Horses In The Sky
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Beckie, Efrim, Ian, Jessica, Scott, Thierry, Sophie |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
God Bless Our Dead Marines
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11:44
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| 2. |
Mountains Made Of Steam
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9:28
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| 3. |
Horses In The Sky
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6:39
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| 4. |
Teddy Roosevelt's Guns
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9:45
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| 5. |
Hang On To Each Other
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6:38
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| 6. |
Ring Them Bells
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13:58
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| Gesamtlaufzeit | 58:12 |
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Rezensionen

Beim Rezensieren der Produktionen von Postrockern, insbesondere wenn diese aus dem Raum Montreal kommen, besteht immer die Gefahr, dass man sich von Album zu Album wiederholt. Aber letztendlich sind es die Musiker, die zuerst diesem Laster fröhen, denen sich der Rezensent anpasst. Auch das fünfte Album von A Silver Mount Zion (oder Thee Silver Mount Zion Memorial Orchestra & Tra-La-La Band, wie die Gruppe auf dieser Veröffentlichung wieder heisst) bietet nicht unbedingt weltbewegend Neues, wenn man es mit den vier Vorgängern vergleicht.
Einen getragenen, langsam dahinfliessenden, depressiv-traurigen Kammerpostrock gibt es auf "Horses In The Sky" zu hören, dominiert von den Klängen verschiedener Streichinstrumente, einer elektrisch verstärkten bzw. akustischen Gitarre, eines Piano und der verhaltenen Rhythmusgruppe. Dazu singt Efrim gewohnt schräg, weinerlich und desperat seine sozialkritischen und anklagendenden Texte. "More of the same" also? Nein, eigentlich nicht. In gewissen Grenzen unterscheidet sich das hier Gebotene durchaus von der Musik der vorherigen Alben. Sehr karg ist die Musik, sehr direkt und ausgesprochen schlicht. Die Sprachfetzen, Tonbandeinspielungen und Klangsamples der ersten vier Alben fehlen ganz, ebenso die Synthesizer- und Keyboardflächen und die elektronischen Sounds, die bisher für sehr dichte, voluminöse Klangemälde gesorgt haben. Ein sparsam eingesetzes Harmonium ist, neben dem schon erwähnten Klavier, das einzige Tasteninstrument. "Horses In The Sky" ist ausgesprochen zurückhaltend instrumentiert, hat einen sehr akustischen Charakter und wirkt über weite Strecken wie eine schräge Experimentalfolkproduktion, voller seltsamer, zerbrechlicher aber auch sehr rauher Klänge.
Gelegentlich wird es aber auch laut, kracht die Gitarre oder sorgen Bass, Schlagzeug und Perkussion für vorantreibende, rockende Rhythmen. Ansonsten herrscht auf "Horses In The Sky" diese für viele Postrockproduktionen aus Montreal typische Melancholie vor, die ich schon in meiner Rezensions zu "Pretty Little Lightning Paw " versucht habe zu beschreiben. Faszinierend!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
21.4.2005 |
| Letzte Änderung: |
21.4.2005 |
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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von A Silver Mt. Zion
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