Here Come The Warm Jets
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
EG Records |
| Durchschnittswertung: |
11.5/15 (2 Rezensionen) |
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Besetzung
| Brian Eno |
sings all other vocals,plays simplistic keyboards,snake guitar,electric larynx and synthesizer,and treats the other instruments |
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Gastmusiker
| Nick Kool and the Koolaids |
keyboards on track 7 |
| Nick Judd |
keyboards on track 4 & 8 |
| Andy Mackay |
keyboards on track 6 & 9 |
| Robert Fripp |
guitar on track 3,5 & 7 |
| Phil Manzanera |
guitar on track 1,2 & 4 |
| Paul Rudolph |
guitar on track 3 & 10 |
| Chris Spedding |
guitar on track 1 & 2 |
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| Busta Cherry Jones |
bass guitar on track 2,4,6 & 8 |
| Bill MacCornick |
bass guitar on track 1 & 7 |
| Paul Rudolph |
bass guitar on track 3,5 & 10 |
| John Wetton |
bass guitar on track 3 & 5 |
| Simon King |
percussion on track 1,3,5,6,7 & 10 |
| Marty Simon |
percussion on track 2,3 & 4 |
| Paul Thompson |
percussion on track 8 |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Needles In The Camel's Eye
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3.10
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| 2. |
The Paw Paw Negro Blowtorch
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3.05
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| 3. |
Baby's On Fire
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5.18
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| 4. |
Cindy Tell Me
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3.25
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| 5. |
Driving Me Backwards
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5.11
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| 6. |
On Some Faraway Beach
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4.36
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| 7. |
Blank Frank
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3.55
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| 8. |
Dead Finks Don't Talk
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4.20
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| 9. |
Some Of Them Are Old
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5.11
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| 10. |
Here Come The Warm Jets
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4.02
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| Gesamtlaufzeit | 42:13 |
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Rezensionen

Die erste Solo-Scheibe von Brian Eno war 1973, als sie rauskam, ihrer Zeit um einige Jahre voraus. Die Platte stellt eine Kollektion schräger Songs dar, die die später aufzukommende New-Wave-Bewegung um einige Jahre vorwegnimmt. Mit eigenen stylistischen Elementen und Einflüssen von Roxy Music, Lou Reed und Velvet Underground braut Eno eine einmalige, intelligente Pop-Mischung zusammen, die oft genug auch von seiner Gabe als begnadeter Arrangeur profitiert. Oberflächlich gesehen, erscheinen hier die Songs oft genug etwas bieder, gleichzeitig werden diese durch Geräuschkulisse, Gitarrensolos, oder kurze Synthie-Einwürfe, in ein bizarres, schräges Licht gerückt.
Brian Eno präsentiert sich hier als charismatischer Sänger, dessen Einfluss auf David Byrne nicht zu unterschätzen ist, würde doch "The Paw Paw Negro Blowtorch" problemlos als Talking Heads-Song durchgehen. "Needles in the Camel's Eye" wirkt stark an Roxy Music angelehnt, während "Cindy tells me" ein etwas banaler, psychedelisch angehauchter Pop-Song ist. Ähnlich zwiespältig, scheinbar unspektakulär kommt auch die Ballade "On Some Faraway Beach" rüber. Beim Hören von "Driving me backwards" genießt man eventuell die atonale Gesangsmelodie, die wie rückwarts abgespielt anmutet, diesmal erinnert Enos Gesang sehr stark an Adrian Belew. "Blank Frank" klingt wie die Sachen, die einige Jahre später als sehr innovativ galten, wie zum Beispiel David Bowie-Platten Ende der 70er. Die musikalischen Beiträge auf dem Song reichen von seltsamen Orgelsounds bis zur Gitarre, die einer Maschinenpistole ähnelt. Ein relativ langes Gitarrensolo von Fripp gibt es auf "Baby's on Fire" zu hören, einem Song der auch ein gutes Gesangsthema beinhaltet. "Dead Finks don't talk" vereinigt Elemente von Roxy Music, Lou Reed und Bowie zu einer neuen Mixtur, ganz besonders wäre das Outro zu diesem Song zu beachten, wo Eno einige Sekunden lang eine Musik erzeugt, die man als außerirdisch bezeichnen darf. "Some of them are old" ist wieder so ein fieses Ding, bei dem die Grenzen zwischen Kitsch, Witz und Kunst zu verschwimmen scheinen. Am ehesten vielleicht als "Giles, Giles & Fripp meets Folklore-Truppe aus Hawaii" zu beschreiben. Zum Abschluß kommt der Titeltrack, ein Instrumental mit summenden Gitarren, die gewollt leicht asynchron wirken.
"Here comes the warm jets" bleibt erstes der vier wegweisenden Art-Pop-Werke, die Eno herausbrachte, bevor er sich als Solo-Künstler gänzlich der Instrumental-Musik zuwandte. Kitsch oder Kunst, Scharlatan oder Genie und "Was war das denn?" wird sich mancher Hörer nach dieser Platte fragen. Die späteren Werke von Brian Eno sollten diese Fragen eindeutig beantworten.
| Anspieltipp(s): |
Blank Frank,Baby's on fire,The Paw Paw Negro Blowtorch |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
28.4.2002 |
| Letzte Änderung: |
29.4.2002 |
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Brian Eno ist heutzutage hauptsächlich als Instrumentalmusiker bekannt, aber auf seinen frühesten Soloalben betätigte er sich auch als Sänger - und gerade als Sänger finde ich ihn sträflich unterbewertet! Enos Stimme ist vielleicht nicht besonders wandlungsfähig, hat aber stets so eine Art ironische Distanziertheit, eine Unterkühltheit, wie sie für mich typisch britisch klingt.
Damit bildet Enos Gesang einen wunderbaren Kontrast zu der schrägen, bizarren und doch gleichzeitig eingängigen Musik, die stark vom Glam-Rock der frühen 70er beeinflusst ist, bisweilen aber auch spätere musikalische Entwicklungen wie New Wave vorwegnimmt.
Schade, dass Eno seine Stimme auf seinen späteren Alben nur noch selten einsetzte.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
frühe Roxy Music |
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| Veröffentlicht am: |
11.3.2007 |
| Letzte Änderung: |
15.3.2007 |
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