SUCHE
Erweiterte Suche
NEUE REZENSIONEN
20.5.2013
Robert Jürjendal - Source of Joy
Yes - Going For The One
19.5.2013
Richard Pinhas - Desolation Row
Øresund Space Collective - Slip into the Vortex
Kshettra - i
Thierry Zaboïtzeff - Planet Luvos
18.5.2013
Arco Iris - Agitor Lucens V
Elora - Crash
Zs - Grain
Thierry Zaboïtzeff - Sequences
17.5.2013
Poor Genetic Material - A Day In June
Uriel - Arzachel Collectors Edition
Cloudkicker - Hello
Elara - Soundtrack for a quiet place
16.5.2013
Eclipse Sol-Air - Schizophilia
Genesis - Selling England by the Pound
15.5.2013
VeryShortShorts - Minimal Boom!
Queensrÿche - Operation: Mindcrime
ARCHIV
STATISTIK
19213 Rezensionen zu 13020 Alben von 4923 Bands.
SITE MAP
STARTSEITE

New Eden Orchestra

anyMAN

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2003
Besonderheiten/Stil: Konzeptalbum; ArtPop; Melodic Rock / AOR; Neoprog; Rock / Pop / Mainstream; RetroProg
Label: Eigenvertrieb
Durchschnittswertung: 8/15 (1 Rezension)

Besetzung

Dave Marion Lead & Backing Vocals, Drums & Percussion
Scott Schrecengost Guitars, Backing & Lead Vocals
Bill Hankins Bass Guitar, Bass Pedals, Backing & Lead Vocals
Mark Reynolds Drums & Percussion, Backing Vocals, FX
Mike Lunn Keyboards, Guitars

Gastmusiker

Aubrey Garber Lead Vocals on [3] & Additional Vocals
Nate Walters Additional Vocals

Tracklist

Disc 1
1. Jihad 8.01
2. That's Life 4.43
3. Ode To The Ex 3.07
4. Siren's Song   (Instrumental) 1.42
5. The Golden Fleece 4.48
6. Daydreams 2.41
7. Build A Better Mousetrap 4.08
8. Boll Weevil's Flea Circus   (Instrumental) 1.01
9. Through The Looking Glass   (Instrumental) 3.22
10. Savanas 3.58
11. The Maelstrom   (Instrumental) 2.20
12. Death And His Half-Brother Sleep   (Instrumental) 1.10
13. Full 4.40
14. Catacombs   (Instrumental) 2.53
15. Deja View 5.41
16. Anyman   (Instrumental) 4.01
17. Echoes   (Instrumental) 1.13
18. Back To The Tribe 4.59
Gesamtlaufzeit64:28


Rezensionen


Von: Horst Straske @


Die Formation New Eden Orchestra aus Pittsburgh ist stilistisch auf Anhieb als US-Formation erkennbar, was natürlich nicht als Manko gewertet werden kann. Die Hauptakteure können schon auf eine langjährige Erfahrung zurückblicken und sind zum Teil schon seit den 70er Jahren aktiv. In all diesen Jahren haben sie die verschiedensten Stilrichtungen der Rockmusik wie ein Schwamm aufgesogen. Hierbei sind sie aber letztendlich in der nordamerikanischen Rocktradition verwurzelt geblieben und lassen hörbar einen vordergründigen AOR-Einfluss in ihr Songwriting einfließen. Sicherlich liegt mit "anyMAN" im Grunde dennoch ein Progalbum vor und es ist ja auch durchaus zu begrüßen, wenn sich eine Band in ihren Kompositionen der verschiedensten musikalischen Einflüsse bedient. Dennoch drängt sich in den recht abwechslungsreichen Songs stellenweise doch schon ein allzu aufdringlicher Mainstream-/AOR-Einschlag in den Vordergrund.

Der Opener "Jihad" bewegt sich in neoprogressiven Gefilden, wobei aber auch ein leichter Progmetal-Touch zu verzeichnen ist. Die hymnischen Gesangslinien rücken das Ganze aber schon in den angesprochenen Mainstreambereich.

"That´s Life" ist schon ein wenig im Retroprog-Terrain angesiedelt und könnte fast schon von Glass Hammer stammen. Im Fall des folgenden "Ode To The Ex" haben sich die Amerikaner aber wiederum ein großes Maß an Eingängigkeit auf die Fahne geschrieben, was in den Gesangsharmonien doch schon an den US-Stadionrock der vergangenen Jahrzehnte erinnert. Die Ballade "Daydreams" könnte in ihrer süßlichen Romantik auch von Spock´s Beard stammen. "Build A Better Mousetrap" besitzt sehr eingängige Gesangslinien, kann aber ganz unerwartet mit yessigen Einschüben aufwarten.

Diese Grundstruktur wird im weiteren Verlauf beibehalten. Es kristallisiert sich immer mehr heraus, dass hier zwar versierte Musiker am Werkeln sind, die auch gefällige Bombastprog-Elemente in ihren Sound einbringen, aber doch stets das Hauptaugenmerk auf melodisch-eingängige Arrangements richten. Leider versinken die Songs doch des öfteren im allzu gefälligen Mainstreamsumpf.

Die Prog-Gemeinde kommt im Fall solcher Instrumentaltitel wie "Through The Looking Glass" und "The Maelstrom" am besten auf ihre Kosten, wo sehr gekonnt an der Bombastschraube gedreht wird. Auch der Gastauftritt einer Sängerin im Song "Deja View" wertet das Album mit schönen Melodielinien positiv auf.

Auch wenn Abwechslungsreichtum im Songwriting begrüßt werden kann, macht sich doch zusehends der Eindruck eines wenig harmonierenden Stilmixes breit, den auch der Konzeptcharakter kaum aufwerten kann. Somit liegt hier ein Album mit Licht und Schatten vor.

Anspieltipp(s): Build A Better Mousetrap, Through The Looking Glass
Vergleichbar mit: typ. AOR im Prog-Gewand
Veröffentlicht am: 28.7.2004
Letzte Änderung: 28.7.2004
Wertung: 8/15

Zum Seitenanfang

Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von New Eden Orchestra

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2012 Vikings 10.00 1

Zum Seitenanfang

© 1999-2013; Das Copyright aller Texte liegt bei den jeweiligen Autoren; Haftungsausschluss
Site Map - Startseite - FAQ - Reviews - Leitfaden - Lesestoff - Kontakt - Links
RSS | Impressum