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Van der Graaf (Generator)

Present

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2005
Besonderheiten/Stil: improvisiert; instrumental; Klassischer Prog
Label: Virgin
Durchschnittswertung: 11.75/15 (4 Rezensionen)

Besetzung

Hugh Banton Organ, Bass Guitar
Guy Evans Drums
David Jackson Saxes, Flutes, Soundbeam
Peter Hammill Vox, Electric Piano, Electric Guitar

Tracklist

Disc 1
1. Every Bloody Emperor 6.58
2. Boleas Panic 6.48
3. Nutter Alert 6.07
4. Abandon Ship! 5.03
5. In Babelsberg 5.28
6. On The Beach 6.48
Gesamtlaufzeit37:12
Disc 2
1. Vulcan Meld 7.15
2. Double Bass 6.27
3. Slo Moves 6.19
4. Architectural Hair 8.50
5. Spanner 4.57
6. Crux 5.49
7. Manuelle 7.49
8. 'Eavy Mate 3.47
9. Homage To Teo 4.39
10. The Price Of Admission 8.49
Gesamtlaufzeit64:41


Rezensionen


Von: Thomas Kohlruß (Rezension 1 von 4)


Klassischer Prog.... so steht es als Stilmerkmal bei den "alten" Van der Graaf Generator-Alben. Aber wann haben die Herren Banton, Evans, Jackson und Hammill - um die sogenannte klassische Besetzung zu bemühen - je wirklich "klassischen Prog" gemacht? Und wenn, dann war das die dunkle, irgendwie ungesunde Seite des sonst so rein wirkenden klassischen Prog. Annähernd nur vergleichbar vielleicht mit King Crimson. Van der Graaf Generator kamen mit wenig Gitarre aus, hatten dafür aber das extravagante Sax-Spiel von David Jackson. Synthesizer sucht man hier vergebens, dafür lotet Hugh Banton die Grenzen der Orgel aus. Den Bass übernimmt der Organist meist auch gleich mit und ergänzt sich perfekt mit der zurückhaltenden, aber virtuosen Percussion des Guy Evans. Und über allem schwebt der getriebene, zynische, aggressive, manchmal hoffnungslose Gesang des Peter Hammill. Als ich Van der Graaf Generator mit "H To He..." kennenlernte und mir "Killer" die Ohren freiblies, war es um mich geschehen. Obwohl ausgewiesener Sax-Nichtmöger, Van der Graaf Generator wurde eine meiner musikalischen Obsessionen, aber zu diesem Zeitpunkt (in den 80ern) war die Gruppe schon Geschichte... Dieser wüsten, düsteren Variante des Prog war nicht unbedingt Erfolg beschert: 1972 erfolgte die erste Trennung der Gruppe, 1978, nach einigen Umbesetzungen die endgültige Auflösung. Spätestens seitdem heisst es, sich mit den Solowerken der Beteiligten, allen voran Peter Hammill über Wasser halten. Leider sind gerade Hammills Werke zwar durchweg gut, aber an die Band kommen sie nicht heran.

So gesehen sind die Ereignisse im Februar 2004 und jetzt im April, Mai 2005 möglicherweise die (Prog-)Sensation des Jahres: Van der Graaf Generator haben sich nach 28 Jahren der Trennung (sieht man mal von einer eher ungeplanten Reunion im Rahmen des Union Chapel-Konzerts ab) in der klassischen Besetzung wieder zusammengefunden, haben ein Album aufgenommen und werden live auftreten. Wie Guy Evans im Booklet sinngemäß schreibt: "Als wir uns immer häufiger bei Begräbnissen früherer Wegbegleiter trafen, wurde uns klar, wenn wir jemals wieder reformiert auf die Bühne gehen sollten, dann sollte das geschehen, wenn wir noch alle am Leben waren."

So entstand also in nur einer Woche im Februar 2004 das Album "Present" auf dem Landsitz von Guy Evans. Und es wurde gleich ein Doppelalbum. Die erste CD "Songs" enthält sechs neue Kompositionen, während die zweite CD "Instrumentals" 10 improvisierte Stücke bietet.

