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Vanilla Fudge

Rock & Roll

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1969 (LP-Version)
Besonderheiten/Stil: HardRock; Psychedelic
Label: Atlantic
Durchschnittswertung: 8/15 (1 Rezension)

Besetzung

Mark Stein organ, keyboards, vocals
Vince Martell guitar, vocals
Tim Bogert bass, vocals
Carmine Appice drums, vocals

Tracklist

Disc 1
1. Need Love 4:59
2. Lord In The Country 4:34
3. I Can't Make It Alone 4:47
4. Street Walking Woman   (Ende LP-Seite 1) 6:00
5. Church Bells Of St. Martins 4:40
6. The Windmills Of Your Mind 8:52
7. If You Gotta Make A Fool Of Somebody 6:00
Gesamtlaufzeit39:52


Rezensionen


Von: Thomas Kohlruß


Im September 1969 (oder Anfang 1970? Diverse Quellen sind sich hier nicht ganz einig, aber 1969 hat ein leichtes Übergewicht...) erschien mit "Rock & Roll" das vorerst letzte Studioalbum von "Vanilla Fudge" für lange Zeit. Die Band löste sich auf und die Mitglieder wandten sich anderen musikalischen Projekten zu (z.B. Cactus oder Beck Bogert Appice. Warum sich die Band zu diesem Zeitpunkt auflöste ist unklar, aber wahrscheinlich hatte man inzwischen einfach unterschiedliche musikalische Interessen entwickelt.

"Rock & Roll", der Titel war Programm. Vanilla Fudge legten damit ihr konventionellstes Album vor, erwiesen sich aber als Vorreiter des Hard Rocks der 70er Jahre. Aber auch ein paar typische psychedelische Elemente fehlen nicht, stehen nur etwas hinter dem kompakteren Gesamtsound zurück.

Gleich der Opener "Need Love" rockt los, als gäbe es kein Morgen. Die Gitarre kreischt, die Orgel röhrt, Carmine Appice trommelt einen flotten Rhythmus und Tim Bogert spielt einige brillante, treibende Basslinien. Vince Martell übernimmt hier für einmal alleine den Leadgesang, was dem Song nicht so gut tut. Allmählich gewinnt die Experimentierfreude der Band aber das Übergewicht und so entwickelt sich der Song gegen Ende zu einer instrumentalen Orgie grösseren Ausmaßes mit einem faszinierenden Duell von Gitarre und Orgel.

Einen abrupten Stimmungswechsel bietet dann "Lord In The Country", dessen Titel nicht nur nach Gospel klingt, nein hier wird tatsächlich fast reinrassiger Gospel geboten... unterlegt allerdings mit Blues-Rock-Musik. Wer die Gospel-Gesänge beisteuert bleibt leider verborgen, aber ich gehe davon aus, dass dies nicht alles von der Band alleine gesungen wurde.

"I Can't Make It Alone" gestaltet sich als eine vor allem von der Orgel getragene Ballade. Die Leadvocals werden diesmal wohl von Mark Stein wahrgenommen, der einen gewissen Hang zur Theatralik offenbart. Ziemlich schmalzige Background-Vocals (auch hier klingt das wieder nicht nach der Band) rücken den Song ziemlich nah an die Kitschgrenze.

Zum Abschluss der LP-Seite 1 gibt es mit "Street Walking Woman" noch einen richtigen Blues-Soul-Hard-Rock-Kracher, in dem Vanilla Fudge so richtig alles geben. Breite Schweineorgel trifft auf hart riffende Gitarre und virtuoses Drumming. Breaks lockern den Song auf, lassen in quasi immer wieder neu beginnen, hier übernimmt mal der Gesang, mal die Gitarre die Führung. Tim Bogert spielt einige seiner abgedrehtesten Basslinien...

Die zweite Seite beginnt mit einen quietschigen Trompeten-Intro (na ja, wir haben 1970 und das sind bestimmt synthetisch erzeugte Klänge...) zu "Church Bells Of St. Martin". Mark Stein besingt eine seltsame Mischung aus folkiger Ballade und Kitschnummer, sehr eigenwillig. Die Instrumente bleiben sehr im Hintergrund, es gibt nur akustische Gitarre und eine Art orchestrale Percussion, bis in der zweiten Hälfte eine pastorale Orgel wieder mit Trompetenklänge den Titel sakral ausklingen lassen.

In ähnlicher Stimmung beginnt "The Windmills Of Your Mind", welches sich beginnend mit Orgel und Gesang langsam von sakral zu erhaben bombastisch steigert. Wieder singt hier Mark Stein alleine. Bass und Schlagzeug legen ein dichtes Fundament für die Breitwand-Orgel, die Gitarre hingegen ist fast nicht wahrnehmbar. Ein ziemlicher psychedelischer Trip...

Zum Abschluss gibt's mit "If You Gotta Make A Fool Of Somebody" noch einen eher konventionellen Blues-Hard Rock-Kracher mit leichtem Soultouch (vor allem beim Gesang, der stark nach Motown klingt). Aber auch hier gibt es wieder nette Gitarren-Orgel-Duelle auf der soliden Rhythmusbasis von Tim Bogert und Carmine Appice. Netter Ausklang!

Wie gesagt: Insgesamt sicherlich das konventionellste Werk von Vanilla Fudge, welches auch irgendwie unausgegoren wirkt. Wohl nur für Fans richtig interessant.

Bemerkung: Ich selbst besitze "Rock & Roll" als Doppel-LP zusammen mit "The Beat Goes On", inzwischen müsste es aber auch eine CD-Version (mit zusätzlichen Tracks) davon geben.

Anspieltipp(s): Street Walking Woman
Vergleichbar mit: frühen Deep Purple
Veröffentlicht am: 22.2.2004
Letzte Änderung: 7.7.2008
Wertung: 8/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Vanilla Fudge

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1967 Vanilla Fudge 11.00 2
1968 The Beat Goes On 10.00 1
1968 Renaissance 11.00 2
1969 Near The Beginning 9.00 1
2003 The Return - Live in Germany 2003 10.00 1
2004 Rocks the universe - Live in Germany 2003 Part 2 10.50 2

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