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Asia

Silent Nation

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2004
Besonderheiten/Stil: Melodic Rock / AOR; Rock / Pop / Mainstream
Label: InsideOut
Durchschnittswertung: 6/15 (4 Rezensionen)

Besetzung

Geoff Downes keyboards, percussion
John Payne vocals, bass, guitar
Guthrie Govan guitar
Chris Slade drums

Tracklist

Disc 1
1. What About Love 5:26
2. Long Way Home 6:01
3. Midnight 6:24
4. Blue Moon Monday 7:17
5. Silent Nation 6:04
6. Ghost In The Mirror 4:38
7. Gone Too Far 6:48
8. I Will Be There For You 4:10
9. Darkness Day 6:18
10. The Prophet 5:15
Gesamtlaufzeit58:21


Rezensionen


Von: Thomas Kohlruß @ (Rezension 1 von 4)


Vor 22 Jahren schlossen sich vier bekannte Musiker aus der Prog-Szene zusammen und gründeten die Supergroup Asia... John Wetton, Steve Howe, Carl Palmer und Geoff Downes erfanden sicherlich die Musik nicht neu, schafften es aber mit ihrem Charisma und ihrer Stilsicherheit einigermassen die Balance zwischen Kommerz, Pop, AOR und leicht angeproggtem Rock zu halten. Daraus entstanden drei durchaus hörenswerte Alben, eine gewisse Offenheit für derartige Musik vorausgesetzt. Dann war erst mal Schicht im Schacht, bis Geoff Downes sozusagen zum 10jährigen Bandjubiläum auf die Idee kam, die selig dahingeschiedenen Asia wiederzubeleben. In Ex-ELO-Musiker John Payne fand er einen willigen Mitstreiter (sozusagen der neue John Wetton). Weitere 4 allerdings ziemlich durchwachsene Outputs entstanden mit wechselnden Bandbesetzungen und ziemlich vielen Gastmusikern. Die Klasse der ersten Alben wurde nie mehr erreicht.

Aber so leicht gibt ein Geoff Downes nicht auf: 2004 präsentieren sich Asia wieder als Band. Neben John Payne am Gesang & Bass bilden Guthrie Govan an der Gitarre (in dieser Rolle hatte er schon auf "Aura" den einen oder anderen sehr hörenswerten Beitrag gebracht) und Chris Slade am Schlagzeug (auch schon auf "Aura" dabei und vorher unter anderem bei der Earthband und bei AC/DC aktiv) die nun wieder feste Bandbesetzung.

Im Begleitmaterial zu "Silent Nation" äussert Geoff Downes seine Unzufriedenheit mit den beiden Vorgängern "Aura" und "Arena", die "zu beliebig gewesen wären und mit ihrer unklaren Ausrichtung zwischen Hard Rock und gar Jazz die Fans vergrault hätten..." Jetzt wäre das anders und - wieder Zitat -: "Asia ruht in seiner eigenen musikalischen Welt. Asia ist eine Classic Rockband" Hmmm... ich finde, dass lässt einiges befürchten, halte ich doch gerade "Arena" und "Aura" noch für die beiden gelungensten Outputs der Downes / Payne-Ära...

Zunächst fällt auf, dass der Albumtitel erstmals in der Asia-Karriere nicht mit einem "A" beginnt... nach vielen Alben mit "A....." also nun "Silent Nation". Und das ausgerechnet bei einem Album, mit dem die Band bewusst wieder an frühere Zeiten und Klänge anknüpfen will. Das Cover ist zwar ganz nett, bricht aber auch konsequent mit dem "Roger Dean-Stil", der noch "Aura" beherrscht hatte.

Und die Musik? In der Tat finden sich gelegentlich Anklänge an Alben wie "Asia" oder "Astra"... aber dann klingt es eigentlich immer wie ein Zerrbild aus vergangenen Zeiten. Geoff Downes sind anscheinend die wirklich guten Melodien ausgegangen und so schleppen sich die meisten Titel ziemlich lau dahin. Die Melodien bieten keine Ecken und Kanten, an denen sich die Ohren mal stossen oder gar festhalten könnten, sondern plätschern so an einem vorbei. Das ist einfach alles zu glatt. Das tut niemandem weh, macht aber auch keinen richtigen Spass. Downes greift leider selten zur Hammond oder wirklich guten Keyboardsounds, so dass hier nicht so viel mitreissendes kommt (wie hat dieser Mann das damals bei "Drama" nur gemacht...?). John Payne besitzt zwar eine leidlich gute Stimme, aber das Charisma eines gut aufgelegten John Wetton geht ihm halt doch ziemlich ab. Spass macht am ehesten der relativ unbekannte Guthrie Govan (der vor Asia seine Brötchen wohl als Studiomusiker und Gitarrenlehrer verdient hat), der einige sehr gelungene Gitarrensoli einstreut (z.B. das floydige Solo im letzten Titel "The Prophet" oder das heftige Riff im Opener).

