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Gentle Giant

Giant for a day

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1978
Besonderheiten/Stil: Rock / Pop / Mainstream
Label: Chrysalis
Durchschnittswertung: 3.67/15 (3 Rezensionen)

Besetzung

Derek Shulman vocals
Ray Shulman bass
Kerry Minnear keyboards
Gary Green guitars
John Weathers drums

Tracklist

Disc 1
1. Words from the wise 4.10
2. Thank you 4.45
3. Giant for a day 3.45
4. Spooky boogie 3.31
5. Take me 2.45
6. Little brown bag 3.32
7. Friends 1.58
8. No Stranger 2.27
9. It's only goodbye 4.16
10. Rock climber 3.50
Gesamtlaufzeit34:59


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @ (Rezension 1 von 3)


Mit "Giant for a day" sollte offensichtlich der kommerzielle Durchbruch für Gentle Giant kommen. Leider bleibt es eines dieser Alben, die zurecht keinerlei Resonanz erfuhren. Scheinbar glaubten die Musiker ernsthaft daran,die Massentauglichkeit mit einigen aufdringlichen Refrains erreichen zu können, die man mit aufgesetztem Abrocken vermischt hat.

Dabei herausgekommen ist teilweise eine mißlungene Mischung aus eingängigen Rockstrukturen und GG-charakteristischen, leicht dissonanten Momenten wie auf "Words from the Wise", "Rock Climber" und "Take me" zu hören. Zu den wenigen Lichtblicken zählt hier "Spooky boogie", ein instrumentales, an bessere Zeiten erinnerndes Stück mit Minnears Vibraphon in einer Nebenrolle, sowie "Friends", der einzige Song von John Weathers bei Gentle Giant, der offiziell veröffentlicht wurde.

Der Rest der Platte ist nur noch peinlich und hinterläßt einen Gesamteindruck des geistlosen, flachen Rock'n'Roll/Pop-Gedudels, das durch den gesichtslosen Gitarristen Gary Green dominiert wird.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 6.4.2002
Letzte Änderung: 11.4.2002
Wertung: 4/15

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Von: Jochen Rindfrey @ (Rezension 2 von 3)


Witzig??? Mir kam und kommt die Platte allenfalls wie ein schlechter Witz vor. Unter allen Machwerken, die klassische Progbands im "Katastrophenjahr" 1978 ablieferten, dürfte dies hier wohl das schlimmste sein. Diese Einschätzung hängt sicherlich auch damit zusammen, dass Gentle Giant auch innerhalb der Prog-Szene eine Ausnahmestellung innehatten, der Stil ihrer klassischen Alben ist einzigartig und klingt auch heute noch zeitlos. Und während "The Missing Piece" immerhin noch ein paar positive Ansätze zeigte, zeigen sich GG hier endgültig wie eine X-beliebige Popband ohne irgendeinen Ansatz von Originalität.

Neben "The Missing Piece" ist dies das einzige GG-Album, das ich nicht auf CD nachgekauft habe... aus gutem Grund.

Prädikat: besonders wertlos.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 31.12.2005
Letzte Änderung: 31.12.2005
Wertung: 1/15

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Von: Piotre Walter @ (Rezension 3 von 3)


Nach den Geniestreichen Mitte der 70er musste dieses Album von GG natürlich enttäuschen. Es ist auch schwächer als "The missing piece" aber nicht so schlecht, wie "Civillian".

Ich hatte das Album damals trotz der Enttäuschung öfters gehört und es gibt durchaus einige gute Songs darauf. Auch heute gefallen mir noch vereinzelte Titel: Die poppige Variante des GG-Sounds "Words from the wise" geht durchaus in Ordnung und auch das ähnliche gelagerte "Spookie Boogie". Für mich das unumstrittene Highlight ist der Titelsong. Ein flotter New Wave-Kracher. Leider markiert dieser auch die verpasste Chance. Hätten die späten Alben mehr Songs dieser Sorte enthalten, wäre der Sprung zum Pop-Rock vielleicht geglückt. Ich fand den New Wave eine Bereicherung und habe eine ganze Reihe von Alben dieser Zeit in meiner Sammlung. "Friends" ist z.B. noch ein feiner Accoustic-Song.

Danach wird die Luft aber langsam dünn. Die öden, klassischen Rock 'n' Roll-Nummern, die schon auf "The missing piece" begannen, setzten sich hier fort. Wer brauchte das? – ehrlich gesagt niemand, schon gar nicht in dieser Zeit. Vielleicht zeigt dies aber auch, dass GG einfach dann doch nicht clever genug oder anpassungsfähig genug waren, um einen neuen Sound von durchgängiger Qualität zu schaffen.

Vielleicht wollten sie es auch nicht wirklich. Dass würde ein so halbherziges Album erklären. Hinzu kommt, dass ihre Fangemeinde zu klein war, um auch eine Zeit bescheidener Alben zu überbrücken, wie es bei "Yes" oder "Genesis" der Fall war.

Fazit: 4-5 gute Songs sind zu wenig und auch nur denen zu empfehlen, die dem Pop-Rock nicht abgeneigt sind.

Anspieltipp(s): Giant for a Day, Words from the wise
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 17.5.2011
Letzte Änderung: 24.3.2013
Wertung: 6/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Gentle Giant

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1970 Gentle Giant 10.20 5
1971 Acquiring The Taste 12.00 3
1972 Octopus 12.67 3
1972 Three Friends 11.50 4
1973 In A Glass House 13.00 1
1974 The Power And The Glory 12.50 3
1975 Free Hand 12.00 2
1976 Interview 9.50 2
1977 Live - Playing The Fool 14.33 3
1977 The Missing Piece 7.33 3
1980 Civilian 7.25 4
1994 In Concert 9.00 1
1996 The Last Steps 9.00 1
1996 Edge Of Twilight - 1
1997 Under Construction 11.00 1
1998 Live on the King Biscuit Flower Hour 13.00 1
1998 Out of the fire - The BBC Concerts 10.00 1
2000 Totally out of the woods-The BBC Sessions 12.00 1
2000 Live Rome 1974 11.00 1
2001 In'terview in concert - 1
2002 Endless Life 9.00 1
2002 artistically cryme 8.00 1
2003 Way of life - 1
2004 Scraping the Barrel - 1
2004 Giant on the Box (DVD) 12.50 4
2006 GG at the GG (DVD) 10.00 1
2009 King Alfred's College Winchester 1971 10.00 1
2009 Live in Stockholm '75 11.00 1
2014 Live at the Bicentennial 12.00 1
2017 Three Piece Suite - 1

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