We Keep On
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
BASF |
| Durchschnittswertung: |
10.5/15 (2 Rezensionen) |
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Besetzung
| Christian Burchard |
Drums, Percussion, Vocals, Marimba, Vibraphone, Hackbrett, Mellotrone |
| Roman Bunka |
Guitar, Saz, Percussion,Vocals, Bass |
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| Dieter Miekautsch |
E-Piano, Piano, Hohner Clavinet |
| Charlie Mariano |
Sax, Flute, Nagasuram, Bamboo Flute |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
No Place To Go
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12:31
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| 2. |
Flute and Saz
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5:57
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| 3. |
Ehna, Ehna, Abu Lele
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8:47
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| 4. |
Hackbrett-Dance
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4:00
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| 5. |
Abdul Malek
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3:15
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| 6. |
Don`t Come Tomorrow
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3:48
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| 7. |
Ticket to India
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15:42
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| 8. |
Flute, Saz, Marimba
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8:40
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| Gesamtlaufzeit | 62:40 |
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Rezensionen

Das waren noch Zeiten, als die Badische Anilin und Sodafabrik (BASF) ein eigenes Schallplattenlabel betrieben hat. Vor allem im Jazz und Jazzrockbereich gab es da ein paar sehr interessante Veröffentlichungen: Wolfgang Dauners Et Cetera, Association P.C. und Pork Pie z.B. oder die Solo-Scheiben des ehemaligen Zappa-Geigers Don "Sugarcane" Harris. Auch Embryo banden sich für zwei LP-Produktionen an das Label (für die vorliegende "We Keep On" und die Nachfolgescheibe "Surfin'"), ehe die Gruppe den April/Schneeball Musikvertrieb aus der Taufe hob und Produktion und Vertrieb in die eigenen Hände nahm.
"We keep on" entstand im Dezember 1972 in der Besetzung Christian Burchard, Roman Bunka, Dieter Miekautsch und Charlie Mariano. Der Amerikaner Mariano, der vorher mit Stan Kenton, Charles Mingus und McCoy Tyner gespielt hatte, kam auf Vermittlung von Mal Waldron in die Gruppe. Das neben Burchard letzte Embryo-Gründungsmitglied Edgar Hofmann hatte die Gruppe vorher verlassen.
Die Titel der Scheibe kann man in zwei Gruppen einteilen. Da ist einmal treibender, saxlastiger Jazzrock im Stil der vorherigen Alben zu finden, auf der anderen Seite gibt es eine Art von Ethno-Jazz(rock) zu hören.
"No Place To Go" gehört zur ersten Kategorie. Das Stück ist ein sehr fetziger Jazzrockjam, dominiert von Bunkas "Mahavishnu"-E-Gitarre und dem trötigen Altsax von Mariano. Dazu steuert Miekautsch perlende E-Pianoklänge bei und Burchard übernimmt den perkussiven Teil (vor allem Vibraphon und ein nervöses Schlagzeug). Gelegentliche Gesangseinlagen und ein jazziges Piano runden das Stück, das am Ende leider ausgeblendet wird, ab. "Flute And Saz" ist dann die erste Ethno-Nummer. Flöte, später ein Sopransax, Saz (eine türkische Langhalslaute) und Perkussion verbreiten nahöstliches Flair.
"Ehna, Ehna, Abu Lele" beginnt zwar ethno-perkussiv, wandelt sich dann aber in einen Jazzrocker à la "No Place To Go" um, ohne Gesang allerdings und noch stärker dominiert von Marianos Saxsoli. "Hackbrett-Dance" geht dann wieder Richtung Ethno-Jazz. Mariano mit der Nagasuram (ein indisches Doppelrohrblattinstrument mit nasale-trötendem Klang), Marimba, Perkussion und das im Titel erwähnte Hackbrett sind hier zu hören. "Abdul Malak" ist dann die seltsamste Nummer auf dieser Scheibe. Zu funkigen Basslinien vom Clavinet, Parcussion und Marimbageklimper erklingt recht bizarrer Gesang. Wenn sich dem Ganzen schliesslich ein jazziges Altsax hinzugesellt, wird das Stück leider ausgeblendet. Mit "Don't Come Tomorrow" gibt es dann noch eine jazzige Ballade zu hören, getragen von Flöte und Vibraphon, E-Bass, getragenem Gesang und Mellotronstreichern.
"We keep on" bietet, nach den drei recht ähnlichen Session-LPs, einige Neuerungen im Embryosound. Die Weltmusikeinflüsse sind stärker und der vorher recht filigrane Jazzrock ist erdiger und härter geworden, nicht zuletzt wegen Bunkas zupackendem E-Gitarrenspiel. Die CD-Ausgabe dieser Scheibe (von Disconforme) hat ein etwas anderes Tracklisting (siehe oben). Zudem sind noch zwei umfangreiche Bonustücke beigefügt: Der herrliche, krautig-spacige Jazzrockjam "Ticket to India" (wieder mit Mellotron) und die Ethnonummer "Flute, Saz and Marimba".
| Anspieltipp(s): |
No Place To Go |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
20.11.2004 |
| Letzte Änderung: |
3.1.2008 |
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We Keep On beinhaltet eine lange Jamsessions und ein paar kürzere Stücke. Während die Jams einen spannenden Ethno-Jazzrock bieten, finde ich die kürzeren Stücke nicht alle gelungen, hier wird manchmal doch etwas ziellos herumgeklimpert. Besonders bei den reinen Ethno-Stücken wie Flute and Saz ist dies der Fall, hier fehlt mir das treibende Element, das Jams wie No Place To Go den richtigen "Schmackes" gibt.
Es überwiegen aber auf jeden Fall die positiven Seiten, so dass We Keep On dem Jazzrock-interessierten Hörer empfohlen sei. Wer Embryo noch nicht kennt, sollte allerdings eher mit Steig Aus anfangen.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
3.1.2008 |
| Letzte Änderung: |
3.1.2008 |
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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Embryo
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