Aus dem Einerlei stechen Songs hervor, die in einem anderen Umfeld wahrscheinlich gar nicht wirklich aufgefallen wären, aber hier sind sie eben die Highlights: Da ist zum ersten gleich der Opener "What About Love". Ein für Asia einigermassen untypischer Rockstampfer im Stil der 70er Jahre... man glaubt eher Bad Company zu lauschen, trotzdem ein cooler Song zum Auftakt. "Midnight" ist ein irgendwie hilfloser Versuch "Voice Of America" zu covern (das geht bis hin zu den Synthie-Sounds)... aber immerhin hat der Refrain gewisse Ohrwurmqualitäten.

"Silent Nation" liegt John Payne (laut Pressematerial) ziemlich am Herzen (es geht thematisch um die Zerstörung der Welt durch den Menschen) und so singt er hier auch deutlich engagierter und mit Emotion, so dass dieser Song auch wieder etwas über dem Durchschnitt des Album steht. Mit "Gone Too Far" folgt eine ziemlich gelungene, schöne Ballade... diese ruhigen oder auch halbballadesken Songs kann Payne sowieso am besten singen. "Darkness Day" beginnt mit einer Art Mönchsgesang, welcher dann im Prinzip schon das Prog-Highlight dieses Albums darstellt. Dazu gesellt sich ein ziemlich modern-klingender Synthie-Blubber-Groove gepaart mit langezogenen, düsteren Gitarrenriffs... sicherlich der interessanteste Song des Albums. Bridge und Refrain geraten dann allerdings wieder ein bisschen zu zuckerig-belanglos... trotzdem ein Album-Höhepunkt.

Für mich liegt dieser Output von Asia qualitativ und von der Zielgruppe her genau in der Linie aller Outputs der Downes / Payne-Ära... wer mit "Aqua" bis "Aura" zurechtgekommen ist oder gar begeistert war, der darf hier sicherlich auch zugreifen. Alle anderen lassen von diesem Output besser mal die Finger.

"Silent Nation" gibt es als reguläre Ausgabe im Jewel-Case mit I/O-typischem Pappschuber oder als Special Edition im "Digibook" mit Bonus-DVD (Album-"Making Of").

Anspieltipp(s): What About Love, Darkness Day
Vergleichbar mit: Boston, Toto, Head East, Foreigner...
Veröffentlicht am: 26.8.2004
Letzte Änderung: 1.12.2004
Wertung: 6/15
immerhin einer der besseren Downes / Payne-Ära-Outputs...

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Von: Sebastian Mack (Rezension 2 von 4)


Über den historischen Hintergrund hat Thomas ja schon genug gesagt, also werde ich einfach mal direkt einsteigen:

Los geht’s mit „What About Love“, einem klassischen Rocksong, der allerdings im durchaus guten Refrain dann doch sehr in Richtung Pop schielt. Das nachfolgende „Long Way From Home“ ist dann bereits mein Favorit der neuen Platte. In typischer Asia-Manier verbindet die Band hier absolut schöne, wenn auch nicht ganz schmalzfreie Melodien mit dieser typisch leichtfüßigen Tightness, die ich nur von Asia kenne. Dieser Song erinnert von der Stimmung her sehr an das Vorgängeralbum „Aura“. Das ist einfach schöne Musik. „Midnight“ ist dann ein getragenes Midtempo-Stück, das außer ein paar prog-lastigen Breaks im Mittelteil musikalisch eher langweilig ist. „Blue Moon Monday“ ist ein weiterer sehr guter, vielschichtiger Titel; am Anfang atmosphärisch und verträumt und dann bombastisch und erhaben im Chorus. Wunderschöne Instrumentalpassage mit weichen Akustikgitarren und sanften Synthieteppichen im Mittelteil. Das Titelstück markiert die Halbzeit und lebt vor allem durch sein stimmungsvolles Intro, ehe es mich eher enttäuscht zurücklässt. Wie kann man einer solche Einleitung nur einen so öden Song folgen lassen. Und ab da geht es mehr oder weniger abwärts. Der zweite Part des Albums weiß mich nicht so recht zu überzeugen. Soetwas wie „Ghost In The Mirror“ gibt es sowohl von Asia als auch von etlichen anderen Bands schon zuhauf. Hin und wieder blitzen auch hier tolle Hooklines auf, aber die sind dann nicht in ein musikalisch überzeugendes Gesamtkonzept eingebunden. An der Ballade „Gone To Far“ gefällt mir persönlich das tolle Gitarrensolo noch am besten. Für die anderen Songs, mit Ausnahme von „Darkness Day“ gilt in etwa das Gleiche...Jener Song bringt aber nochmal etwas Neuerung in den Asia-Kosmos. Eingeleitet wird von gregorianischen Chören, ehe ein eher „New-Age“-artiger Keyboardbeat dazukommt und der Song sich langsam aufbaut. Auch atmosphärisch hat der „Darkness Day“ wieder Einiges zu bieten. Zwischen etlichen Keyboards und Gitarren gibt dann auch noch einen kleinen meditativen Part unserer Gregorianer. Dabei klingt der gesamte Unterbau des Songs aber sehr modern. Ist schwer zu beschreiben...

