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Carmen

Dancing On A Cold Wind

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1975
Besonderheiten/Stil: Folk; Klassischer Prog; Worldmusic / Ethno
Label: Line Records
Durchschnittswertung: 10/15 (1 Rezension)

Besetzung

David Allen guitar, vocals
Angella Allen vocals, mellotron, synthesizer, footwork
Paul Fenton drums
John Glascock bass
Roberto Amaral vocals, vibraphone, footwork, castanets

Gastmusiker

Tony Visconti woodwinds, string arrangements
David Catz & the Pop Arts String Quartet Strings
Chris Karan tabla, timbales
Mary Visconti background vocals

Tracklist

Disc 1
1. Viva Mi Sevilla 6:08
2. I've Been Crying 5:12
3. Drifting Along 3:16
4. She Flew Across The Room 4:08
5. Purple Flowers 6:53
6. Rememberances (Recuerdos de Espana)

1. Table Two For One (Samba) 1:55
2. She's Changed 3:20
3. Gypsy Girl (Caravan) 3:18
4. Time (She's No Lady) 1:37
5. People Dressed In Black 1:47
6. Dancing On A Cold Wind - Instrumental 3:47
7. Dancing On A Cold Wind - Vocal 2:13
8. The Horseman 3:59
9. Conclusion (She Changed) 2:04

Gesamtlaufzeit49:37


Rezensionen


Von: Horst Straske @


Das zweite Album von Carmen wird von dem feurig-krachenden "Viva Mi Sevilla" eröffnet. Eine mitreißende Flamenco-Percussion und ein krachender Bass sorgen für eine ansteckende Energie.

Im nachfolgenden "I´ve Been Crying" kommt dann wiederum das erwartete Flamenco-Element zum Vorschein, wobei aber auch hier eingängige Gesangsharmonien dominieren. Ein pumpender Bass, der zusammen mit dem emotionalen Kastagnettenklang wetteifert, sorgt für eine gehörige Dynamiksteigerung. Aus dem Verborgenen tritt ein symphonischer Unterton hervor. Hier schmachten salbungsvollen Mellotronflächen kurzzeitig zusammen mit einer feingliedrigen Percussion. Zum Abschluss lässt es dann Bassist John Glascock schon fast so wie ein Chris Squire krachen und setzt dem elegischen Einschub ein dynamisches Ende.

In der sich anschließenden Ballade "Drifting Alone" wird ein süßliches Pathos entfaltet. Hier wird erst einmal die verklärte und romantische Komponente herausgearbeitet.

Ohne jegliche Latinelemente schwelgen Carmen im Titel "Purple Flowers" in atmosphärischem Wohlklang. Wuchtige Basslinien paaren sich hier mit ätherisch-romantischer Saitenbearbeitung und elegischen Tastenflächen. Im Hintergrund schmachtet das Mellotron im butterweichen Streicherklang, während eingängige Gesangslinien von einem songorientierten Ursprung zeugen.

"Rememberances" prägt als ausufernder Longtrack das vorletzte Album von Carmen und vereint alle Stärken der Band. Eingängig groovende Gesangsharmonien, knackige Rhythmuslinien, verträumte Einsätze der akustischen Gitarre und behutsam eingebaute symphonische Schwelgereien vereinen sich hier zu einem kleinen Epos. Die in erster Linie für das Tanzelement und zarte Tasteneinsätze zuständige Angela Allen, die Schwester des Bandleaders David Allen, steuert hier in selbstbewusster Manie verstärkt überzeugenden Lead-Gesang bei. Reiner Flamenco tritt auch in diesem von emotionalen Gegensätzen bestimmten Finale nur sporadisch auf. Insgesamt fehlt den ineinander fließenden Einzelparts jedoch auch ein wenig das verbindende Element, um die richtige dramaturgische Geschlossenheit zu erzeugen

Auch wenn die Latineinflüsse auf dem Zweitling von Carmen nicht ganz so deutlich wie auf dem Debüt an das Tageslicht treten, kann "Dancing On A Cold Wind" mit verspielt vorgetragenen Harmonien überzeugen, die sich in wohlgefälliger Art und Weise im songorientiert-progrockigen Zwischenraum bewegen.

Anspieltipp(s): Viva Mi Sevilla, Drifting Alone
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 21.1.2007
Letzte Änderung: 21.1.2007
Wertung: 10/15

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1973 Fandangos in Space 9.00 2

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