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Taylor's Universe

Pork

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1996
Besonderheiten/Stil: instrumental; Jazzrock / Fusion
Label: Marvel Of Beauty Records
Durchschnittswertung: 10/15 (1 Rezension)

Besetzung

Robin Taylor guitars, basses, percussion, voice
Jan Marsfeldt keys, voice
Mads Hansen drums, percussion
Hugh Steinmetz trumpet
Jytte Lindberg voice

Tracklist

Disc 1
1. Sir Vannah 3:47
2. Horsemen's Parade 3:20
3. Porky Park 4:42
4. Ghost Dance (Indian Hi Hop) 3:11
5. Syte 2 1:22
6. The S.O.S. Coincidence 4:34
7. Hard To Realize 6:00
8. Another Rainy Day 9:02
9. Let's Run Away And Be Indians 6:49
Gesamtlaufzeit42:47


Rezensionen


Von: Ralf J. Günther @


Die Ansätze, die das Debütalbum von Taylor´s Universe nicht voll entfalten konnte, werden zwei Jahre später im Nachfolger "Pork" weit besser umgesetzt. Dabei ist die Musik nur teilweise verändert. Nach wie vor bewegen sich die Stücke eher im Midtempobereich, sie wirken oft statisch-tastend und sind manchmal ausgesprochen langsam. Der fusionorientierte Klangbild hat ebenfalls weiter Bestand, und es gibt charakteristische Einzelheiten wie etwa die elegischen Brass-Synthie-Malereien, bei denen die Rhythmussektion mehr verziert als groovt, wenn sie nicht gleich ganz verstummt.

Es gibt aber doch Veränderungen, und die haben Gewicht: Die Gitarre von Robin Taylor wirkt auftrumpfender, sie legt sich teilweise mit mächtigen Heavy-Akkorden ins Zeug. Der daraus resultierende und immer wieder bewußt inszenierte Kontrast zu den eher introvertierten Trompeten-Soli verleiht dem Album so etwas wie einen übergeordneten Gesichtspunkt, der die Sache einheitlicher erscheinen lässt als das insgesamt etwas zerfahren wirkende Debüt. Hinzu kommt ein deutlich gesteigertes Interesse an experimentell-quietschig-atonalen Klängen, die zwar die Herrschaft immer nur für kürzere Passagen an sich reißen können, damit aber für Abwechslung sorgen, ebenso übrigens wie einige zappaesk wirkende Stimmeinblendungen. Last but not least: Die Melodik ist m.E. zumeist interessanter gestaltet als beim Debüt.

Wie gesagt: "Pork" ist nicht unbedingt temporeicher als der Vorgänger, aber der Ablauf wirkt insgesamt logischer, die Mischung aus konventionelleren und experimentelleren Klängen ist tragfähiger, so dass man besser auf die Musik einsteigen kann. Das Hauptmanko des Erstlings ist dadurch überwunden, und die Platte verdient eine deutlich bessere Bewertung. Von den drei "Taylor´s Universe"-Alben ist dies nach meinem Geschmack das am meisten hörenswerte.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 19.3.2004
Letzte Änderung: 19.3.2004
Wertung: 10/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Taylor's Universe

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1994 Taylor's Universe 9.00 2
1998 Experimental Health (with Karsten Vogel) 9.00 1
2004 Once again 8.00 1
2005 Oyster's apprentice 10.00 1
2006 Certain Undiscoveries 10.00 1
2007 Terra Nova 8.50 2
2008 Soundwall 9.50 2
2009 Artificial Joy 11.00 1
2009 Return to Whatever 10.00 1
2012 Kind Of Red 11.00 1
2013 Worn Out 10.50 2
2013 Evidence 11.00 2
2015 From Scratch 11.00 1
2015 Across the Universe 10.00 1
2017 Almost Perfected 11.50 2

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