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László Hortobágyi

Songs From Hungisthan (Arqa version)

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1999 (1996 aufgenommen)
Besonderheiten/Stil: improvisiert; instrumental; Elektronische Musik; Worldmusic / Ethno
Label: ArkaSound
Durchschnittswertung: 12/15 (1 Rezension)

Besetzung

Laszlo Hortobagyi all

Tracklist

Disc 1
1. IntroVertigo (introversion) 3:55
2. Ghazal-femalla (psalmus-morpheus) 8:35
3. Harmonogram (trans-nâi-verse) 3:50
4. Ahalark (tûrkislamento) 4:55
5. Tablâ-rasa (ex-saltatio) 4:30
6. Nôhgaku-sûra (koan-orphicus) 5:17
7. el-Nardus (metacidanse) 6:35
8. Ab-fatum (hunnia-teurgica) 3:45
9. Sûfi-manna (sur-quawwal) 6:20
10. Nahoft-mithra (trance-maqâm) 6:45
11. Jesus-morphilla (acid-choral) 5:45
12. Necro-logos (annihilament) 8:30
Gesamtlaufzeit68:42


Rezensionen


Von: Andreas Pläschke @


Diese CD gibt es in zwei Versionen, die erste CD ist laut Webseite von Hortobagyi die Demoversion, dies hier die endgültige. Der Titel Programm: Hungisthan, so könnte Ungarn heißen, wenn damals die Türken Wien überrannt hätten. Diesmal geht es um traditionelle Musik aus den Wüsten des östlichen Hungisthans.

So gibt es auf dieser CD wieder Hortobagyis Vorstellungen, wie die Musik klingen könnte, wenn.... Es ertönen Tablas neben einer Bouzouki, orthodoxe Chorstimmen singen mit arabischen Imamen, es gibt russische (oder ungarische) Folkore (z.B. in "Ajam-hayrani") untermalt von klassischen Streichern, Gitarren und Orgeln. Dazwischen immer wieder elektronische Klänge, diverse Percussionsinstrumente, Zigeunergeigen und und und. Alles so organisch zusammengepuzzelt, das es absolut stimmig klingt.

Es tauchen klassische Elemente (z.B. in "Carnâtic-masque" wo ein Harmonium eine bekannte Klassikmelodie zitiert) auf, die neben modernen Beats stehen. Mittelalterliche Folklore ertönt, um danach einem pulsierenden Sequencer Platz zu machen. In einem Satz, die Musik ist spannend, abwechslungsreich und niemals langweilig. Dabei ist die Grundstimmung eher ruhig, nie wird es zu laut und hektisch. Und mit "Necro-logos" gibt es eine wunderbare folkloristische Ballade mit eindrucksvollem Gesang zum Abschluss (und das alles aus Mikrosamples - wie macht der das?)

Fazit, auch hier wieder was lohnendes vom Ungarn, ausgehend von seinem Stil bildet diesmal eben die Folkore seines Landes einen neuen Schwerpunkt. Das er auch mit dieser bravorös umgehen kann, zeigt auch seine Zusammenarbeit mit "Irén Lovász", mit der ein Album mit traditioneller Folklore für das ungarische Nationalmuseum aufgenommen hat.

Anspieltipp(s): Necro-logos, Ajam-hayrani
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 29.1.2004
Letzte Änderung: 29.1.2004
Wertung: 12/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von László Hortobágyi

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1991 The traditional music of Amygdala - A psychomusical expedition to the Archepelago in cooperation with the Computer Department of Ethnomusicology, Gayan Uttejak Society, Budapest 14.50 3
1994 The Arcadian Collection 11.00 1
1994 Ritual Music Of Fomal Hoot al-Ganoubî 13.00 1
1995 6th All-India Music Conference 14.00 1
1996 Terra Dei 9.00 1
1996 Summa technologiae 10.00 1
1997 Sangeet Novus Sensus (Hungisthan-version) 10.00 1
1997 Fata-Organa 12.00 2
1998 Aeon - Voice of Genesis - Genesis of Voice 11.00 1
1998 Memesis - MêMRAGAS From Another 21st Century 10.00 1

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