Gut, was bleibt letztlich über von „Silent Nation“? In den meisten Fällen wähle ich die Art der „Track für Track“-Besprechung von neuen Scheiben nur, wenn ich einiges daran gut finde und vieles wieder sehr übel, und genau so ist es auch hier. Es gibt genau drei Songs, die mich wirklich überzeugen können, und die hab ich ja oben schon aufgeführt. Dazu kommen immer wieder vereinzelte tolle Passagen in den anderen Songs. Und ansonsten leiden Asia wie viele andere schon eingesessene Bands an dem Syndrom, sich immer wieder schlechter zu kopieren. Im Pressematerial steht: „Sollen uns Kritiker ruhig als oldfashioned abstempeln, wir kopieren niemanden, sondern ruhen ganz gelassen in unserer eigenen musikalischen Welt.“ Gut, da haben sie auch wieder recht. Und das bedeutet natürlich auch für den Asia-Fan, dass er hier wieder genau das zu hören bekommt, was er auch hören möchte. Mein Hauptproblem mit der neuen Platte ist, dass viele Tracks einfach an mir vorbeirauschen, ohne Aufmerksamkeit zu erregen. Und das liegt hauptsächlich daran, dass Asia mir eine zu softe Version des Melodic Rocks spielen. Zum Nebenbeihören ist die CD aber dennoch gut geeignet, auch wenn dies nicht zu oft geschehen sollte. „Silent Nation“ nutzt sich nämlich recht schnell ab.

Anspieltipp(s): "Blue Moon Monday"
Vergleichbar mit: Asia
Veröffentlicht am: 5.9.2004
Letzte Änderung: 5.9.2004
Wertung: 9/15

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Von: Christian Rode @ (Rezension 3 von 4)


Mit Silent Nation legen Asia ein für ihre Verhältnisse recht ungewöhnliches Album vor. Da ist zunächst der Name des Albums, der erstmals nicht mit A beginnt und endet. Vielleicht erschien dieser Tick der Band schließlich doch zu manieriert. Weggefallen ist zugleich auch - endlich! - das gewohnte Fantasy-Cover. Ersetzt wurde es durch eine wirklich coole s/w-Fotomontage, vermutlich die sinnigste dieser Art seit The Lamb lies down on Broadway. Denn zusammen wirken Titel und Cover ungewöhnlich politisch. Die mundtot gemachten Herren im 50-er-Jahre-Look (McCarthy-Ära?) werden auf der Rückseite mit weiblichen Clownsgestalten konterkariert.

Musikalisch wirkt das Album im ganzen ungewohnt düster. Dabei beginnt es zunächst relativ bodenständig mit einem AOR-Rocker a la Whitesnake. Mit Long way home folgt dann eine Mainstream-Nummer wie vom Reißbrett. Zwei weitere Titel dieser Art (Ghost in the Mirror, I will be there for you) finden sich leider auch noch auf dem Album, sind aber sinnvoll über dieses verteilt. Was aber ab Midnight entfaltet wird, lässt Silent Nation zu einem ganz heißen Tipp für Freunde mainstream-orientierten Progs avancieren.

In der Steigerung von Midnight folgt Blue Moon Monday, das mit selten atmosphärischen Keyboards in den Strophen und sattem Orgelsound im Refrain für außergewöhnliche Tiefe sorgt. Hinzu kommt eine Instrumentaleinlage mit sanfter Gitarre und Flöte. Auf gleichermaßen hohem Niveau bewegt sich Gone too far. Hier wird Düsternis durch wehmütigen Gesang und Streicher erzeugt und ein Gitarrensolo wird in finsteren Chorgesang hineingesteigert.

