X Position Vol. 1
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Marvel Of Beauty Records |
| Durchschnittswertung: |
9/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Karsten Vogel |
Sax |
| Pierre Tassone |
Violin |
| Jan Marsfeldt |
keyboards |
| Robin Taylor |
Instruments |
| Mads Hansen |
Drums |
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| Johan Segerberg |
Bass |
| Kalle Mathiesen |
Drums |
| Louise Nipper |
Voice |
| Jan Fischer |
Voice |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Black Country Ruffle
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7:58
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| 2. |
Hi Life! (for Maria)
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5:05
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| 3. |
Don't Drink & Drive (While On Duty)
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1:52
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| 4. |
Baroque Ideas
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3:53
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| 5. |
Bill Knudsen
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1:50
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| 6. |
Ether Spirit
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8:24
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| 7. |
City Life And Blah Blah Blah
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8:23
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| 8. |
Lass Mich Los
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12:21
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| Gesamtlaufzeit | 49:46 |
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Rezensionen

Für "X Position Vol. 1" hat Robin Taylor in der Mottenkiste gekramt und einige Stücke ausgegraben, die es, aus welchen Gründen auch immer, nicht auf eines der vorherigen Alben geschafft haben. Neu abgemischt und vervollständigt bilden diese die ersten 6 Tracks dieser CD. Ergänzt werden diese Nummern durch zwei Live-Aufnahmen von Taylor's Free Universe (TFU) vom Sommer 2003.
"Black Country Ruffle" beginnt als ruhige Nummer mit schwebendem, textlosen Gesang, ehe das Stück in eine ziemlich freie, von quietschenden E-Gitarren und trötigem Sax beherrschte, treibende Rocknummer übergeht. Im Hintergrund wabern frippige Gitarrenloops und allerlei andere Sounds dahin, begleitet vom etwas zu gleichförmigen Rhythmus von Keyboardbass und Schlagzeug.
"Hi Life! (For Maria)" ist dann eine entspannte Ballade, bestimmt von Orgel, Akustikgitarren, melodischen Saxlinien, dezenter Percussion und dem gelegentlichen Gebrabbel von Maria (der zur Aufnahmezeit gerade ein paar Monate alten Tochter von Jan Marsfeldt).
"Don't Drink & Drive" bietet schwebende Klänge von Perkussion und Synthesizer, die sich zu einem kurzen, treibenden Symphorocker entwickeln. Dem Titel entsprechend sind dem Ganzen gegen Ende Polizeisirene und Unfallgeräusche unterlegt.
"Baroque Ideas" beginnt mit minimalistisch-hektischen Tonlinien, die in ruhig-entspannte Klangflächen übergehen. Diverse Keyboardklänge und etwas Gesang bestimmen dieses Gebräu aus elegischen Tonfiguren und flimmernden Sounds.
"Bill Knudsen" ist ein entspanntes Trio von Sax, Synthesizer und akustischer Gitarre, versehen mit etwas Bassbegleitung.
In "The Spirit" erklingt zu wieder recht gleichförmigem Schlagzeug- und Keyboard-Basso-Continuo Pierre Tassones elektronisch verfremdete und verzerrte Violine. Dazu gibt es Klavierklimpern, diverse Sounds vom Synth, eine Hammond-Orgel und allerlei andere Geräusche und Klänge zu hören. Nach rund viereinhalb Minuten gesellt sich ein "richtiger" Schlagzeuger dazu, und die E-Gitarre übernimmt mit hardrockenden Akkorden die Melodieführung.
Die letzten beiden Tracks bieten freie Jazz- und Rockimprovisationen, wie sie schon auf den drei TFU-Alben, insbesondere den Live-Scheiben ("On-Plugged In Elsinore" und "9 Eleven") zu finden sind. Bemerkenswert sind allerdings die jaulig-nöligen Vokaleinlagen auf "City Life And Blah Blah Blah". Die auf dem Copenhagen Jazz Festival aufgezeichneten Stücke leiden etwas unter den recht lauten Publikumsgeräuschen.
"X Position Vol. 1" bietet eine bunte Mischung an eher experimenteller Musik, die nicht für jeden Prog-Liebhaber gut verdaulich sein wird. Die Studiostücke, insbesondere die beiden langen "Black Country Ruffle" und "Ether Spirit", sind durchaus interessant und waren es wert, doch noch auf CD gepresst zu werden. Neben der schon recht umfangreichen Live-Dokumentation von TFU bieten die beiden letzen Stück allerdings wenig Neues. "X Position Vol. 1" ist eine nette Kompilation, die aber doch nur den Status von ergänzendem Beiwerk erreicht. Wer mit der Klangwelt des Robin Taylor Bekanntschaft schließen möchte, sollte sich erst "Edge Of Darkness", "Heart Disc", "November" oder eine der TFU-Scheiben zulegen.
| Anspieltipp(s): |
The Spirit |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
22.11.2004 |
| Letzte Änderung: |
23.11.2004 |
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