Balansia
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Silence |
| Durchschnittswertung: |
11/15 (2 Rezensionen) |
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Besetzung
| Sami Wirkkala |
Guitars |
| Kimmo Dammert |
Bass |
| Teemu Kilponen |
Drums, Percussion |
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| Mikko Happo |
Guitars |
| Lanne Lounatvuori |
Keyboards |
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Gastmusiker
| Olli Kari |
Virbraphone, Marimba |
| Samuli Peltoniemi |
Trumpet |
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| Annea |
Cello |
| Andy McCoy |
Slide Guitar |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Kokkola
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6:34
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| 2. |
Modus Operand Hermetik
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7:55
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| 3. |
Astroban
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7:01
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| 4. |
Pajas
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7:21
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| 5. |
Pako Originaux
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7:06
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| 6. |
Tarapita
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14:10
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| Gesamtlaufzeit | 50:07 |
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Rezensionen

Welch interessante CD-Hülle! Eine Art Pappschuber mit einer Schublade auf einer Seite. Wenn man diese herauszieht, erscheint eine Lasche, die, wenn hochgeklappt, die CD freigibt, die noch halb im Schuber steckt und dadurch festgehalten wird. Darunter, von der CD durch eine weitere, diesmal runde Lasche getrennt, steckt das Booklet. Schick!
Zur Musik auf "Balansia", der dritten CD von Hidria Spacefolk, brauche ich eigentlich nicht all zu viele Worte zu verlieren, da ich diese schon recht ausführlich in der Rezension zur Vorgängerscheibe beschrieben habe. Auch "Balansia" bietet eine treibende, extrem druckvolle Mischung aus Jazzrock und Spacerock, die stark an die von Gong aus der Radio Gnome Trilogie erinnert, insbesondere an "You", aber doch sehr eigen geraten ist. Die doppelt besetzten Gitarren jaulen dicht verzahnt und spacig dahin, begleitet von den wabernden Keyboardklängen, dem treibenden Bass, einem etwas repetitiven Schlagzeug, diversem Zischen, Blubbern, Zwitschern und Piepsen von Synthesizer und mehreren von Gästen bedienten Instrumenten wie Trompete, Cello oder Vibraphon bzw. Marimba. Das Ergebnis ist eine dichte Klangmasse, die sehr schwung- und druckvoll aus den Boxen fetzt, und es dem Hörer, so er denn solcherlei Musik schätzt, schwer macht, still sitzen zu bleiben. "Balansia" ist eine tolle Scheibe, die jeden Spacerock-Liebhaber begeistern sollte.
Allzu viele Unterschiede zum Vorgänger habe ich allerdings nicht feststellen können! Gut, es wird hier ganz auf Gesang verzichtet, und die exotischen Ausflüge von "Symbiosis" fehlen weitestgehend. "Balansia" ist etwas geradliniger und einheitlicher, weniger abwechslungsreich, dafür etwas härter, schräger und spaciger. Ansonsten gibt es "more of the same". Die Scheibe macht aber trotzdem sehr viel Spass!
| Anspieltipp(s): |
egal |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
4.11.2004 |
| Letzte Änderung: |
5.11.2004 |
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Auf „Balansia“ begeben sich die Improvisations-Psychonauten aus Finnland auf eine schwebende Reise in die weiten Sphären des Space Rocks Alls. Laut Plattenfirma liest sich das dann so: „Hidrias hypnotische und unorthodoxe Musik zieht seine Einflüsse aus finnischer Folklore, östlicher World Music, Progressive und Alternative Rock, wie aber auch aus modernem Techno / Trance. Ihr neues Album enthält sechs energetische Ausbrüche des instrumentalen Space Rocks.“ Schön gesagt.
Wenn man bei Hidria Spacefolk den aufgrund gleicher musikalischer Ausrichtung erst einmal sich aufdrängenden Vergleich zu Ozric Tentacles bemüht, so fällt bei den Finnen auf, dass sie wesentlich progigere Sounds aus den 70s bemühen, sie fast komplett auf Blubber Keyboards verzichten, dazu der improvisative, jammige Charakter immer wieder durchscheint, aber auch die Gitarre nicht unbedingt nur zu endlosen Soloschleifen aufbricht, sondern eher röhrend ekstatisch die Songs vorantreibt. Vor allem gelingt es der Instrumentalcombo den Hörer durch den stetigen psychedelischen, hypnotischen Charakter der Musik zu fesseln. Zudem groovt die Scheibe wie die Sau – das ist der Rhythmus, wo ich gleich mitmuss!
Hidria Spacefolk bauen auf „Balansia“ zwar vor allem auf spacige Soundwälle, aus denen sich mal die Keyboards oder Gitarren hinausschälen, aber trotz den inhaltlich minimalen Weiterentwicklungen ziehen hier keine monotonen Klanglandschaften vorbei, da wechselnde Dynamik für den nötigen Drive sorgt. Ein wieder mal begeisternder, freakiger Flug durch endlose Sphären jenseits der eigenen Vorstellungskraft.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
11.11.2006 |
| Letzte Änderung: |
11.11.2006 |
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