Die Grobschnitt-Story 5
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Wolkenreise |
| Durchschnittswertung: |
12/15 (2 Rezensionen) |
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Besetzung
| Joachim Ehrig |
Schlagzeug, Elektronik |
| Gerd Kühn |
Gitarre |
| Stefan Danielak |
Gitarre, Gesang |
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| Volker Kahrs |
Keyboards |
| Bernhard Uhlemann |
Bass (1973) |
| Wolfgang Jäger |
Bass (sonst) |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Start Konzert
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0:44
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| 2. |
Der Western
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5:18
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| 3. |
Nickelodeon
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9:09
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| 4. |
Magic Train
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11:39
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| 5. |
Die Sinfonie
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18:07
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| 6. |
Solar Music Winterhude
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35:49
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| Gesamtlaufzeit | 80:46 |
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| Disc 2 |
| 1. |
Interview 1975, Teil 1
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2:29
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| 2. |
Vater Schmidt PB
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8:18
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| 3. |
Interview 1975, Teil 2
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2:33
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| 4. |
Das Jumbo-Liedchen
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0:49
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| 5. |
Dream and Reality PB
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5:26
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| 6. |
Interview 1975, Teil 3
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4:35
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| 7. |
Eroc beendet das Programm
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2:11
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| 8. |
Interview 1976, Teil 1
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5:09
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| 9. |
Der Clown PB
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6:20
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| 10. |
Interview 1976, Teil 2
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1:47
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| 11. |
Vater Schmidt
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0:31
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| 12. |
Interview 1976, Teil 3
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2:51
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| 13. |
Sonnenflug
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0:45
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| 14. |
Interview 1976, Teil 4
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2:00
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| 15. |
Der A.F. Song
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2:01
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| 16. |
Eroc sprengt den WDR
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2:14
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| 17. |
Die Söldner-Show
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11:36
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| 18. |
Das Söldnerlied
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4:59
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| 19. |
Nachlese
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1:31
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| 20. |
Come On People
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12:20
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| Gesamtlaufzeit | 80:25 |
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Rezensionen

Und weiter geht es mit der Grobschnit-Story. Nachdem der 4. Teil ein vollständiges Konzert aus den frühen 80ern brachte, geht es mit Teil 5 mal wieder tief in die goldenen 70er. Mit jeweils knapp über 80 Minuten Laufzeit sind die beiden CDs wieder randvoll.
CD 1 enthält ein fast komplettes Konzert, aufgenommen 1973 in Hamburg. Lediglich Intro und Zugaben fehlten auf dem Originalband, auch wurden die Pausen zwischen den Stücken z.T. gekürzt. Der Klang ist für eine über dreißig Jahre alte Aufnahme sehr gut. Lediglich der Gesang klingt ein bisschen dumpf, was aber den Hörgenuss nicht übermäßig trübt.
Mit "Nickelodeon" und "Magic Train" sind hier zwei besonders interessante Songs drauf: zum einen sind dies selten zu hörende Titel (meines Wissens gibt es keine weiteren Liveaufnahmen davon), zum anderen waren beide zum Zeitpunkt des Konzerts noch nicht veröffentlicht, denn das Studioalbum "Ballermann" kam erst im Folgejahr heraus. Gerade bei "Magic Train" hört man einige Unterschiede zur späteren Studiofassung, so fehlt beispielsweise das Klavierintro. Dieses Stück geht schon in Richtung klassischen Progs, während "Nickelodeon" noch sehr krautig (mit leichtem Blues-Touch) ist.
Natürlich dürfen die beiden Grobschnitt-Klassiker "Sinfonie" und "Solar Music" nicht fehlen. "Solar Music" ist hier in einer noch nicht ganz so ausufernden Version zu hören (ca. 35 Minuten), die relativ nah an der "Ballermann"-Version ist.
Die zweite CD startet mit den Mitschnitten zweier Ausgaben der "Radiothek" des WDR. Grobschnitt waren dort 1975 und 1976 zu Gast, um das Album "Jumbo" vorzustellen. "Jumbo" erschien 1975 zunächst in einer Version mit englischen Texten, ein Jahr später folgte eine deutschsprachige Fassung. Mit den Grobschnitt-Leuten im Studio konnte das natürlich keine normale Sendung werden, und so entwickelte sich das Ganze zum Happening. In der ersten Sendung war zudem das von Eroc solo eingespielte, knapp 50 Sekunden lange "Jumbo-Liedchen" zu hören. Heute würde man so etwas als "Werbetrailer" bezeichnen, hier natürlich im gewohnt skurrilen Grobschnitt-Stil. Die während der Sendungen gespielten Songs der LP "Jumbo" sind hier teils gekürzt, teils durch instrumentale Demoaufnahmen ersetzt.
