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Psychotic Waltz

A social grace

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Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1990
Besonderheiten/Stil: Progmetal
Label: Rising Sun Productions
Durchschnittswertung: 13.5/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Ward Evans bass, 8-string bass, tambourine
Norm Leggio drums, african percussion
Brian McAlpine lead guitar, acoustic guitar
Dan Rock lead guitar, six- and twelve-string acoustic guitars, piano, keyboards, vibraslab
Buddy Lackey lead vocals, flute, piano, keyboards, acoustic guitar

Tracklist

Disc 1
1. ...and the devil cried 5:45
2. Halo of thorns 5:32
3. Another prophet song 5:28
4. Successor 4:13
5. In this place 4:11
6. I remember 5:27
7. Sleeping dogs 1:34
8. I of the storm 4:34
9. A psychotic waltz 6:12
10. Only in a dream 3:37
11. Spiral tower 6:00
12. Strange 6:38
13. Nothing 5:44
Gesamtlaufzeit64:55


Rezensionen


Von: Georg Heep (Rezension 1 von 2)


Eine Platte wie eine gut verborgene Schatzkammer! Nur wenige meiner Progmetal-CDs verlangen so viel Aufmerksamkeit und belohnen den konzentrierten Zuhörer so reich.

Mit diesen 65 Minuten unüberschaubarer Kreativität tauchten Psychotic Waltz, die vorher bereits in Form zweier Demos (eines unter dem Namen "Aslan") ihre Fühler ausgestreckt hatten, 1990 in der Progmetalszene auf, und sie blieben eigentlich bis zu ihrer Auflösung nach der vierten Platte ein Garant für etwas, was man ungefähr als Hippy-Progmetal beschreiben kann.

Auf dieser ersten Platte, die sich mir erst nach Jahren einigermaßen erschlossen hat (zum Glück höre ich NIE in Platten rein, bevor ich sie mir kaufe), sind die Metal-Einflüsse noch am deutlichsten. Die Stakkato-Gitarrenriffs erinnern zum Beispiel an Fates Warning. Veredelt und und einzigartig wird die Musik von Psychotic Waltz durch die Stimme von Buddy Lackey, die in ihrer sehr hohen, aber wunderschön orientalisch verträumten Art beim ersten Hören auch abschrecken kann. Die Melodien sind schon auf dieser Platte unverwechselbar und ziehen den Hörer immer mehr in ihren Bann.

Die Songs decken eigentlich das ganze Spektrum von balladeskem Stoff bis einigermaßen aggressivem Metal ab, dabei fällt besonders "I remember", ein getragenes - Ian Anderson gewidmetes - Stück mit Querflöte positiv auf. "Strange" sei noch erwähnt, daß aufgrund seiner düsteren Grundstimmung und der rhythmischen Vertracktheit an den komplexen Powermetal von Nevermore erinnert. Ansonsten darf man kein Lied herausgreifen. Alle üben die gleiche hypnotische Wirkung aus, und alle wirken ähnlich unzugänglich und geheimnisvoll. Im Ganzen ein Meisterwerk, das nur deshalb an den Höchstnoten vorbeischrammt, weil wir ja im Nachhinein wissen, daß Psychotic Waltz sich noch steigern konnten.

Anspieltipp(s): I of the storm, I remember
Vergleichbar mit: Fates Warning, Nevermore
Veröffentlicht am: 26.4.2002
Letzte Änderung: 26.4.2002
Wertung: 12/15

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Von: Thorsten Gürntke @ (Rezension 2 von 2)


Man schaue nur auf die Instrumentierung, dann weiß man, daß dieses Album sicher ein schwerer Brocken wird. Psychedelisch, abgefahren, irre, abgedreht, spacig - welche Vokabel man auch sucht, es paßt definitiv. Mit der Veröffentlichung dieses Albums löste man Begeisterungsstürme in der Fachpresse aus. Und die Fangemeinde spaltete sich in zwei Lager. Ein großes Lager an Widersachern stand einer kleinen eingeschworenen Fangemeinde gegenüber. Den einen war das alles zu extrem, den anderen wars nie extrem genug. Gegen dieses Album bezeichne ich Dream Theaters "When Dream And Day Unite" als eingängiges Pop Scheibchen. Harte kernige Riffgewitter ("... And The Devil Cried") wechseln mit ruhigen multiinstrumentellen Songs (Halo Of Thorns). Daneben stehen vollkommen verzerrte Stücke (Successor) herrlich eingängigen Balladen mit Flöteneinsatz gegenüber (I Remember). Zudem gibts richtig geile Abgehnummern (Only In A Dream, Another Prophet Song) und total zähe Kriecher, die schwermütig daherkommend alles in einem dicken Brei umschließen (A Psychotic Waltz, Spiral Tower). Der Rest der Songs ordnet sich irgendwo dazwischen ein ohne nennenswert schlechter zu sein. Wie man also unschwer erkennen kann gibts hier alles geboten. Alles, weil der krönende Abschluß natürlich vom göttlichen Gesang gesetzt wird. Herrlich melancholisch, harmonisch, aggressiv, abgefahren. Toll.

Leute, ein besseres Psychotic Waltz Album gabs bis heute noch nicht, und in anbetracht der Tatsache, daß die Herren die Band aufgelöst haben, wirds das auch nicht mehr geben. Daher - losgehen und kaufen und sich auf alle Extreme gefaßt machen ....

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 10.8.2002
Letzte Änderung: 16.2.2004
Wertung: 15/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Psychotic Waltz

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1992 Into the everflow 14.50 3
1994 Mosquito 7.50 2
1996 Bleeding 11.00 3
1998 Live & Archives - 1
1999 Dark Millenium - 1

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