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Providence

There Once was a Night of "Choko-Muro" the Paradise

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1996
Besonderheiten/Stil: Neoprog; RetroProg
Label: Made in Japan Records
Durchschnittswertung: 12/15 (1 Rezension)

Besetzung

Tsukada Madoka Keyboards
Sugawara Takako Lead Vocals
Sugiyama Yuichi Drums
Kinouchi Atsio Guitars
Yamazumi Takashi Bass

Tracklist

Disc 1
1. HCHO 40 8:31
2. An Epilogue for Cajolment 7:52
3. There Once was a Night of "Choko-Muro" the Paradise 19:12
4. Erlio 2:01
5. A Breeze in the Dawn 10:53
6. "Choko-Muro" the Paradise 1:55
7. In the Moonlight 2:35
Gesamtlaufzeit52:59


Rezensionen


Von: Dennis Egbers @


Stop! Hiergeblieben! Nicht einfach nur lesen "NeoProg und aus Japan" und gleich zu Maus oder Keyboard greifen, um weiterzusurfen. Zum einen ist es nämlich so, daß ich die Einteilung in den NeoProg nur mit einigem Bauchgrimmen vorgenommen habe, ist es doch prinzipiell sehr eigenständig und um einiges entfernt von der inzwischen grassierenden Ideenlosigkeit vieler Bands wie Pendragon etc. was uns die Herren und die Dame aus dem nordjapanischen Sapporo hier bieten. Zum anderen spielen Providence auch nicht wirklich typischen Nippon-Prog, sind sie doch weder der instrumental-bombastischen Fraktion um Gerard, Ars Nova und Co. noch der schrägeren Ecke (in die ich mal alles von Bi Kyo Ran bis Ruins packe) zuzuordnen. Die meisten Ähnlichkeiten könnte man, da mit Sugawara Takako eine Sängerin am Start ist, vielleicht noch mit Pageant finden, obwohl Providence dann im Vergleich doch mit wesentlich mehr Schmackes zur Sache gehen - ohne allerdings den ProgMetal-Bereich auch nur zu streifen.

Auffällig sind bei Providence zuvorderst die wirklich - insbesondere für japanische Verhältnisse - hervorragenden Sangeskünste von Sugawara Takako und die zwar dominanten aber songdienlichen Keyboards von Tsukada Madoka. Letzteres soll heißen, daß zwar eindeutig erkennbar ist, daß Madoka-san der Bandleader ist, aber nur an wirklich wenigen Stellen ebendiesen heraushängen läßt. So tragen zwar meist die Keyboards die Songs, stellen sich dabei aber nur selten in den Vordergrund sondern verschmelzen meist mit dem restlichen Instrumentarium zu einem kompakten Ganzen - so muß man hier keine alles niederwalzenden Keyboards befürchten, die ja viele dem japanischen Prog vorhalten. Zudem sei bemerkt, daß sich auch soundmäßig die Tasteninstrumente meist im grünen Bereich befinden, man wird von den berüchtigten Dudidu-Keys größtenteils verschont. Die Gitarrenarbeit von Kinouchi Atsio sorgt dafür, daß ein gesunder Gegenpol zu den Keys gebildet wird und bringt den schon angesprochenen Schwung in die Musik, während Bass und Schlagzeug eher das musikalische Fundament bilden. Solistisch in signifikantem Maße kommt neben Gitarre und Keyboards nur einmal ein Tenor Saxophon in "An Epilogue for Cajolment" zum Einsatz, was in dem ohnehin starken Song noch ein weiteres Ausrufezeichen setzt.

Die Musik kumuliert allerdings im titelgebenden Longtrack, der alles aufweist, was mich an diesem Album begeistert. Schöne Melodien, schwungvolle Interpretation, Abwechslungsreichtum und eine gewisse Tiefe der Musik, verfeinert mit dem schon erwähnten hervorragenden Gesang. Für den angesprochenen Abwechslungsreichtum spricht auch, daß die Stücke tatsächlich in gewissem Maße proportional zur Länge an Klasse zunehmen. Man hat nicht das Gefühl, daß hier irgendetwas zwangsweise auf die entsprechende Länge aufgeblasen worden wäre, vielmehr scheinen Providence sich genau überlegt zu haben, wie lange welche Idee tragen kann - zudem wird dies alles erreicht, ohne daß der Eindruck entstünde, man habe die Songs zusammengestückelt.

Negativ könnte man am ehesten die kürzeren Stücke herausstellen, die mehr oder minder aus Klaviergeklimper bestehen - das ist zwar nicht schlecht, aber auch nicht wirklich das Gelbe vom Ei. Allerdings hat man auch im Progbereich schon weit schlimmere Lückenfüller gehört, so daß dieses nicht allzu negativ ins Gewicht fällt. Zusammen mit der Tatsache, daß sich ab und an eine nicht ganz so gute Idee in die Songs geschlichen hat und auch mal ein paar Stellen nicht hundertprozentig zu Ende gedacht klingen, ist Providence mit "There Once was a Night..." zwar kein Meisterwerk gelungen, aber doch ein sehr schönes Album. Da es auch europäischen Ohren durchaus zugänglich und auf eine bestimmte Art und Weise "gewohnt" anmuten dürfte, würde ich es eigentlich als ein wirklich gutes Einstiegsalbum in die japanische Spielart unserer Musik empfehlen. Allerdings ist das Album wohl out of print und ehedem nur als Import zu haben, was mich davon abhält.

PS: Falls Charly Heidenreich (FreakCha@aol.com) allerdings noch ein paar Exemplare haben sollte, empfehle ich schnellstmögliches Zuschlagen.

Anspieltipp(s): There Once was a Night of "Choko-Muro" the Paradise
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 28.4.2004
Letzte Änderung: 28.4.2004
Wertung: 12/15

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