Von
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Smekkleysa |
| Durchschnittswertung: |
11.5/15 (2 Rezensionen) |
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Besetzung
| Jon Thor Birgisson |
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| Georg Holm |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Sigur Rós
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9:47
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| 2. |
Dögun
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5:50
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| 3. |
Hún Jörð...
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7:18
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| 4. |
Leit að lífi
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2:34
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| 5. |
Myrkur
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6:14
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| 6. |
18 sekúndur fyrir sólarupprás
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0:18
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| 7. |
Hafssól
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12:25
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| 8. |
Veröld ný og óð
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3:30
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| 9. |
Von
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5:12
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| 10. |
Mistur
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2:16
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| 11. |
Syndir Guðs (Opinberun frelsarans)
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7:46
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| 12. |
Rukrym
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9:02
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| Gesamtlaufzeit | 72:12 |
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Rezensionen

Das Debüt der bemerkenswerten Formation aus Island unterscheidet sich teilweise noch deutlich von ihrem späteren Stil, auch wenn einige typische Merkmale bereits hier zu hören sind. Sigur Ros agieren auf "Von" (Isländisch für "Hoffnung") noch als Trio, auch die später eingesetzten Streicher fehlen hier noch.
Schon das einleitende Stück, das genau wie die Band "Sigur Rós" heißt, ist eine Überraschung, denn es ist pure Ambient Music. Bedrohlich wogende dunkle Klangflächen, die manchmal nur als bloßes Raunen vernehmbar sind, keine Struktur, praktisch kein Rhythmus. Gelegentlich scheint in der Ferne etwas wie Schreie zu erklingen.
Auch das folgende "Dögun" ist ein Ambient-Stück, aber es klingt wesentlich "heller" als sein Vorgänger. Hier ist zum ersten Mal der für die Band so charakteristische, androgyn klingende Gesang zu hören, allerdings sehr im Hintergrund gehalten. Man könnte ihn glatt für ein weiteres Instrument halten. Nach einiger Zeit löst sich das Stück völlig auf und besteht nur noch aus Geräuschen und Stimmengewirr.
"Hún Jörð" klingt dann erstmals nach den späteren Sigur Ros. Der Gesang steht mehr im Vordergrund, und die Gitarre kracht ganz ordentlich. Insgesamt wirkt das Stück aber nicht so elegisch, wie es für Sigur Ros eigentlich typisch ist, eher etwas krautig-psychedelisch.
Nach der kurzen Klangcollage "Leit að lífi" folgt mit "Myrkur" (was nicht die isländische Bezeichnung für den Planeten Merkur ist, sondern "Dunkelheit" bedeutet) wieder ein für die Band ungewöhnliches Stück. Ebenso wie "Hún Jörð" wird es von krautig-psychedelischen Gitarren dominiert, ist aber in einem für Sigur Ros ungewöhnlich flotten Tempo gehalten. Nur der Gesang klingt elegisch wie man es von der Band gewohnt ist.
Es folgen 18 Sekunden Stille, die als separates Stück aufgeführt sind, dann kommt mit "Hafssól" wieder ein Ambient-artiges Tongemälde, in dem sich Birgirssons Gesang wieder wie ein weiteres Instrument in die Musik einfügt. Gegen Ende legt das Stück leicht an Tempo zu und wird um eine rhythmische Komponente erweitert.
"Veröld ný og óð" ist eine weitere Klangcollage, die fast nur aus übereinander gelegten, maschinenhaft klingenden Rhythmen besteht.
Das Titelstück ist dann wieder eher im typischen Sigur-Ros-Stil gehalten. Birgirssons elegischer Gesang wird von wenigen sanften Gitarrenklängen begleitet.
Nach einer weiteren Klangcollage ("Mistur") folgt mit "Syndir Guðs" ein Stück, das ohne weiteres auch von "Ágætis byrjun" stammen könnte. Langsam fließt die Musik dahin, von schwebenden Keyboardklängen getragen, dazu der engelsgleiche Gesang. Allerdings wirkt die Musik noch nicht so "mächtig" wie auf den späteren Alben der Band.
Das abschließende "Rykrum" ist lediglich ein rückwärts gespielter Ausschnitt von "Myrkur". Die oben angegebene Dauer von 9 Minuten ist die vom CD-Spieler angezeigte Spielzeit; tatsächlich sind etwa 6 Minuten davon Stille.
Insgesamt merkt man, dass Sigur Ros auf "Von" noch auf der Suche nach ihrem eigenen Stil sind. Es klingt noch nicht so voll und ausgereift wie der Nachfolger "Ágætis byrjun". Aber für mich macht gerade dieses Experimentieren mit verschiedenen Stilelementen den Reiz dieses Albums aus.
| Anspieltipp(s): |
Sigur Rós, Myrkur |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
28.10.2004 |
| Letzte Änderung: |
28.10.2004 |
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Endlich ist das erste Album von Sigur Ros auch für Normalsterbliche einfach zu beziehen (jetzt fehlt nur noch das Remixalbum) und siehe da, es lohnt sich. Allein die lila Plastikbox gibt der CD ein wunderschönes Aussehen.
Ich empfinde wie Jochen, ist es eine abenteuerliche Mixtur aus Ambient, Soundcollagen und Songs in gewohnter Manier, wobei mir die Collagen fast am meisten Spaß machen. Das Elegische der späteren beiden CDs ist noch nicht ganz so dominant, sondern es gibt auch mal heftigere Gitarrenausbrüche (in "Hún Jörð") oder maschinenhaft/hölzern klingende Elektronik ("Veröld ný og óð"). Die Mixtur ist in meinen Augen sogar abwechslungsreicher als später, die Form des Experiments erreichen sie erst mit der letzten Single Ba Ba Ti Ki Di Do wieder.
So bleibt nur zu sagen, für Fans der Gruppe Kaufpflicht - es scheint so, als ob die spannendste Musik für mich aus dem Norden kommt (und Frankreich/Belgien).
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
8.11.2004 |
| Letzte Änderung: |
8.11.2004 |
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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Sigur Ros
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