Mit "Every Bloody Emperor" beginnt der Zyklus der ersten CD eher ruhig, zunächst wähnt man sich auf einem Hammill-Soloalbum, aber dann setzt die Flöte von Jackson ein. Es folgen das Saxophon und die anfänglich fast zarte, dann immer dominanter an- und abschwellende Orgel von Banton. Und schon ist man mittendrin im Van der Graaf Generator-Sound. Als wäre die Zeit stehen geblieben und die Herren machten einfach da weiter, wo sie vor 28 Jahren eine kleine Pause eingelegt hatten. Die Magie der Musik von Van der Graaf Generator, die ja niemals instrumentale Orgien zum Selbstzweck veranstaltet haben, sondern immer die Komposition in den Mittelpunkt gestellt hatten, ist wieder da. Schon "Boleas Panic" und "Nutter Alert" ziehen im Tempo etwas an.

Sicherlich, die Musik kommt nicht mehr ganz so aggressiv und scharf aus den Boxen, das Ganze wirkt etwas relaxter, vielleicht alterweise? Insgesamt sind die einzelnen Stücke kürzer, kompakter als früher und knüpfen daher wirklich an die letzte Phase in den 70ern bzw. das Soloschaffen von Hammill an. Trotzdem: Hammill singt in seiner unnachahmlichen Art flehend und dramatisch. Zwar zeigt sich auch hier so etwas wie eine augenzwinkernde Melancholie, gegenüber des Verlorenen und des Zynismus früherer Tage, aber beeindruckend ist das noch immer. David Jackson steuert immer noch heftige Sax-Attacken bei und beherrscht den Gesamtklang mehr als früher. Hugh Bantons Orgel sorgt für Wohlgefühl. Dazwischen grätscht schon mal eine kreischende elektrische Gitarre wie zu Beginn von "Abandon Ship!" in die beginnende Harmonie. Während die Studiodiskussion über die Beach Boys und Surfer Songs in das obskure "On The Beach" mündet, in dem Hammill tatsächlich vom "Silver Surfer" singt. Obwohl der Sound wie gesagt original klingt, wirkt das Album nicht altbacken, sondern auf eine seltsame Weise modern und zeitgemäss. Vielleicht auch ein Zeichen für die Zeitlosigkeit der Musik von Van der Graaf Generator.

Die CD2 zeigt sich in ganz anderem Licht. Hammill, Evans, Jackson und Banton wollten nach der "Pflicht", auch noch was für die künstlerische B-Note tun, sozusagen die "Kür"... über eine Stunde improvisierte Musik zwischen rockend-heftig, jazzig-verspielt bis atonal-avantgardistisch. Für mich zwischen Genie und Wahnsinn, aber mit improvisierter Musik habe ich eh' immer so meine Probleme.

Geschickt erfolgt der Übergang zwischen den beiden Albumteilen, wenn zu Beginn der zweiten CD wieder das Meeresrauschen vom Ende von "On The Beach" ertönt. "Vulcan Meld" ist dann zum Auftakt einer der eingängisten Titel der zweiten CD, ein tiefgründiger Rocksong mit einem mitreissenden Groove. Danach wird es zunehmend "aussergewöhnlicher". Rockrhythmen treffen auf schräges Saxophon und allerlei Soundeskapaden. Dazwischen sägt mal die Gitarre, kommt ein schräger Lauf vom Piano und Guy Evans lässt die Zurückhaltung fahren und spielt virtuoser denn je. Ob schräg oder geradliniger, die Spielfreude der vier Musiker ist zu jedem Zeitpunkt spürbar und macht für mich auch manchen allzu atonalen Moment geniessbar. Die Kraft, welche der Musik von Van der Graaf Generator innewohnt, ist vor allem in Titeln wie "Architectural Hair", "Crux" oder "Manuelle" (vielleicht der proggigste Titel des Albums) förmlich mit Händen greifbar. Es fehlt mir allerdings ein bisschen der Gesang von Peter Hammill. Aber: Die instrumentale CD bietet sicherlich genug Stoff für viele Hörsessions...

