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Zinkl

No snaildance, please

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1994
Besonderheiten/Stil: Elektronische Musik
Label: BSC Music
Durchschnittswertung: 10.5/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Anton Zinkl all instruments

Tracklist

Disc 1
1. No snaildance, please 3:48
2. Our love to Cressius 3:46
3. The inspector 4:08
4. Knopfler 2:46
5. Phoenix from the ashes 4:24
6. For airplay 1:35
7. So heavy hearted 4:01
8. Forever young 3:39
9. Free hand in batlight 6:12
10. Pea talks 1:55
11. Joker out of control 3:51
12. Josepha's ticks 2:37
13. Hip or hop? 3:49
14. Gentle gnome 1:53
15. Baker dance 2:00
16. Meditatel 2:16
17. Roboter 1950 1:25
18. Brundle prologue 0:57
19. Brundlefly's fate 4:43
20. The voice 0:37
Gesamtlaufzeit60:22


Rezensionen


Von: Andreas Pläschke @ (Rezension 1 von 2)


Dies ist das Debüt von Anton Zinkl. Wie beim Nachfolger "Lovely Night Creatures" nehme ich an, dass er auch zu dieser Zeit nur ein begrenztes Equipment hatte, zumindest klingen viele Sounds etwas einfach und plastikmäßig.

Alles was Siggy in seiner Besprechung der oben erwähnten CD schrieb, paßt auch hier. Auf den ersten Eindruck sind alles kurze, oft recht eingängige kleine Liedchen, die mich oft an SYNERGY oder WENDY CARLOS erinnern, aber immer gibt es irgendeinen Ton oder Rhythmus, der die Nettigkeit ins Dunkle abgleiten, den Song nicht zu eingängig werden läßt. Man merkt, das er die Tracks komponiert und sie nicht wie bei TD aus Improvisationen bestehen. Dabei bedient er sich einer sehr starr klingenden "Sprache", die Rhythmen erinnern oft an Maschinen, manchmal kommen ethnohaft anmutende Drums hinzu, die Melodien sind mal zart romantisch, dann wieder düster und bedrohlich.

Das Einzige, was mich persönlich etwas stört: die CD ist einen Tick zu lang, da die meisten Titel doch recht kurz sind, fühle ich mich leicht erschlagen von seiner Ideenfülle. Positiv gesagt, sehr abwechslungsreiche Musik, die sich erst auf den zweiten "Blick" erschließt.

Anspieltipp(s): Phoenix from the ashes,Brundlefly's fate
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 3.6.2004
Letzte Änderung: 3.6.2004
Wertung: 10/15
1 Punkt Abzug wegen der Sounds

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Von: Thorsten Gürntke @ (Rezension 2 von 2)


Zinkl's Debüt. Verrückte Angelegenheit. Was soll man davon halten. Ist es Prog? Elektro Pop? Oder gar nichts davon?

Beginnen tut das Album jedenfalls recht flott. Es ist halt kein Schneckentanz. Dabei klingen die Beats ein wenig nach Rammstein - oder kennen Rammstein Zinkl? Schließlich waren die etwas später als 1994 mit ihrer Mucke hip. Irgendwie hat Zinkl mit diesem Album ein unterschwelliges Konzept entwickelt. Das ganze Album wird von einem roten Faden geleitet, der irgendwo dabei zu sein scheint. Die Arrangements wirken wie aufeinander abgestimmt. Song für Song reihen sich stellenweise nahtlos aneinander. Dabei durchläuft der Hörer die verschiedensten Sounds. Die Computerbeats wirken nicht aufdringlich. Dafür stehen die Melodiebögen im Vordergrund. Die Songs sind bis auf den besagten Opener eher langsam bis mittelschnell. In ihnen liegt eine gewisse Melancholie. Stellenweise zitiert Zinkl geschickt bekannte Melodien, verfälscht sie aber dabei soweit, dass sie durchaus Eigenständigkeit entwickeln.

Das Album ist ein tolles Stück Musik. Jeder der offen genug ist für eine verfremdete Musik, der sollte mal Zinkl hören. Wer elektronische Sachen von Depeche Mode mag, der sollte erst recht reinhören. Zinkl schafft Faszination und begeistert auch ohne Gesang.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 8.7.2004
Letzte Änderung: 9.7.2004
Wertung: 11/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Zinkl

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1995 Lovely Night Creatures 10.00 2
1997 Plexus Andromeda 8.67 3
1999 Circus Maximus 8.67 3
2002 Dance music for insects 11.00 3
2004 The Temptations of St.Anthony 11.00 1
2014 Cockaigne 10.00 1

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