Hinten
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Ohr |
| Durchschnittswertung: |
10/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Mani Neumeier |
Schlagzeug, Gesang |
| Uli Trepte |
Bass, Gesang |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Electric Junk
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10:58
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| 2. |
The Meaning of Meaning
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12:09
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| 3. |
Bo Diddley
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9:56
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| 4. |
Space Ship
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11:05
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| Gesamtlaufzeit | 44:08 |
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Rezensionen

"Hinten", die 2. LP von Guru Guru, erregte Aufsehen und Ärger nicht nur wegen des Covers, sondern auch wegen des "anzüglichen" kurzen Textes, der auf der Coverrückseite zu finden war: "Alles mit der Hand sprach der Praktikant! Kind und Kegel kennt die Regel. Gevögelt werden ist nich schwer, selber vögeln aber sehr!". Hiermit wird schon das Konzept der Band und ihrer Musik deutlich: Ein recht wechselhaftes Hin- und Herschwanken zwischen eher komplexen Rockimprovisationen und mitunter recht albernem Blödsinn (man könnte es natürlich auch als Zeitkritik und/oder Satire bezeichnen - siehe die Mothers of Invention). Der Spass/Satirefaktor kam natürlich hauptsächlich auf Konzerten so richtig zur Geltung, während die Platteneinspielungen der frühen 7ziger doch eher ernsthafte Versuche waren einen eigenständigen Kunstrock zu kreieren.
Wie die Besetzung auf Hinten schon vermuten läßt, haben wir es hier mit einer stark gitarrenorientierten, improvisiert-psychedelischen Musik zu tun, angelehnt an Hendrix und Cream, aber deutlich krautiger, spaciger und auch komplexer. Was die drei da veranstalten hat durchaus "etwas". Genrich stellt allerhand beeindruckendes an mit Stratocaster und Effektgeräten, es jault, kracht und scheppert. Neumeier trommelt sich die Seele aus dem Leib und gibt einige absurde Texte mit seiner Nichtstimme zum Besten. Trepte schliesslich rumpelt gekonnt seine Basslinien dazwischen. Aus heutiger Sicht klingt das Ganze vielleicht etwas angestaubt und roh, aber meiner Meinung nach war Guru Gurus "Hinten", mit diesem spacigen Free-Rock, eine der ersten wirklich überzeugenden und eigenständigen Produktionen aus deutschen Landen. Die Platte hat daher auch heute noch - nicht nur aus historischen Gründen - ihren Platz unter den bedeutenderen deutschen Prog-Scheiben sicher.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
29.4.2002 |
| Letzte Änderung: |
26.8.2005 |
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