"...being locked in a room with Van der Graaf Generator. You're welcome to join us." Dieser Einladung zu folgen, könnte sich lohnen.

Insgesamt ein gelungenes Comeback ohne Peinlichkeiten oder kommerzielle Zugeständnisse. Kein lasches Alterswerk einiger ausgebrannter Rockmusiker, sondern vielmehr eine Basis für eine mögliche längere neue Phase der Band. Man tritt auch zusammen wieder live auf, zunächst im Mai in der Royal-Albert-Hall, aber weitere Auftritte in Grossbritannien, Frankreich und Italien stehen schon fest. So bleibt die Hoffnung, dass die Band auch einmal den Weg nach Deutschland findet.

Ein Wehrmutstropfen des Albums soll nicht verborgen bleiben: Die deutsche Version kommt mit einem Kopierschutz. Eine ziemliche Frechheit der EMI, zumal das Album in Grossbritannien offensichtlich ohne verkauft wird.

Anspieltipp(s): Every Bloody Emperor, In Babelsberg, Vulcan Meld, Architectural Hair
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 30.4.2005
Letzte Änderung: 30.4.2005
Wertung: 12/15
Ein Meisterwerk? Ich zögere (noch), dazu finde ich die CD 1 etwas zu brav und die CD 2 etwas zu obskur...

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Von: Thomas Schüßler @ (Rezension 2 von 4)


28 Jahre sind eine lange Zeit. Und die Entscheidung, wieder zusammen zu spielen, ist den Vieren nicht leicht gefallen. Doch das Argument, dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen, solange sie noch alle am Leben sind, überwog letztendlich. Dies wurde umso deutlicher, als Peter Hammill im Dezember 2003 einen Herzanfall erlitt. Aber bereits im Februar 2004 traf man sich heimlich in einem Studio, um zu sehen, ob das Zusammenspiel überhaupt noch funktionierte. Dabei konzentrierte man sich von Anfang an auf neues Material. Diese Sessions konnten gut ein halbes Jahr geheim gehalten werden, ehe man gleichzeitig mit der Ankündigung eines Konzerts in der Royal Festival Hall in London am 6. Mai die Veröffentlichung einer Doppel-CD mit neuem Material publik machte. Das schlug natürlich ein wie eine Bombe.

Was war zu erwarten? 28 Jahre gehen nicht spurlos an einem vorbei. Jeder entwickelt sich weiter. Peter Hammill hat ungefähr jedes Jahr eine Platte herausgebracht. Die anderen waren zwar auch nicht untätig, können da aber natürlich nicht mithalten. Und da Hammill schon immer für den Großteil der Songs verantwortlich zeichnete - kurz: erwartete uns sowas wie Hammill + Friends? Aber VdGG wären nicht VdGG, wenn dem so wäre. Die anderen drei haben zwar alle schon Peter Hammill auf seinen Solo-Scheiben begleitet, aber VdGG als Band sind doch ein ganz anderes Kaliber. Jeder bekommt genug Freiräume, um sich zu entfalten, ganz besonders aber David Jackson, der sich sehr spielfreudig zeigt. Hammills Stimme ist nicht mehr ganz so strapazierfähig wie vor 30 Jahren, aber trotzdem immer wieder faszinierend. Guy Evans' Schlagzeug ist erfreulich klar und druckvoll abgemischt. Allein Hugh Banton's Orgel steht mir ab und zu zu sehr im Hintergrund.

Bei den neuen Studiosongs auf CD 1 macht man dort weiter wo man 1976 aufgehört hat bzw. "In Babelsberg" stimmt sogar punkig-lärmende Töne an wie auf dem '78er Livealbum "Vital". Die Platte ist durchweg gut, ohne aber ganz an die früheren Klassiker der Band heranreichen zu können. "Every bloody emperor" und "Boleas panic" sind zwei hervorragende Stücke, denen aber mit "Abandon ship!" und "On the beach" zwei etwas schwächere gegenüberstehen. Da fehlt doch ein wenig die Spritzigkeit früherer Tage.

