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Salamander

The Ten Commandments

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1971
Besonderheiten/Stil: mit Orchester; Konzeptalbum; Beat; Klassischer Prog
Label: Progressive Line
Durchschnittswertung: 8/15 (1 Rezension)

Besetzung

Dave Titley Lead-Gitarre, Lead-Gesang
Alister Benson Orgel, Gesang
John Cook Schlagzeug
Dave Chriss Bass

Tracklist

Disc 1
1. Prelude Incorporating `He's My God` 7:16
2. Images 3:24
3. People 2:51
4. God's Day 2:27
5. Honour Thy Father And Thy Mother 1:38
6. Kill 3:31
7. Thou Shalt Not Commit Adultery 3:07
8. Steal 4:21
9. False Witness 3:54
10. Possessions 3:15
Gesamtlaufzeit35:44


Rezensionen


Von: Horst Straske @


Das einzige Album „The Ten Commandments“ der britischen Formation Salamander erschien 1971 und ist stilistisch noch in den späten 60er Jahren verankert. Das Konzeptwerk um die 10 Gebote kommt im songorientierten Gewand daher. Es herrschen größtenteils eingängige Melodiebögen vor, die von beherzten Orgeleinsätzen und einer stets präsenten Orchesterbegleitung getragen werden. So ist angesichts der orchestralen Elemente eine gewisse Ähnlichkeit mit The Moody Blues nicht von der Hand zu weisen, wobei die Kompositionen trotz des ambitionierten Konzeptes weniger pathetisch gestaltet sind.

Der Eröffnungstrack „Prelude Incorporating ´He´s My God´” versprüht noch am ehesten die Atmosphäre des frühen Progressive Rocks, wo gefühlvolle Streichereinsätze und wohliges Hammondspiel für einen behutsamen Spannungsaufbau sorgen. Kurzzeitig werden auch Erinnerungen an Procol Harum wach. Dieser „Proto-Prog“ weiß in seiner Unbekümmertheit zu gefallen und klingt mit seinen eingängigen Gesangslinien für die damalige Zeit fast schon hitverdächtig. Nachfolgend gibt es auch mit solch einem Titel wie „Images“ eine typisch groovende Rocknummer, die dann vollends nach den 60er Jahren klingt. Irgendwie könnte man das als eine leicht komplexe Variante der Spencer Davis Group bezeichnen. Der Hörer fühlt sich hier fast an selige Beatclub-Zeiten erinnert, die man ja altersbedingt zumeist nur als Wiederholungen aus den dritten Fernsehprogrammen kennt.

Zwischenzeitlich wird es auch mal schön balladesk. In diesen verträumten Passagen tritt dann ein hübsches Zusammenspiel von Orgel und dem Orchester auf. Schon bald leiten aber fetzige Bläsereinsätze wiederum eine Temposteigerung ein. Auch wenn die Ergriffenheit des Beginns von keinem der nachfolgenden Songs mehr erreicht wird, kann dieses Relikt aus der Frühphase der progressiven Rockmusik mit seinen schönen Melodien überzeugen.

Sicherlich darf nicht verschwiegen werden, dass Salamander wohl schon im Jahr 1971 veraltet klangen und somit meilenweit von den gerade aufstrebenden englischen Progressive Bands entfernt waren. Deren Experimentiergeist erreichten Salamander nicht einmal im Ansatz, weshalb sich über dem Songmaterial der Gruppe in den letzten Jahrzehnten eine zentimeterdicke Staubschicht angehäuft hat. Wer aber den frühprogressiven Sound der späten 60er mag und auch vor leicht schwülstigen Orchesterarrangements nicht zurückschreckt, kann sich hier auf eine nostalgische Zeitreise begeben und der melodisch-naiven Umsetzung des biblischen Konzepts frönen.

Anspieltipp(s): Prelude Incorporating ´He´s My God´, Steal
Vergleichbar mit: The Moody Blues, Procol Harum
Veröffentlicht am: 22.12.2004
Letzte Änderung: 22.12.2004
Wertung: 8/15

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