion und Rush werden auf der Homepage angegeben. Aber mal ehrlich - welche Prog-Band kann nicht mindestens einen dieser Einflüsse nannen. Deshalb habe ich auch keine großen Erwartungen an dieses Werk gestellt. Umso positiver wurde ich überrascht.

Der Vergleich mit o.g. Größen hinkt sicher etwas. Vor allem den Einfluß Rush kann ich beim besten Willen nicht raushören. Wenn überhaupt, so lassen sich hin und wieder Parallelen zu Ilùvatar ziehen. Aber was solls. Vielmehr hat die Musik Eigenständigkeit. Die Songs sind allesamt wunderbar arrangiert, dabei jedoch niemals aufdringlich verspielt oder schnulzig ruhig. Mit "Two Suns" und "In The Name Of RA" hat man zudem zwei hundertprozentige Reißer erschaffen. Der Gesang fügt sich zudem sehr harmonisch in das Gesamtbild ein und dürfte niemanden abschrecken. Ich merke, ich wiederhole mich. Aber ich kann euch nur ans Herz legen, dieses Album anzuchecken. Besonders Freunde der Musik von Iluvatar, Estethic Pale oder Sylvan sollten zuschlagen. Es lohnt sich wirklich. Kontakt zur Band könnt ihr über deren Homepage aufnehmen.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 8.7.1999
Letzte Änderung: 2.1.2004
Wertung: 11/15

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Von: Thomas Schüßler @ (Rezension 2 von 2)


Ja, das Cover ist grausam. Es scheint noch eine Version mit einem anderen Cover zu existieren, das aber nicht wirklich besser ist. Etwas Angemessenes wäre vielleicht eine Pyramide, um die viele Drachen kreisen (oder so). Womit wir aber tief in die Klischeeecke abdriften.

Leider verläuft das Debut der Bamberger auch nicht ganz klischeefrei. Immer wieder gibt es Dinge zu hören, die man von diversen anderen Scheiben zu kennen glaubt. Das wird jedoch ausgeglichen durch einige wirklich gelungene Songs. Besonders hervorgehoben seien hier "Waterfall" und "In the name of RA", in dem Scott Balaban eine Glanzvorstellung als größenwahnsinniger Pharao abliefert.

Insgesamt ein gutklassiges Debut, das auf mehr für ihren Zweitling, für den sie noch einen Geldgeber suchen, hoffen läßt.

Anspieltipp(s): Waterfall, In the name of RA
Vergleichbar mit: Saga
Veröffentlicht am: 19.11.2003
Letzte Änderung: 19.11.2003
Wertung: 9/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Amon Ra

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2016 We Never Said Good-Bye. 10.00 1

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