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24895 Rezensionen zu 17066 Alben von 6651 Bands.
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Camel

Harbour of Tears

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1996
Besonderheiten/Stil: Konzeptalbum; Folk; RetroProg
Label: Camel Productions
Durchschnittswertung: 12/15 (1 Rezension)

Besetzung

Andy Latimer Gesang, Gitarre, Flöte, Keyboards
Colin Bass Bass, Gesang
Mickey Simmonds Keyboards
David Paton Bass
Mae McKenna Gesang
John Xepoleas Schlagzeug
John Burton Waldhorn
Barry Phillips Cello
Karen Bentley Violine
Anita Stoneham Violine

Tracklist

Disc 1
1. Irish Air 0:57
2. Irish Air (Insturmental Reprise) 1:57
3. Harbour Of Tears 3:13
4. Cobh 0:51
5. Send Home The Slates 4:23
6. Under The Moon 1:16
7. Watching The Bobbins 7:14
8. Generations 1:02
9. Eyes Of Ireland 3:09
10. Running From Paradise 5:21
11. End Of The Day 2:29
12. Coming Of Age 7:22
13. The Hour Candle   (inkl. 15 Minuten Meeresplätschern - siehe Review) 23:00
Gesamtlaufzeit62:14


Rezensionen


Von: Jochen Rindfrey @


Eine einsame Frauenstimme singt ohne Begleitung eine traditionelle irische Melodie, die alsbald von Harfe und Flöte aufgenommen wird. Aber kaum hat man den Eindruck, eine Platte mit Irish Folk erwischt zu haben, schneidet Andy Latimers Gitarre dazwischen, und man ist mittendrin in "Harbour of Tears", Camels zweitem Studioalbum der 90er Jahre. "Harbour of Tears" ist der Hafen der Stadt Cobh im Südwesten Irlands, von wo einst die Emigrantenschiffe nach Amerika ausliefen. Davon handelt dieses Album.

Entsprechend ist die Musik immer wieder mal von folkloristischen Elementen durchsetzt, die durch die Verwendung typischer Instrumente wie Tin Whistle noch betont werden. Die Stimmung des Albums ist durchgehend melancholisch, vor allem durch die zahlreichen weichen Keyboardflächen. Trotzdem kommt nie auch nur ein Hauch von Langeweile oder gar Schmalz auf, dafür sorgt schon Andy Latimers tolles Gitarrenspiel. Die Songs, von denen etwa die Hälfte instrumental ist, gehen meist nahtlos in einander über, das ganze Werk bildet eine perfekte Einheit, an deren Ende wieder die a capella gesungene "Irish Air" aufgenommen wird.

Einziger Kritikpunkt: legt man die CD ein, wird eine Gesamtspielzeit von ca. 60 Minuten angezeigt; die letzten 15 Minuten bestehen jedoch ausschließlich aus kaum hörbarem Geplätscher von Wasser! Auf der CD selbst ist alledings ehrlicherweise als Gesamtspielzeit 45 Minuten aufgedruckt.

Auf jeden Fall ist "Harbour of Tears" für mich eines der besten Camel-Alben und bringt meine bisherigen Favoriten "Mirage" und "Moonmadness" ganz schön in Bedrängnis.

Anspieltipp(s): man muss es schon von Anfang bis Ende hören
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 28.4.2002
Letzte Änderung: 10.1.2006
Wertung: 12/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Camel

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1973 Camel 8.50 2
1974 Mirage 11.67 3
1975 The Snow Goose 11.67 3
1976 Moonmadness 10.75 4
1977 Rain Dances 8.50 3
1978 Breathless 6.00 1
1978 A Live Record 11.00 2
1979 I Can See Your House From Here 7.00 3
1981 Nude 8.50 2
1982 The Single Factor 5.50 2
1984 Stationary Traveller 8.00 1
1984 Pressure Points - Live in Concert 10.00 3
1991 Dust And Dreams 11.00 2
1992 On The Road 1972 12.00 1
1993 Never Let Go 11.00 1
1994 On The Road 1982 5.00 1
1997 On The Road 1981 9.00 1
1998 Coming Of Age 11.00 1
1999 Rajaz 9.67 3
2000 Gods of light 10.00 1
2001 The Paris Collection 12.00 1
2002 A Nod And A Wink 10.00 3
2003 Curriculum Vitae (DVD) - 1

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