Das eigentlich Sensationelle ist allerdings die zweite CD, auf der der geneigte Hörer Improvisationen vorgesetzt bekommt, die man so von VdGG bisher nicht kannte. Das dürfte zwar einige der alten Fans verschrecken, ist aber nichtsdestotrotz absolut hörenswert und hochinteressant. Da diese Stücke allesamt instrumental sind, ist es diesmal nicht Peter Hammill der im Mittelpunkt steht. Er bedient die Meurglys III, seine Gitarre, hält sich aber meist im Hintergrund. Die Hauptarbeit leisten Jackson/Evans. Aber jeder darf irgendwann mal ran, um seinen Part zum Besten zu geben. Diese Stücke einmal live hören zu dürfen, das wäre mit Sicherheit ein Erlebnis.

Ein gelungenes Comeback einer einzigartigen Band, das sich keinem Zeitgeist beugt und nicht nur auf alte Stärken vertraut, sondern im Gegenteil neue Möglichkeiten auslotet. Man darf gespannt sein, ob diese Comeback-CD eine einmalige Angelegenheit war oder ob das Quartett weiterhin zusammenbleibt. Ich würde es mir wünschen.

Anspieltipp(s): Every bloody emperor, Boleas panic, Architectural hair
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 3.5.2005
Letzte Änderung: 3.5.2005
Wertung: 12/15
CD 1: 11, CD 2: 12-13

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Von: Jochen Rindfrey @ (Rezension 3 von 4)


Die Nachricht von der Wiedervereinigung der klassischen VdGG-Besetzung und dem Erscheinen eines neuen Albums hatte bei mir zunächst zwiespältige Gefühle ausgelöst: einerseits Freude, da VdGG seit vielen Jahren zu meinen absoluten Lieblingsbands gehören - andererseits aber auch eine gewisse Skepsis, denn nicht alle derartigen Wiederauflagen von Größen der 70er Jahre sind von Erfolg gekrönt, häufig genug kommt in solchen Fällen nur ein lauer Aufguss alter Ideen heraus. Nun, erfreulicherweise waren diese Befürchtungen unbegründet.

Wie die Kollegen bereits ausführlich beschrieben haben, ist "Present" zweigeteilt. Die erste CD enthält Stücke, die den Geist der klassischen VdGG-Alben wieder auferstehen lassen. Dafür sorgen vor allem Jackson und Banton. Schon auf Hammills Soloplatten konnte man sicher sein: wenn einer der beiden (vor allem Jackson) dabei war, kam sofort die alte VdGG-Atmosphäre auf. Jacksons Saxofon und Bantons Orgel sind einfach essentielle Grundbestandteile dieses einmaligen Sounds.

Auffällig ist, dass Hammill hier verstärkt zur elektrischen Gitarre greift und diese recht aggressiv einsetzt ("Abandon Ship!", "In Babelsberg"), was er zu klassischen VdGG-Zeiten eher selten getan hat, eigentlich nur 1976 auf "World Record". Aber nach den überwiegend ruhigen Hammill-Platten der letzten Jahre tut dies der Musik durchaus gut.

Die zweite CD, die deutlich länger geraten ist als die erste (65 vs. 37 Minuten), zeigt die Band dann von einer ganz ungewohnten Seite, enthält sie doch ausschließlich instrumentale Improvisationen. Für so etwas waren VdGG bisher ja nicht gerade bekannt, so dass man die Entscheidung, "Present" überwiegend mit Instrumentalstücken zu füllen, auch als den Willen der Band betrachten kann, neue Wege zu beschreiten.

Mit "Vulcan Meld" fängt es noch relativ normal an, es klingt halt wie ein VdGG-Song ohne Gesang. Danach wird es aber doch teils ziemlich abenteuerlich. Vom düster grollenden "Slo Moves" geht es immer weiter in avantgardistische Gefilde, bis sich bei Titeln wie "Spanner" oder "Homage to Teo" die Musik fast völlig in freie Strukturen auflöst.

