The Original Bootleg Series From The Manticore Vaults Vol.Three
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Sanctuary Records |
| Durchschnittswertung: |
8/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Keith Emerson |
keyboards |
| Greg Lake |
bass,guitars,vocals |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Hoedown
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4.18
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| 2. |
Tiger in a spotlight
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4.14
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| 3. |
C'est la vie
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4.16
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| 4. |
Still...you turn me on
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3.10
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| 5. |
Lucky man
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2.42
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| 6. |
Medley Tank/The Enemy God
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2.29
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| 7. |
Karn Evil 1st Impression
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4.48
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| 8. |
Karn Evil 2nd Impression
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9.58
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| 9. |
Fanfare for the common man
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8.08
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| 10. |
Take a pebble
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6.28
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| 11. |
Pictures at an exhibition
1. Promenade 2. The gnome 3. Promenade vocal 4. Hut of Baba Yaga 5. The curse of Baba Yaga 6. Hut of Baba Yaga 7. Great Gate of Kiev
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9.03
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| Gesamtlaufzeit | 59:34 |
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| Disc 2 |
| 1. |
Tarkus
1. Eruption 2. Stones of years 3. Iconoclast 4. Mass 5. Manticore 6. The Battlefield 7. Aquatarkus
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9.36
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| 2. |
Knife edge
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5.55
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| 3. |
Paper blood
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4.17
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| 4. |
Black moon
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6.50
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| 5. |
Close to home
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4.15
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| 6. |
Creole dance
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3.20
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| 7. |
From the beginning
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3.02
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| 8. |
Still...you turn me on
|
4.09
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| 9. |
Lucky man
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4.48
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| Gesamtlaufzeit | 46:12 |
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| Disc 3 |
| 1. |
Honky Tonky Train Blues
|
3.58
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| 2. |
Romeo & Juliet
|
3.37
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| 3. |
The Pirates
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13.41
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| 4. |
Pictures at an Exhibition
1. Promenade 2. The gnome 3. Promenade 4. Hut of Baba Yaga 5. The curse of Baba Yaga 6. Hut of Baba Yaga 7. Great Gate of Kiev
|
10.41
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| 5. |
Fanfare for the common man
|
14.43
|
| Gesamtlaufzeit | 46:40 |
|
| Disc 4 |
| 1. |
Karn Evil 9 First Impression Part 2
|
1.18
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| 2. |
Tarkus: I.Eruption
|
2.22
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| 3. |
Tarkus: II.Stones of years
|
4.36
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| 4. |
Tarkus: III.Iconoclast
|
1.52
|
| 5. |
Knife Edge
|
5.43
|
| 6. |
Paper Blood
|
4.11
|
| 7. |
Black Moon
|
4.55
|
| 8. |
Close to Home
|
3.54
|
| 9. |
Creole Dance
|
4.24
|
| 10. |
Still...you turn me on
|
3.52
|
| 11. |
C'est la vie
|
5.08
|
| 12. |
Lucky man
|
4.49
|
| 13. |
Honky Tonky Train Blues
|
2.02
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| 14. |
Touch and go
|
3.06
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| 15. |
The Pirates
|
14.50
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| Gesamtlaufzeit | 67:02 |
|
| Disc 5 |
| 1. |
Hoedown
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3.48
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| 2. |
Pictures at an exhibition : I.Promenade
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1.40
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| 3. |
Pictures at an exhibition : II.The Gnome
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2.11
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| 4. |
Pictures at an exhibition : III.Promenade
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1.38
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| 5. |
Pictures at an exhibition : IV.The Hut of Baba Yaga
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1.24
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| 6. |
Carl Palmer solo
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8.01
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| 7. |
Pictures at an exhibition : V.The Great Gate of Kiev
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7.06
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| 8. |
Fanfare for the Common Man
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17.34
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| Gesamtlaufzeit | 43:22 |
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Rezensionen

Die Musik auf der ersten CD dieser Box wurde gleich zwei Konzerten entnommen: einige Tracks wurden am 10-ten Februar 1974 (bei der "Brain Salad Surgery"-Tour) im Anahaimer Convention Centre, CA, USA aufgenommen, während die übrigen Stücke irgendwann 1977 (im Laufe der "Works"-Tour; in der Box findet sich keine genaue Datumangabe) und zwar ohne Orchesterbegleitung festgehalten wurden.
