Incoherence
|
|
Informationen
Allgemeine Angaben
|
|
| Label: |
Fie! |
| Durchschnittswertung: |
12.5/15 (2 Rezensionen) |
|
Besetzung
| Peter Hammill |
Gesang, Keyboards, Gitarre |
|
|
Gastmusiker
|
|
| David Jackson |
Saxofon, Flöte |
|
Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Incoherence
1. When Language Corrodes 2. Babel 3. Logodaedalus 4. Like Perfume 5. Your Word 6. Always and a Day 7. Cretans Always Lie 8. All Greek 9. Call that a Conversation? 10. The Meanings Changed 11. Converse 12. Gone Ahead 13. Power of Speech 14. If Language Explodes
|
41:39
|
| Gesamtlaufzeit | 41:39 |
|
|
Rezensionen

Nachdem das Jahr 2003 das erste seit Menschengedenken (na ja, jedenfalls seit etwa 15 Jahren) ohne etwas Neues von Peter Hammill war, gibt es nun mit "Incoherence" ein besonders ambitioniertes Werk: die CD enthält nur einen Titel mit einer Länge von knapp über 40 Minuten. Für einen Titel recht lang, für eine CD aber wiederum recht kurz. Auf seiner Website schreibt Peter Hammill, dass er 40 bis 45 Minuten für die ideale Länge einer CD hält, da dies die Zeitspanne sei, über die der Hörer der Musik seine Aufmerksamkeit widmen könne - danach würde Ermüdung einsetzen. Nun, meiner Ansicht nach besteht dazu bei der richtigen Musik keine Gefahr ;-)
"Incoherence" besteht also nur aus einem Stück mit vierzehn Teilen, die jeweils nahtlos ineinander übergehen. Nach dem rein akustischen Album "Clutch" konzentriert sich Hammill hier wieder ganz auf Keyboards, meist E-Piano. Hin und wieder kommen elektrische oder akustische Gitarre zum Einsatz, außerdem wirken Hammills alte Weggefährten Stuart Gordon (Violine) und David Jackson (Saxofon, Flöte) mit. Schlagzeug fehlt, wie schon auf dem letzten Album, völlig.
Die Musik ist überwiegend ruhig, dominiert von E-Piano, es gibt aber immer wieder heftigere Ausbrüche mit verzerrter E-Gitarre ("Logodaedalus", "Cretans Always Lie", "All Greek"). Hammill greift dabei öfters auf stilistische Elemente seiner früheren Werke zurück. Insbesondere an die Spät-70er-Alben "The Future Now" und "pH7" fühle ich mich öfters erinnert, gerade in den heftigeren Passagen.
Thematisch geht es, wie einige Titel schon andeuten, um Sprache: Kommunikation und die Probleme damit, Sprachverlust z.B. durch Krankheit ("Gone Ahead", ein sehr bewegendes Stück). Insgesamt mal wieder großartig!
| Anspieltipp(s): |
hier gilt: ganz oder gar nicht! |
| Vergleichbar mit: |
|
|
| Veröffentlicht am: |
4.4.2004 |
| Letzte Änderung: |
4.4.2004 |
|
|
|
Zum Seitenanfang

Nun halte auch ich (endlich!) die neue Hammill-CD in den Händen und was für ein Highlight.
Obwohl nur ein Stück, sind die einzelnen Teile so abwechslungsreich und vielseitig, das es gar nicht auffällt, das alles zusammengehört ;->.
Wie Jochen erinnert mich die Musik oft an die späten 70er-LPs, wie "A black Box" oder "PH7". Manche Passagen (z.B. Teil 12) hätte in seiner ruhigen, symphonischen Struktur auch gut auf ein Album der "Be calm"-Serie ("Fireships") gepaßt.
Andere Stellen wären in einer rockigeren Besetzung mit bekannten Freunden VdGG-Songs par excellence geworden, besonders die ersten Minuten erinnern an die alte Band. Immerhin ist mit David Jackson ein alter Weggefährte dabei, der wie Stuart Gordon wunderschöne Akzente setzt.
Was mich leicht an Hammill stört, sind seine Plastikklaviersounds, die er des öfteren erklingen läßt. Ein Fender Rhodes oder ein echtes Klavier würden IMHO besser klingen.
Ich gebe gleich 13 Punkte, und wenn er doch mal wieder eine Band einsetzen würde, dann wäre diese CD eine glatte 15 wert gewesen. Hammill muß langsam mal wieder aus seinem Elfenbeinturm raus, das Potenzial hat er.
| Anspieltipp(s): |
durchhören, wirkt nur als Gesamtkunstwerk |
| Vergleichbar mit: |
|
|
| Veröffentlicht am: |
17.4.2004 |
| Letzte Änderung: |
17.4.2004 |
|
|
|
Zum Seitenanfang
Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Peter Hammill
Zum Seitenanfang
|