Landed
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Spoon |
| Durchschnittswertung: |
11/15 (2 Rezensionen) |
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Besetzung
| Holger Czukay |
Bass, Gesang |
| Michael Karoli |
Gitarre, Violine, Gesang |
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| Jaki Liebezeit |
Schlagzeug |
| Irmin Schmidt |
Keyboards, Gesang |
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Gastmusiker
| Olaf Kübler |
Tenorsax (Track 5) |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Full Moon on the Highway
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3:28
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| 2. |
Half Past One
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4:34
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| 3. |
Hunters and Collectors
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4:17
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| 4. |
Vernal Equinox
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8:39
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| 5. |
Red Hot Indians
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3:34
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| 6. |
Unfinished
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13:20
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| Gesamtlaufzeit | 37:52 |
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Rezensionen

"Landed" zeigt Can wesentlich songorientierter als auf früheren Werken. Peitschendes Schlagzeug und grelle Gitarren leiten "Full Moon on the Highway" ein, der Gesang, teils Vocoder-verzerrt, steht deutlich stärker im Vordergrund. Eindrucksvoll ist auch "Half Past One", ein Song, der schon an Sachen von Lou Reed erinnert, mit Sprechgesang von Holger Czukay. "Hunters and Collectors" ist in seiner Struktur schon nah am "konventionellen" Songformat, der interessante Vocodereinsatz verleiht dem Stück trotzdem einen experimentellen Touch. "Vernal Equinox" ist ein Instrumentalstück, wieder mit greller Gitarre. Am Ende kommt es dann nochmal heftig: "Unfinished" ist ein Stück völlig freier Musik ohne irgendwelche Anzeichen von Strukturen, auch gänzlich ohne Rhythmus.
Insgesamt ist "Landed" nicht ganz so experimentell wie frühere Werke von Can, ist aber trotzdem ein fantastisches Album. Mit Ausnahme von "Unfinished" eignet es sich auch zum eher vorsichtigen Herantasten an den einmaligen Klangkosmos dieser Gruppe.
| Anspieltipp(s): |
Full Moon on the Highway, Vernal Equinox, Unfinished |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
28.4.2002 |
| Letzte Änderung: |
29.4.2002 |
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"Landed" war das erste Album von Can für ihre neue Plattenfirma EMI Electrola (Virgin in England). Die LPs der Band wurden nun auf dem Harvest-Label veröffentlicht. "Landed" entstand wieder im bandeigenen Inner Space Studio, diesmal allerdings aufgenommen auf einer neu angeschafften 16-Spur-Maschine. Gute Voraussetzungen also, um ein weiteres, hervorragendes Album zu produzieren.
Ganz gelungen ist dies Can aber nicht. "Landed" war zum Veröffentlichungszeitpunkt eindeutig die schwächste LP der Band. Da danach aber noch um einiges Durchwachseneres kommen sollte, steht das Album in der Gesamtschau dann doch noch ganz gut da. Die kürzeren Nummern hier sind durchaus witzige, lockere, aber seltsame Rocksongs, die wohl nur Can aufnehmen konnten, die aber kaum noch die Intensität und krautige Experimentierfreude früherer Alben ausstrahlen. Erwähnenswert ist der Gastauftritt von Olaf Kübler am Sax in "Red Hot Indians", Michael Karolis Geigenspiel in "Half Past One" und der ziemlich grauslige Gesang in "Hunters and Collectors", dem wohl "normalsten" Stück hier.
Dem alten Geist der Kölner Band entspricht schon eher das lange "Vernal Equinox", eine komplexe, sehr rhythmusbetonte Instrumentalnummer voller schräger E-Gitarreneinlagen, und schließlich "Unfinished". Letzteres ist eine reine Klangimprovisation im Studio, ein Ausschnitt aus einer fast 45 Minuten langen Session, die den Titel "The Magic Day" bekam. Ziemlich heftig wabern, schleifen, knarzen, dröhnen und hallen hier allerlei Sounds durcheinander. Die Nummer ist wohl das letzte wirklich experimentelle, krautige Stück, das Can veröffentlicht haben.
"Landed" ist immer noch ein gutes Album einer einfallsreichen Band, die allerdings ihre Präferenzen etwas verschoben hatte. Auf "Flow Motion" sollte sich dieser Trend noch verstärken. Die Can-Alben vor "Landed" sind aber um einiges besser!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
21.3.2007 |
| Letzte Änderung: |
22.11.2007 |
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