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Zinkl

Dance music for insects

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2002
Besonderheiten/Stil: improvisiert; instrumental; Elektronische Musik
Label: Prudence
Durchschnittswertung: 11/15 (3 Rezensionen)

Besetzung

Anton Zinkl all instruments

Tracklist

Disc 1
1. The return of brundlefly 4:22
2. Praying mantis in love 4:46
3. Beetlebeat 3:51
4. Sweet hopper from Osaka 1:48
5. Lucanus cervus 4:21
6. It's a cocoon life 4:31
7. Caterpillar drive 1:00
8. Ant Hannibal 4:41
9. Lepidoptera's dream 1:24
10. Billy Cockroach 1:04
11. Tiddlywinks 4:28
12. Day of the locusts 4.24
13. Jazzbug 4:53
14. The exciting life of a dayfly 1:44
15. Rule the planet

1. Grow'th mutation
2. The unholy war
3. Twilight of then gods

4:30
Gesamtlaufzeit51:47


Rezensionen


Von: Andreas Pläschke @ (Rezension 1 von 3)


Vorab: Der Hörer sollte sich die Vorbilder, die Anton Zinkl angibt anschauen, denn in seiner Musik werden sie hörbar.

Sein sechstes Werk bietet also Tanzmusik für Insekten. Da diese sechs Beine haben, ist klar, das es nicht immer so eingängig dahergeht wie für uns Zweibeiner. Überhaupt empfinde ich die Kategorisierung "elektronische Musik" für diese CD manchmal unpassend, auch wenn er hauptsächlich elektronische Instrumente einsetzt, aber es gibt Piano, Gitarrenklänge, oder Schlagzeug, denen man nicht anhört, ob sie aus der Kiste kommen oder nicht.

Musikalisch gibt es rhythmusbetonte Perlen, mal beschwingt locker flockig, mal skuril, mal düster. Die ersten beiden Tracks klingen wie die Kreuzung aus "Stratosfear" von TANGERINE DREAM mit Pianobar-Jazz und afrikanischen Rhythmen. Des weiteren gibt es Gentle-Giant-ähnliche, polyphone Rhythmusstücke (Track 4), "Backingtracks" für Peter Gabriel (z. B. Track 12) oder an Winwoods "Orgelspielereien" angelegte Stücke (Track 13). Allerdings bleibt er immer er selbst, baut diese "Zitate" gut überlegt in seine Musik ein, wenn man glaubt, man erkennt zu viel, dann gibt es schnell eine überraschende Wendung. Im 12. Track baut er so z.B. mittendrin eben mal eine psychedelische Sequenz mit der Hammondorgel ein -herrlich anzuhören.

Hätte Zinkl "natürliche" Instrumente oder Mitmusiker eingesetzt, das hätte eine tolle, leicht jazzige Instrumental-CD abgegeben, so landet er "leider" in der Elektronikecke.

Wer aber ein offenes Ohr für leicht skurile Instrumentalmusik hat, bitte anhören.

Anspieltipp(s): The return of the brundlefly, Billy Cockroach,
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 10.4.2004
Letzte Änderung: 10.4.2004
Wertung: 11/15

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Von: Jochen Rindfrey @ (Rezension 2 von 3)


"Dance Music for Insects" geht in eine ähnliche musikalische Richtung wie "Circus Maximus": skurrile Miniaturen, bestehend aus allerlei Klängen, denen man häufig nicht anhört, ob sie nun auf elektronischem oder "normalem" Wege erzeugt wurden. Überhaupt klingt auch dieses Album oft gar nicht nach dem, was man sich landläufig so unter elektronischer Musik vorstellt. Ich bleibe dabei, auch wenn manche Rezensentenkollegen dies anders sehen: auch Elektronik-Skeptiker können bei Zinkl durchaus mal reinhören.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 5.6.2004
Letzte Änderung: 5.6.2004
Wertung: 11/15

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Von: Thorsten Gürntke @ (Rezension 3 von 3)


Welch interessantes Thema für ein Konzeptalbum: INSEKTEN - sie sind überall, sie dringen in deinen Gehörgang ein und zermürben dein Gehirn, ihr Beat wird dich erdrücken und die tausend krabbelnden Beine werden dich in den Wahnsinn treiben - Willkommen in der neuen Welt des Anton Zinkl, der nun die Insekten tanzen läßt.

Das mittlerweile sechste Album des Münchener Solo-Elektronikers beschäftigt sich genau mit jenen kleinen Geschöpfen, die uns tagtäglich nerven, begeistern oder gar das fürchten lehren. Hier lebt der Groove. Wabernde Synthie-Bässe dominieren den Ton. Jeder Song für sich zeigt eine Interpretation eines kleinen Geschöpfes, welches dir nach und nach ans Herz wächst. In der Tat ist diese CD schwerer zugänglicher als das bisherige Werk vom ZINKL. Die Feinheiten stecken im Detail und die richtige Gruselstimmung beim Lauschen stellt sich beim genügend lauten Hören der CD ein. Fast schon hypnotische, trance-artige Rhythmen donnern durch die Boxen. Dazu kommen natürlich typisch Zinkl'sche Keyboards, aber auch teilweise ungewohnt melodische Pianos oder Atmosphären. Ohne jetzt einen Vergleich ziehen zu können, aber JEAN-MICHEL JARRE Freunde sollten durchaus mal reinlauschen.

"Dance Music For Insects" ist ein anderes ZINKL Album. Zwar findet man weiterhin die typischen Trademarks, die eine ZINKL CD erst ausmachen aber es ist ungeheuer viel Rhythmus in den Kompositionen vorhanden. Die Stücke wirken sehr dicht und atmosphärisch, können dabei aber eine dem jeweiligen Insekt angepaßte Grundstimmung vermittlen.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 1.7.2004
Letzte Änderung: 10.7.2004
Wertung: 11/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Zinkl

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1994 No snaildance, please 10.50 2
1995 Lovely Night Creatures 10.00 2
1997 Plexus Andromeda 8.67 3
1999 Circus Maximus 8.67 3
2004 The Temptations of St.Anthony 11.00 1
2014 Cockaigne 10.00 1

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