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Kansas

Live at the Whisky

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1993
Besonderheiten/Stil: live; Klassischer Prog
Label: Intercord
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Phil Ehart Drums
Steve Walsh Vocals, Keyboards, Synthesizer
David Ragsdale Violin, Guitar
Billy Greer Bass, Vocals
Greg Robert Keyboards
Richard Williams Guitar
Kerry Livgren Guitar (8, 12)

Tracklist

Disc 1
1. Introduction 1:04
2. "Howling at the moon" from Magnum Opus 1:30
3. Paradox 4:09
4. Point of know return 4:37
5. Song for America 8:49
6. The wall 5:47
7. Hold on 4:19
8. Dust in the wind 3:48
9. Miracles out of nowhere 6:30
10. Mysteries and mayhem 4:55
11. Portrait (He knew) 5:45
12. Carry on wayward son 6:31
13. Down the road 4:19
14. Bonus Europa: Journey from Mariabronn   (Bonus Amerika: Lonely street 6:29) 12:03
Gesamtlaufzeit74:06


Rezensionen


Von: Kristian Selm


Anfang der 90er kehrte bei Kansas endlich wieder, der für die Band so charakterische Geigensound zurück. Der Multi-Instrumentalist David Ragsdale sorgte dafür, dass man wieder in der Lage war, die eigenen Klassiker in den Originalarrangements zu spielen. Mit einer neuen Plattenfirma im Rücken, ging man bei der ersten Veröffentlichung kein großes Risiko ein und schnitt einfach den Auftritt vom 5.April 1992 in Los Angeles mit, um ihn angeblich ohne jegliche soundtechnischen Nachbesserungen als eine Art "Best of" auf Tonträger zu bannen.

Als Vergleich muss dabei natürlich das erste Livealbum "Two for the show" herhalten. Die Songs beider Veröffentlichungen sind zwar zum Großteil identisch, jedoch fallen einige erhebliche Unterschiede auf. Vor allem die Stimme von Steve Walsh wirkt auf "Live at the Whisky" einige Male böse angeschlagen, Robby Steinharts Fehlen macht sich ebenfalls stimmlich nachteilig bemerkbar, da er bei einem Großteil der Songs aus den 70ern den Gesang übernahm. Weiterhin vermisst man das differenziertere Spiel von Kerry Livgren, der immerhin als Special Guest bei zwei Titeln zur Unterstützung auftaucht.

Dennoch beeindruckt die rohe Power auf "Live at the Whisky". Man hat hier keineswegs den Eindruck, dass eine Rock-Rentner-Band lustlos ihre Pflicht erfüllt und einfach nur in gewohnter Routine den abendlichen Set herunterspielt, sondern die Songs strotzen vor Energie und mitreißender Spielfreude, wirken immer noch äußerst vital und frisch.

Ein gutes Livealbum, welches aber im Vergleich mit den anderen Livealben "Two for the show" und "Device-Voice-Drum" den Kürzeren zieht.

Anspieltipp(s): Song for America, Miracles out of nowhere
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 20.7.2004
Letzte Änderung: 6.8.2004
Wertung: 11/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Kansas

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1974 Kansas 10.67 3
1975 Song For America 12.33 3
1975 Masque 10.33 3
1976 Leftoverture 13.00 3
1977 Point Of Know Return 13.00 3
1978 Two For The Show 13.00 2
1979 Monolith 10.00 3
1980 Audio Visions 6.00 2
1982 Vinyl confessions 7.50 2
1983 Drastic Measures 2.00 2
1986 Power 8.00 1
1988 In The Spirit Of Things 7.00 1
1994 Box Set 12.00 1
1995 Freaks Of Nature 10.00 1
1998 King Biscuit Flower Hour Presents 10.00 1
1998 Always Never The Same (featuring The London Symphony Orchestra) 7.00 1
2000 Somewhere To Elsewhere 10.00 1
2003 Device - Voice - Drum 10.33 3
2004 Sail On - The 30th Anniversary Collection - 1
2009 Original Album Classics - 1

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