VdGG ist mit "Present" ein rundum überzeugendes Comeback gelungen, das sowohl die alten Fans bedient, als auch neue Wege aufweist. Hoffen wir, dass dieser Generator noch lange läuft!

Anspieltipp(s): Every Bloody Emperor, In Babelsberg, Spanner
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 6.5.2005
Letzte Änderung: 6.5.2005
Wertung: 12/15
das könnte noch mehr werden... vor allem die 2. CD tendiert gegen 13

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Von: Andreas Pläschke @ (Rezension 4 von 4)


Ich will nur kurz meinen Kommentar abgeben, das Meiste haben die werten Kollgen ja schon geschrieben.

Für mich ist dies neben der MAGMA-CD "K.A" die bisherige Veröffentlichung des Jahres. Beginnt sie in den ersten Minuten noch im HAMMILL-Stil von "Fireships", wird spätestens mit der Orgel klar, dass hier VdGG am Werke sind, allerdings ohne die diversen Solokarrieren der einzelnen Musiker zu verleugnen. Ich ertappe mich des öfteren dabei, wie ich beim Hören an die verschiedenen Soloplatten erinnert werde. Für mich wurde beim Hören dieser Titel auch klar, wie sehr HAMMILL solo im Elfenbeinturm lebt, ihm fehlt der Austausch mit adäquaten Mitmusikern. Dies macht gerade für mich den Reiz der ganzen ersten CD aus, seine Titel in Bandbesetzung zu hören, wo die Ideen von Banton/Jackson oder Evans mit einfließen . Etwas, was auf seinen Soloplatten bei aller Qualität manchmal fehlt.

Noch stärker wird der Bezug auf die Solosachen in den Improvisationen der 2. CD. Hier kann man Jackson auch an den Soundbeams hören, gibt es Anklänge an EVANs ECHO CITY. Für mich als Fan von JAMS sind das gelungene Ausflüge, quasi "Work in Progress"-Studien. Manche Passagen erinnern an Instrumentalteile der langen VdGG-Suiten früherer Jahre, was mir aber bei aller Liebe fehlt, sind die passenden Kompositionen dazu. Ab und an hätte ich mir gewünscht, solche Passagen auf der recht kurzen ersten CD wieder zu finden. Auf die Dauer der gesamten CD ist mir das bei aller Liebe noch zu "unfertig", ich hätte mir eine passende Umrahmung mit Gesang gewünscht. Als Dreingabe ist das aber wirklich gelungen. Mal sehen, was sie daraus machen, sollten sie denn weiter zusammenbleiben.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 8.5.2005
Letzte Änderung: 4.2.2006
Wertung: 11/15
als Eindruck ohne den Fanblick ;-)

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Van der Graaf (Generator)

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1969 The Aerosol Grey Machine 10.00 3
1970 H to He Who am the Only One 14.00 4
1970 The Least We Can Do Is Wave To Each Other 10.67 3
1971 Pawn Hearts 12.33 3
1974 The long hello Vol. I 10.00 1
1975 Godbluff 13.00 4
1976 Still Life 12.50 4
1976 World Record 10.33 3
1977 The Quiet Zone / The Pleasure Dome 10.75 4
1978 Vital 11.00 4
1985 Time Vaults 8.50 3
1986 First Generation (Scenes From 1969-1971) - 1
1986 Second Generation (Scenes From 1975-1977) - 1
1993 'I Prophesy Disaster' - 1
1994 Maida Vale 12.00 1
2000 The Box 13.50 2
2003 Godbluff Live 1975 Charleroi Palais des Expos 27.09.75 (DVD) 13.00 1
2007 Real Time 12.00 2
2008 Trisector 11.67 3
2009 Live At The Paradiso, 14.04.07 10.00 1
2011 A Grounding in Numbers 11.50 2
2012 Recorded Live In Concert At Metropolis Studios, London 12.50 2
2012 ALT 10.00 2
2015 Merlin Atmos 12.00 2
2015 After The Flood / At The BBC 1968-1977 13.00 1
2016 Do Not Disturb 12.00 4

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