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Marathon

Norm

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Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1996
Besonderheiten/Stil: Melodic Rock / AOR; Neoprog; Rock / Pop / Mainstream
Label: SPV
Durchschnittswertung: 10/15 (1 Rezension)

Besetzung

Eric Ten Bos Gesang
Ferry Bult Schlagzeug
Ronald Ten Bos Gitarren
Tony Ten Wolde Keyboards
Jaques Suurmond Bass

Tracklist

Disc 1
1. Ocean Layer 5:41
2. Heart Of Another One 6:43
3. Norm 4:33
4. The Beauty Of Silence 4:51
5. Casanovas 7:23
6. Somewhere 5:35
7. Crine (He Didn't Commit) 4:06
8. Magic Of Music 6:10
Gesamtlaufzeit45:02


Rezensionen


Von: Sebastian Mack


Zwei Jahre später machen Marathon da weiter, wo sie mit ihrem vorzüglichen Debüt “The First Run” aufgehört haben. Oder etwa doch nicht?

Während man den Opener „Ozone Layer“ hört, könnte man das jedenfalls annehmen. Der Song könnte genauso auf dem ersten Longplayer draufsein. Wieder gibt es diesen Mix aus catchy Refrains, knalliger saga-artiger Gitarrenarbeit, warmer MelodicRock-Atmosphäre und NeoProg-Keys. Obwohl ich erst erschüttert war, dass auf dem Album nur 8 Songs zu finden sind und es nur eine Gesamtspielzeit von 45 Minuten aufweist, bin ich nach solch einem Opener doch positiv gestimmt.

Ernüchterung folgt allerdings mit dem scheinbar ewig langatmigen „Heart Of Another One“, völlig langweilig, undefiniert und bis auf das schöne aber im Song überhaupt nicht passende Gitarrensolo auch überhaupt nicht Marathon-typisch.

„Norm“ beginnt vielversprechend und interessant, kippt jedoch beim Refrain total weg und wirkt uninspiriert.

„The Beauty Of Silence“: Noch ein Song, wie wir ihn von Marathon so nicht gehört haben, rein akustisch auf Gitarre beginnend, steigert man sich bis zum Bombastende. Wundervoll ist auch der Text. Tatsächlich ein Song, der sehr „beautiful“ ist. Einfach nur schön.

Bei „Casanovas“ klaut man zunächst ganz böse beim Intro von Sagas „Security Of Illusion“-Album (Akkordeon). Die dann folgende Gitarrenlinie lässt einen Stampfer Marke „Man In The Mirror“ (vom Debüt) erwarten, schlägt jedoch in einen sehr ruhigen Strophenteil um. Der Refrain gewinnt aber wieder an Fahrt – typische Marathon-Kost. Daran gibt es nichts auszusetzen. Bester Song auf dem ganzen Album.

„Somewhere“ ist typisch öder AOR. Der vorletzte Song „Crime“ ist noch mal etwas flotter, aber auch hier ohne guten Refrain. Den Abschluss macht „Magic Of Music“: äußerst gelungen und mitreißend. Schöner Text.

Fazit: Gute Scheibe, leider zu kurz und teilweise, besonders was Refrains betrifft, unfertig.

Edit (05. April 2004): Ich stelle fest, dass die Songs und insbesondere die Refrains nach mehrmaligem Hören doch gut rüberkommen und werte die CD deshalb um einen Punkt von 9 auf 10 Punkte auf.

Anspieltipp(s): "Casanovas", "The Beauty Of Silence"
Vergleichbar mit: Saga, Jadis, Marillion
Veröffentlicht am: 28.3.2004
Letzte Änderung: 5.4.2004
Wertung: 10/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Marathon

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1994 The First Run 11.00 2
2017 The First Run Live 10.00 1

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