So darf der Hörer selbst Mutmaßungen anstellen, welche Aufnahmen aus welchem Jahr stammen. Die zwei wichtigsten Anhaltspunkte diesbezüglich (außer natürlich den aus "Works" Vol.1 & 2 bekannten Titeln) sind der nach der ELP-Erholungspause 1974-77 ziemlich penetrant gewordene Bass von Greg Lake, sowie Carl Palmers Steel-Drumkit, den er ab 1977 öffentlich benutzte. Tracks 2-6 müssen aus verständlichen Gründen von 1977 sein, wobei die früheren Balladen von Lake ("Still...you turn me on", "Lucky man") 1974 und 1977 fast genauso geklungen haben. Ich vermute mal, die beiden mitreißend (bis auf die elektrische Sologitarre von Lake) dargebotenen "Karn Evil"-Teile sind von 1974. Auch Palmers furiöses Schlagzeugspiel (ein kurzes Solo inklusive) spricht für 1974. Mit "Fanfare" (worauf Emerson zwei verschiedene Keyboards Zwiegespräche führen läßt) werden wir wieder ins Jahr 1977 zurückbefördert. Es folgt "Take a pebble", eine der wenigen balladesken Melodien von Lake, die auf mich zeitlos wirken: Wir schreiben wieder das Jahr 1974. Emersons Piano-Mittelteil von "Take a pebble" wird hier gelegentlich von hustenden Konzertbesuchern begleitet....Im Gegensatz zu den übrigen Aufnahmen auf dieser CD ist das doch eher gemeine Bootleg-Qualität, zumindest stellenweise... Leider wird "Take a pebble" unvermittelt ausgeblendet. Danach kommt "Pictures at an exhibition": Zum Orgelintro gibt es die gleichen hilflos Hustenden im Publikum...Es muss also immer noch 1974 sein...Emersons Keyboardorgien auf "Pictures" brechen los, wie an dieser Stelle damals üblich...Kurz darauf wird diese Aufnahme von "Pictures" überraschend ausgeblendet...
Die Aufnahmen dieser CD sind insgesamt von akzeptabler bis guter Klangqualität... Das Trio gibt sich sowohl 1974 als auch 1977 sehr spielfreudig wie z.B. die rasante Version von "Hoedown" beweist.
15 Jahre später: die beiden nächsten CD's der Bootleg Box (mit einem Londoner Konzert vom 2.10.1992) beginnen mit einer 90-er Jahre-Version von "Tarkus". (Das Stück ging damals mittendrin, viel zu früh, in "Knife edge" über). Guter Sound, aber fatale Abmischung: Palmers Schlagzeug ist viel zu laut, der Mann dahinter dafür viel zurückhaltender in seinem Spiel als vor der langen ELP-Pause. Sein scheinbar um elektronische Effekte erweiterter Schlagzeugsound nervt einfach. Lakes Stimme ist im Gegensatz zu seiner unauffälliger gewordenen Bassgitarre viel tiefer und unflexibler geworden. Nur die Veränderungen in Emersons Keyboardspiel verraten keine eindeutige Verschlechterung :
Die Klangpalette von Emersons Keys wirkt farbenfroher und zugleich dünner und weniger temperamentvoll als in den 70-ern. Leider dominieren die Keys in dem 92-er "Bootleg-Zufallsmix" nicht mehr das Geschehen, sie gehen sogar öfters im Gesamtsound unter.
Und dann noch diese bescheidenen ELP-Mainstream-Songs wie z.B. "Paper Blood". Dann sind mir schon "Barpiano"-Ausflüge (wie im "Honky Tonky Train Blues") von Emerson und alte Lake-Balladen lieber...Mit "Black moon" kommt ein seltener Fall von überzeugender ELP-Arbeit in den 90-ern.
Während sich das Piano-Instrumental "Closer to home" sehr klassisch gibt, kommt mit dem von Alberto Ginastera geschriebenen "Creole Dance" etwas mehr Feuer ins Spiel von Mr. Emerson. Nach je einer akzeptablen Ragtime- und Klassikadaptation ("Honky Tonky Train Blues" und "Romeo & Juliet") kommt "Pirates", die verhinderte Filmmusik von Emerson. Ich mag diesen komplexen, langen Song. "Verhindert" ist daran nur die Tatsache, dass diese Komposition nicht als Soundtrack dienen durfte. Dies ist allerdings eine Einspielung, die mir klanglich weniger zusagt (siehe obigen Beschreibungen). Das gleiche gilt für "Pictures at an exhibition". Bei diesem wie übersteuert wirkenden Schlagzeugsound und den nach Plastik klingenden Bassdrums macht das Schlagzeugsolo keinen Spaß. Anschließend scheint die durch sterilen Keys und Schlagzeug elektronisch eingefärbte Version von "Fanfare" eine weiter technisierte Inkarnation von ELP hervorzubringen. Über "Amerika"-Zitate geht "Fanfare" in "Rondo" über, worauf natürlich die elektronische Orgel wieder sträflichst mißhandelt wird. (Was sagt die Gesellschaft für Orgelrechte dazu?).