Im Rahmen der 1976er Sendung erfährt man übrigens die Geschichte des Bandnamens Grobschnitt: eine Gruppe von Soldaten aus dem 1. Weltkrieg, zu der der Großvater eines der Musiker gehörte, pflegte Musik auf selbstgebauten Instrumenten zu machen. Am Neujahrstag des Jahres 1916 wurde die Gruppe auf Zelluloid verewigt, davor ein Schild mit der Aufschrift "Kapelle Grobschnitt". Dieses Foto ist auf dem CD-Cover zu sehen.
Aus der Geschichte dieses Fotos entstand die "Söldnershow", mit der die Konzerte der 1978er Tour eröffnet wurden. Der Text zur Show sowie das zugehörige "Söldnerlied" (mit fantastischen Gesangseinlagen) sind im Anschluss an die beiden Radiothek-Sendungen zu hören.
Schließlich gibt es mit "Come On People" noch mal Grobschnitt live. Der Titel stammt, wie auch die "Söldnershow", von der Herbsttournee 1978. Verglichen mit der Studiofassung, die erst ein Jahr später erschien, ist diese Version fast doppelt so lang.
Insgesamt ist auch dieser Teil der Grobschnitt-Story wieder ein Volltreffer. Gerade die zweite CD ist aber wohl hauptsächlich etwas für die "harten" Fans. Die werden aber auch wirklich gut bedient. Bleibt nur noch zu fragen: wann endlich kommt Teil 6?
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
17.12.2004 |
| Letzte Änderung: |
17.12.2004 |
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Auch auf dem 5.Teil der "Story" hat Eroc wieder mal sehr tief in den grobschnittigen Archiven gewühlt und erfüllt somit einerseits langjährige Fanwünsche, fördert jedoch auch andererseits wunderbare Schätze zu Tage. Prall gefüllt mit jeweils 80 Minuten geht diese Geschichtsstunde tief in die frühen und Mitt-70er. CD 1 liefert einen fast kompletten Konzertmitschnitt (bis auf die fehlende Zugabe) von einem Auftritt anno 1973 im Winterhuder Fährhaus in Hamburg, während CD 2 endlich die legendären Radiointerviews beim WDR zugänglich macht - sagenumwobene Hörereignisse der deutschen Radiolandschaft, die schon seit längerer Zeit ganz oben auf dem Wunschzettel der Grobschnitt Gemeinde standen.
Beeindruckend ebenfalls zum wiederholte Male die Soundqualität, sorgfältig und detailverliebt von Eroc aufbereitet, die diese historischen Aufnahmen lebendig werden lässt, den Zuhörer bei den Liveaufnahmen tief in das Konzertgeschehen, in die Faszination des Live-Phänomens Grobschnitt eintauchen lässt. So erspielen sich Grobschnitt auf CD 1 nicht nur das zu Beginn noch nordisch recht unterkühlte Publikum, sondern man bekommt neben der "Sinfonie" und dem unverwüstlichen "Solar Music", die Urversionen von "Nickelodeon" und "Magic train" vom "Ballermann" Album zu hören, die sich zum Teil wesentlich von den späteren Studioaufnahmen unterscheiden.
Auf dem zweiten Silberling gibt es dann die volle Packung des typischen Anarcho Humors der Hagener Band, die den öffentlich-rechtlichen Rundfunk gehörig durcheinander wirbeln und zum guten Schluss auch noch das WDR Studio "sprengen". Schwierig zu beschreiben, dieses lebenslustige Chaos muss man einfach gehört haben! Dazwischen bekommt man nicht wie bei den Originalsendungen das "echte" Material vom damals aktuellen Album "Jumbo" zu hören, sondern an deren Stelle wurden instrumentale Demoaufnahmen aus dem Proberaum eingefügt. Zum guten Ende folgt noch die legendäre "Söldner Show", sowie eine über zwölfminütige Version von "Come on people", was wieder einmal mehr beweist, welch unterschiedliche Facetten von gnadenloser Komik bis hin zu begnadeter Musik die Spaßfamilie Grobschnitt bietet.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
4.2.2007 |
| Letzte Änderung: |
3.3.2012 |
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