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Ole Lukkøye

Relax in your dream

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2000 (Aufnahmen 1994-98)
Besonderheiten/Stil: improvisiert; live; Moderne Electronica; Spacerock; Worldmusic / Ethno
Label: Solyd Records
Durchschnittswertung: 10/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Boris Bardash Keyboards (1, 2, 4, 5, 8, 9, 10), Vocals (1, 2, 4, 5, 8, 9), Peruccsion (7), Accordion (6, 8)
Andrey Lavrinenko Bass (2, 5, 9), Jambee (1, 4, 10), Percussion (7)
Frol Bassoon (2 ,4, 5, 6, 8, 9, 10), Snake Flute (1), Percussion (5)
Yuri Lukjanchik Jambee (2), Darbuk (5, 9)
Dimitry Borisov Big Jambee (6, 8)
Igor Kaim Banjo (1, 10), Guitar (4)
O.Shar Percussion (1, 4, 10)

Gastmusiker

Alexander Chavynchak Guitar, Vocals (7)
Nika Krasikova Khomus, Laughs (7)
Marcello d’Oliveyra Bongos (6, 8)
Juliano di Laurenco Darbuk (6, 8)
Gru Torbyorsen Vocals (6)

Tracklist

Disc 1
1. Relax in your dream 7:42
2. Govinda 8:33
3. Glu! 0:25
4. Africa 6:22
5. Toomze 8:53
6. Little moon fish 7:12
7. Tivolar 6:04
8. Cave of the fire snakes 6:11
9. Lega Lazit Dub 13:45
10. Voice 5:48
Gesamtlaufzeit70:55


Rezensionen


Von: Kristian Selm (Rezension 1 von 2)


Mitgeschnitten auf diversen Konzerten zwischen 1994 - 98 bekommt der Zuhörer in wechselnden Besetzungen und zum Teil angereichert durch Gastmusiker, jedoch leider ohne die sehr gute Sängerin Tanja Svaha, einen Eindruck von dem, was die Band aus St.Petersburg auf die Bühne bringt.

Die CD besteht zum Teil aus bekannterem Material aus den vorherigen Studioalben, die jedoch live ganz anderes klingen, zum Teil aus ziemlich durchgeknallten Liveimprovisationen. Sicherlich, mit der eigenen Ole Lukkøye Konzerterfahrung im Hinterkopf wirkt die Musik wesentlich lebendiger, als ohne den optischen Eindruck vor dem geistigen Auge. Dennoch übt die Mischung aus treibenden Beats, weltmusikalischen Anklängen mit orientalischem Flair, schamanenartiger Gesang, sowie abgedrehte Gitarren- und Keyboardsoli verpackt in einen spacigen Soundmantel, einen äußerst schwer zu beschreibenden, aber auf jeden Fall emotional aufwühlenden Reiz auf. Mal schweben sehr sachte die Klänge durch den Raum, dann gibt's wieder Dampf aus der Steckdose und die Reise in fremde Welten und Sphären beginnt.

Anspieltipp(s): Relax in your dream, Govinda
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 2.9.2004
Letzte Änderung: 2.9.2004
Wertung: 11/15

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Von: Jochen Rindfrey @ (Rezension 2 von 2)


Von dieser Band hat man nun (Anfang 2009) schon seit einigen Jahren nichts mehr gehört, auch die CDs sind mittlerweile nur noch schwer zu bekommen. Schließlich fiel mir doch noch dieses Livealbum in die Hände, außer Horse-Tiger das einzige mir bekannte Werk von Ole Lukkøye, und die Musik hat mich so überrascht, dass ich glatt noch ein paar Zeilen dazu schreiben muss.

Die hier gebotene Musik unterscheidet sich nämlich ziemlich deutlich von dem späteren Studioalbum. Wenn ich mir die Rezensionen der Kollegen anschaue, scheint Relax in Your Dream eher in Richtung der beiden ersten Ole-Lukkøye-Alben zu gehen. Was dann eigentlich doch nicht so verwunderlich ist, schließlich stammen die Aufnahmen aus der gleichen Zeit.

Die elektronische Komponente ist hier noch sehr zurückhaltend eingesetzt, dafür ist der Ethno-Anteil umso höher. Anstelle ausladender Synthie-Klangflächen und trippiger Rhythmen gibt es hier ein dichtes Gewebe unterschiedlichsten Schlagwerks, dazu allerlei, meist exotische Saiten- und Holzblasinstrumente. Beständig trötet, schnarrt, knurrt, rasselt und krusselt es, dazu ertönen fremdartige Stimmen, mystisch raunend oder kehlig knarzend, die sich bisweilen in Ekstase steigern. Und wenn dann, wie im langen Lega Lazit Dub, doch mal die spacigen Soundflächen stärker hervortreten, ist der Trip perfekt.

In verschiedenen Clubs seien die Aufnahmen entstanden, heißt es im Beiheft, aber vielleicht war es auch irgendwo in der Einsamkeit der sibirischen Tundra, wo uralte rituelle Gesänge mitgeschnitten wurden. Vom "proggigen" Standpunkt ist Horse-Tiger vielleicht interessanter, aber für einen Ausflug in eine fremde musikalische Welt ist Relax in Your Dream bestens geeignet. Übrigens, auch wenn hier alle Titel in Englisch angegeben sind, wird ausschließlich in Russisch und Tuwinisch gesungen. Die CD selbst ist Englisch und Russisch beschriftet.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 5.2.2009
Letzte Änderung: 5.2.2009
Wertung: 9/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Ole Lukkøye

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1996 Toomze 8.00 1
1996 Zapara 10.00 1
1997 Doo-Doo-Doo (or Remedy for a dwarf) 11.50 2
2000 Crystal crow-bar 11.00 1
2002 Horse-Tiger 11.00 2
2003 Dream of the wind 8.00 1
2010 Petroglyphs 10.00 1
2015 Dyatly 10.00 1

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