Die beiden letzten CD's bringen uns ein Konzert vom März 1993 (Tag offenbar unbekannt) im Wiltern Theatre, LA. Emersons Keys klingen in "Karn Evil 9" auf einmal wieder nach den 70-ern, darunter die stolze Hammond-Orgel und die Fanfaren-Synthies. Ziemlich seltsam diese einminütige Eröffnung in Gestalt von einem "Karn Evil 9"-Fragment, das sehr schnell in "Tarkus" übergeht. Der Mix wirkt hier viel ansprechender, als bei dem 92-er Konzert. Die Keyboards, und nicht das Schlagzeug, stehen wieder im Vordergrund. Palmers Schlagzeug erinnert immer noch mehr an eine intelligent programmierte Maschine, als an sein filigranes Spiel in den 70-ern ; man hört es aber glücklicherweise nicht mehr so laut. Auf "Iconoclast" zeigt Emerson Klasse als ein furioses Ein-Mann-Orchester.
Wer auch immer auf die Idee kam, den Rest von "Tarkus" mit "Knife Edge" zu ersetzen, gehört mit lebenslanger "In the hot seat"-Beschallung bestraft. 1993 in LA kam es wieder zu dem eben beschriebenen Delikt. Zu Stücken wie "Paper blood" und "Close to home" usw., habe ich mich bereits geäußert. Hier kommen die alle nochmal, im besseren Soundgewand. Viele Unterschiede gab es zwischen ELP-Konzerten von 1992 und 1993 nicht zu vermelden. Einer davon war offenbar der 1993 gespielte kompakte Emerson, Lake & Powell-Song "Touch and go" mit leicht "kämpferischen" Synthie- und Gesangsthemen.
Mit "Pirates" wollten uns dessen Autoren Emerson und Sinfield auch in LA anno 1993 weismachen, wie beneidenswert das Leben der Piraten gewesen war. Die Historiker unter uns werden es bestätigen können: So farbenfroh und abwechslungsreich wie das ELP-Stück, war es nun auch wieder nicht, ein Pirat zu sein. Herr Palmer versuchte 1993 streckenweise zwar, das Stück mit seinem Elektrokit kaputtzukloppen, aber es gelang ihm glücklicherweise nicht.
Es tut weh, der "Hoedown"-Version von jenem Tag zu lauschen. Wahrscheinlich durch seine damaligen Gesundheitsprobleme bedingt, läßt Emerson so manche Note dieses schnell gespielten Themas von Aaron Copland untergehen. Es folgt eine "digitale" (was die Keyboard- und teilweise auch Drumklänge anbelangt) Einspielung von "Pictures at an Exhibition", die im Gegensatz zu der kraftstrotzenden "analogen" Originalversion paradoxerweise eher atmosphärisch-unheimlich rüberkommt. Das sound- und spieltechnisch sehr "industriell" und streckenweise abweisend anmutende Schlagzeugsolo scheint sogar gut zu diesen "Pictures at an (industrial) exhibition" zu passen. Traurig allerdings: Mr.Emersons Arm zeigt wieder Schwächen...
Müßte sich Herr Lake nicht so mit seiner Stimme abmühen, wäre diese "Pictures"-Version als empfehlenswerter Tribut ans digitale Zeitalter zu werten. Zum Abschluß sowohl des Konzertes als auch der Box wird mal wieder "Fanfare/Rondo"-Medley gespielt, wie immer mit allerlei (vor allem klassischen) Zitaten und avantgardistischen Einwürfen des unverwüstlichen Herrn Emerson.
Für die Fans und solche, die ein komplettes Konzert von 1992-93 hören wollen, ist diese dritte ELP-Bootleg-Box wohl unentbehrlich, auch weil die Klangqualität größtenteils auch für eine "normale" Konzertplatte geeignet wäre. Die übrige Hörerschaft ist mit Welcome Back My Friends To The Show That Never Ends wahrscheinlich besser bedient.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
8.1.2005 |
| Letzte Änderung: |
8.1.2005 |
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