Dunkle Mönchsgesänge stehen auch am Anfang der vermutlich ungewöhnlichsten Nummer des Albums. Auf Darkness Day werden diese Gesänge mit Synthierhythmen unterlegt. Die Strophen strahlen Bedrohlichkeit aus, werden aber im Refrain mit Glockenspiel seltsam kontrastiert. Nach einer kurzen "Geisterstunde" endet das Album mit einer gepflegten Ballade mit Kaminatmosphäre und am Schluss wehmütig schluchzender E-Gitarre.

Die bislang reifste Arbeit der Könige des Mainstream-Prog. Bei deutlichem Verzicht auf zuckrige Keyboards wird viel Raum für düstere Stimmungen gelassen. Allein einige eingesprengselte 08/15-Rocker trüben das Gesamtbild.

Anspieltipp(s): Gone too far, Blue Moon Monday, Darkness Day
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 30.11.2004
Letzte Änderung: 21.3.2012
Wertung: 8/15

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Von: Jörg Schumann @ (Rezension 4 von 4)


Was, frage ich, kann man einer Band denn noch sagen, wie sie überhaupt rezensieren oder gar kritisieren, wenn sie eine neue Platte mit den Worten, "sollen uns Kritiker ruhig als oldfashioned abstempeln, wir kopieren niemanden, sondern ruhen ganz gelassen in unserer eigenen musikalischen Welt?, veröffentlicht. Damit beweisen sie nichts anderes als absolute Kritikunfähigkeit.

Seht her, wir sind die Stock/Aitken/Watermans des AOR, die Bohlens des Pseudoprog. Wir schmeissen Euch mit einer weiteren Version unseres immer gleichen 08/15-Sounds zu. Und es ist uns scheissegal, was ihr davon haltet. Klar, das kann man so machen. Und Musik ist ja bekanntlich Geschmackssache.

Zugegeben, ein paar Variationen hat man sich einfallen lassen: eine "The Edge"-Schrummelgitarre in "silent nation", die Melodie von "heaven is a place on earth" von Belinda Carlisle wurde in "ghost in the mirror" recycled und ein Mönchschor eröffnet "darkness day".

Ansonsten findet sich derselbe inbrünstige Gesang wie immer, derselbe mehrstimmige Backgroundchor wie immer, derselbe 4/4-Takt, der sich durch beinahe alle Stücke zieht und alles uniformisiert, dieselben Harmonien und Akkorde, Riffs und Keyboardsound wie auf den letzten Alben von A bis A. Silent nation unterscheidet sich von seinen Vorgängern ungefähr so sehr, wie ein Ei vom anderen.

Die bislang reifste Arbeit der Könige des Mainstream-Prog? Das schreit ja geradezu nach Widerspruch an allen Ecken und Enden. Für mich ist "silent nation" ein weiteres beliebiges, gegenüber den anderen austauschbares Album und Diskussionen über eventuelle kleine Unterschiede sind meiner Meinung nach rein akademischer Natur. Asia ist und bleibt das einzige "reife" Album der Band.

Könige? Ein Ausdruck, der in Zusammenhang mit ASIA fehl am Platze ist. Und mit dieser Platte schon grad gar nichts zu tun hat.

Prog? Wo ist er, wo hat er sich versteckt?

Mainstream! Das einzige, was ich unterschreiben kann.

Diejenigen, die Asia nicht mögen, wissen warum. Diejenigen, die Asia lieben, bitte....... Diejenigen, die Asia noch nicht kennen: kauft Euch das erste Album.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit: ASIA
Veröffentlicht am: 1.12.2004
Letzte Änderung: 1.12.2004
Wertung: 1/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Asia

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1982 Asia 7.40 5
1983 Alpha 3.75 4
1985 Astra 4.00 3
1986 Aurora 2.00 2
1990 [Classic Rock Legends] (DVD) 5.00 2
1990 Then & Now 2.00 3
1991 Live Mockba 09-XI-90 8.33 3
1992 Aqua 4.50 5
1994 Aria 4.75 4
1996 Arena 7.00 4
1997 Anthology 2.00 1
1999 Axioms - 1
2001 Aura 5.75 4
2001 Enso Kai - Live At The Budokan Tokyo 1983 9.00 1
2002 Alive in Hallowed Halls 7.00 1
2003 Live in Buffalo 8.00 1
2004 Live in Massachussettes ?83 7.00 1
2005 Gold - 1
2005 Archiva 1 & 2 5.50 2
2005 Long Way From Home (Single) 7.00 1
2007 Fantasia. Live in Tokyo 9.00 2
2007 Fantasia. Live in Tokyo (DVD) 9.00 1
2008 Phoenix 2.67 4
2010 Omega 4.67 3
2010 Spirit of the Night - Live in Cambridge 09 9.00 1
2012 XXX 5.33 3

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